Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Tour de France >

Tour de France 2016: Marcel Kittel fordert Regeländerung bei Flachetappen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Gefährliche Etappenankünfte  

Kittel fordert Regeländerung bei der Tour

05.07.2016, 14:04 Uhr | sid

Tour de France 2016: Marcel Kittel fordert Regeländerung bei Flachetappen. Smarter Typ: Marcel Kittel plädiert für mehr Sicherheit bei den Flach-Etappen. (Quelle: imago/Sirotti)

Smarter Typ: Marcel Kittel plädiert für mehr Sicherheit bei den Flach-Etappen. (Quelle: imago/Sirotti)

Erst Peter Sagan, jetzt Marcel Kittel: Bei der 103. Tour de France fordern Top-Sprinter eine weitere Entschärfung der Zielankünfte bei Flachetappen. Wie der Slowake regte Kittel an, die Neutralisationsregel zu überdenken.

Bislang wird bei flachen Teilstücken an der Drei-Kilometer-Marke die Zeit für das Gesamtklassement genommen. Stürze oder Defekte danach haben keine Auswirkungen mehr. Bei Bergetappen gilt diese Regel nicht.

Teams der Favoriten als Problem

Kittel, der die vierte Etappe im Sprint gewann, schrieb bei Twitter, es sei an der Zeit, eine Regel einzuführen, wonach schon ab fünf Kilometer vor dem Ziel keine Zeitverluste mehr möglich sind. Laut Sagan sei vor allem die Mentalität der Klassement-Teams wie Sky um den britischen Titelverteidiger Chris Froome ein Problem, da diese sich im Finale unter die Mannschaften der Sprinter mischten und damit zusätzliche Hektik stifteten.

"Ich frage die UCI (Radsportweltverband/Anm.d.Red.), ob es möglich ist, die Drei-Kilometer-Regel nach hinten zu versetzen. Das wäre für den Radsport und die Sicherheit besser. So ist es sehr gefährlich. Ich will im Finale nicht mit den Sprintern und den Klassementfahrern kämpfen müssen", sagte Sagan.

"Fahren, als hätten sie kein Hirn"

Der Weltmeister hatte sich schon zuvor über die rücksichtslose Fahrweise im Peloton heftig beklagt. "Sie fahren, als hätten sie kein Hirn. Als ich meine Karriere begonnen habe, war die Tour noch ein anderes Rennen. Jetzt fährt jeder, als ob ihm sein Leben nichts wert wäre. Das war schon letztes Jahr so, und so ist es auch in diesem Jahr wieder", hatte Sagan gesagt.

Für Kittel gibt es nach wie vor auch Mängel in der Umsetzung der viel diskutierten Sicherheitsregeln für Begleitfahrzeuge. "Tour-Organisator ASO hat im Fahrer-Meeting gesagt, dass viele Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Ich muss sagen, davon spüre ich nichts. Die Motorräder fahren weiter durchs Feld, am Sonntag wurde Simon Geschke fast von einem umrasiert. Ich denke, da sollten die Organisatoren noch zweimal drüber nachdenken", sagte der deutsche Sprintstar der "Bild".

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal