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Tour de France 2016: Greg Van Avermaet holt das Gelbe Trikot

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Favoriten überrumpelt  

Ausreißer Van Avermaet erobert das Gelbe Trikot

06.07.2016, 22:43 Uhr | t-online.de, sid

Tour de France 2016: Greg Van Avermaet holt das Gelbe Trikot. Am Ziel der Träume: Greg Van Avermaet ist neuer Spitzenreiter der Tour de France. (Quelle: dpa)

Am Ziel der Träume: Greg Van Avermaet ist neuer Spitzenreiter der Tour de France. (Quelle: dpa)

Mit dem Sieg auf der ersten Bergetappe der diesjährigen Tour der France hat Greg Van Avermaet das Gelbe Trikot des Gesamtführenden erobert.

Der Belgier aus dem BMC-Team setzte auf dem fünften Tagesabschnitt über 216 Kilometer von Limoges nach Le Lioran als Solist vor seinem Landsmann Thomas de Gendt (Lotto Soudal) durch. Dritter auf der Etappe im Zentralmassiv wurde Rafal Majka (Tinkoff). Nach dem Sprinterfolg von Marcel Kittel am Dienstag, spielten deutsche Fahrer diesmal keine Rolle. Auch für den bisherigen Gesamtführenden Peter Sagan (Tinkoff) war die Etappe zu schwer, er fiel weit zurück.

Ausreißergruppe mit fast 15 Minuten Vorsprung

Für Van Avermaet war es der zweite Tour-Etappensieg seiner Karriere. 2015 hatte er das 13. Teilstück nach Rodez für sich entschieden. Der Klassikerspezialist war zunächst Teil einer neunköpfigen Ausreißergruppe, die mit einer beherzten Attacke in früher Rennphase die Favoriten um Chritopher Froome (Sky) förmlich überrumpelten. 

Dann sprengten Van Avermaet, de Gendt und der Ukrainer Andrej Griwko (Astana) die Gruppe und fuhren einen Maximalabstand zum Peloton von über 15 Minuten heraus.

In der Schlussphase legte Van Avermaet - als die Top-Fahrer das Tempo verschärften - noch einmal zu, setzte sich von seinem letzten Begleiter de Gendt ab und erreichte mit deutlichem Vorsprung das Ziel.

Contador verliert erneut Zeit

Für Froome und Herausforderer Nairo Quintana (Movistar) war die Etappe der erste Klettertest, bevor es am Freitag in den Pyrenäen richtig ernst wird. Nur Alberto Contador hatte erneut Probleme. Der von zwei Stürzen beeinträchtigte Tinkoff-Kapitän verlor erneut wertvolle Sekunden auf seine Konkurrenten.

Am Donnerstag haben erst noch die deutschen Sprinter um Kittel und André Greipel auf dem sechsten Abschnitt von Arpajon-sur-Cère nach Montauban (190 Kilometer) eine weitere Gelegenheit zu glänzen.

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