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Tour de France 2015 spricht deutsch: Es war sogar noch mehr drin

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Sogar noch mehr drin  

Frankreich staunt über eine weitere Tour d'Allemagne

23.07.2015, 09:31 Uhr | t-online.de, dpa

Tour de France 2015 spricht deutsch: Es war sogar noch mehr drin. Jubel bei André Greipel: Das Sprint-Ass ist mit drei Etappensiegen der bislang erfolgreichste deutsche Profi bei der diesjährigen Tour de France. (Quelle: Reuters)

Jubel bei André Greipel: Das Sprint-Ass ist mit drei Etappensiegen der bislang erfolgreichste deutsche Profi bei der diesjährigen Tour de France. (Quelle: Reuters)

13 Siege in den vergangenen beiden Jahren - und jetzt schon wieder fünf: André Greipel und Co. sorgen einmal mehr für Furore bei der Tour de France. Der Tageserfolg von Simon Geschke hatte dabei eine ganz besondere Qualität, erstmals seit Linus Gerdemann 2007 gewann ein Deutscher wieder eine Bergetappe.

Die Ausbeute der deutschen Radprofis hätte bislang sogar noch höher ausfallen können. Manchmal fehlten nur wenige Sekunden oder ein paar Meter zu einem weiteren Triumph. Oder es kam - wie bei Tony Martin - ein folgenschwerer Sturz dazwischen. Die bisherigen Schlaglichter der Tour aus deutscher Sicht:

1. Etappe

Martin schrammt mit Platz zwei im Auftaktzeitfahren um fünf Sekunden am Gelben Trikot vorbei.

2. Etappe

Erster Sprint, erster Sieg - Greipel lässt bei Wind und Regen in Zeeland seine Rivalen stehen und holt sich den Etappensieg. Als Lohn darf er sich auch das Grüne Trikot überstreifen. Martin ist dagegen wieder im Pech. Nur weil Fabian Cancellara Zeitgutschriften holt, verfehlt er um drei Sekunden Gelb.

3. Etappe

Martin wird allmählich zur tragischen Figur. Nach dem Sturz von Cancellara ist eigentlich der Weg frei. Es reicht aber nicht. Um eine Sekunde verfehlt der dreimalige Zeitfahr-Weltmeister an der Mur von Huy die Spitzenposition hinter Christopher Froome.

4. Etappe

Nach drei vergeblichen Anläufen erfüllt sich Martin mit dem Sieg auf der Kopfsteinpflaster-Etappe nach Cambrai durch einen beherzten Angriff kurz vor dem Ziel doch noch den Traum von Gelb.

5. Etappe

Auf der Flachetappe nach Amiens kommt es wieder zum Sprint, was eine klare Angelegenheit für Greipel ist. Der 33-Jährige siegt aus scheinbar aussichtsloser Lage ohne Helfer. Martin bleibt weiter in Gelb.

6. Etappe

Die Triumphfahrt von Martin wird abrupt gestoppt. Beim Schlussanstieg in Le Havre stürzt der 30-Jährige und muss mit einem Schlüsselbeinbruch abreisen.

7. Etappe

Greipel verpasst in Fougères ganz knapp hinter Mark Cavendish seinen dritten Sieg, bleibt aber Erster der Punktwertung.

10. Etappe

Greipel schlüpft auf der ersten Pyrenäen-Etappe nach Le Pierre-Saint-Martin wieder ins Grüne Trikot, nachdem er es auf dem achten Teilstück verloren hatte.

11. Etappe

Der erst 22 Jahre alte deutsche Meister Emanuel Buchmann hat seinen ersten großen Auftritt bei seiner Premiere in Frankreich, als er Dritter auf der Bergetappe nach Cauterets wird.

13. Etappe

Sieben Sekunden fehlen John Degenkolb zu seinem ersten Tour-Etappensieg. Der Klassikerspezialist wird in Rodez Vierter.

15. Etappe

Greipel zum Dritten. Der "Gorilla" siegt in Valence, Degenkolb sorgt als Zweiter für einen deutschen Doppelsieg.

16. Etappe

Simon Geschke ist Mitglied einer Ausreißergruppe. Nach einer furiosen Abfahrt Richtung Gap erreicht er als starker Vierter das Ziel.

17. Etappe

Diesmal lässt sich Geschke nicht aufhalten. 49 Kilometer vor dem Ziel reißt er auf der Alpenetappe nach Pra Loup aus und holt sich im Alleingang den Sieg.

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