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Tour de France 2016: André Greipel sauer auf Organisatoren

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Ärger über Absperrgitter  

Gelb verpasst: Greipel schimpft auf Tour-Organisatoren

03.07.2016, 19:30 Uhr | dpa, t-online.de

Tour de France 2016: André Greipel sauer auf Organisatoren. Nur Platz vier stand am Ende der ersten Etappe für André Greipel zu Buche.  (Quelle: imago/Belga )

Nur Platz vier stand am Ende der ersten Etappe für André Greipel zu Buche. (Quelle: Belga /imago)

André Greipel hatte beim Auftakt der Tour de France das Gelbe Trikot im Visier. Doch am Ende blieb nur Rang vier - und jede Menge Ärger. 

Top-Sprinter Greipel haderte mit den Organisatoren und beschwerte sich über die Absperrgitter, die die Zielgerade beengten. Sie waren womöglich verantwortlich für den Sturz mehrerer Fahrer 500 Meter vor der Ziellinie, der die Sprinter in der entscheidenden Phase gehörig aus dem Rhythmus gebracht hatte.

"Habe auch die Gitter berührt"

"Ich habe auch die Gitter berührt und wäre fast gestürzt. Mehr als Platz vier war nicht drin", sagte Greipel, der noch nie in Gelb gefahren ist. Sein Anfahrer Marcel Sieberg hofft auf eine Trotzreaktion im Team: "Jetzt ärgern sich alle ohne Ende - das wird uns zusätzlich motivieren."

Auch Marcel Kittel hatte sich mehr erhofft als Rang zwei hinter Mark Cavendish. Doch er nahm die verpasste Chance, zum dritten Mal nach 2013 und 2014 den Auftakt der Tour in Gelb zu beenden, eher gelassen.

Cavendish siegt im "Roulette-Spiel"

Kittel sprach von einem "Roulette-Spiel" mit dem glücklichen Sieger Cavendish. "Es hätte alles stimmen müssen, aber es hat einfach nicht gepasst. Klar bin ich enttäuscht. Aber ich weiß, dass die Mannschaft stark ist. Wir sind super gut gefahren als Team. Das Ergebnis hat nur nicht perfekt gepasst", sagte Kittel und blickte nach vorn: "Es kommen noch ein paar Chancen und da klappt es schon nochmal."

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