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Tour de France 2016: Mark Cavendish schlägt Marcel Kittel im Sprint

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Knappe Entscheidung  

Nur Cavendish im Sprint schneller als Kittel

07.07.2016, 22:35 Uhr | t-online.de, sid

Tour de France 2016: Mark Cavendish schlägt Marcel Kittel im Sprint. Geschlagen: Marcel Kittel (rechts) lag in Montauban nur knapp hinter Mark Cavendish (rechts). (Quelle: AP/dpa)

Geschlagen: Marcel Kittel (rechts) lag in Montauban nur knapp hinter Mark Cavendish (rechts). (Quelle: AP/dpa)

Knapp am zweiten Streich vorbei: Marcel Kittel musste sich auf der sechsten Etappe der 103. Tour de France nur Mark Cavendish geschlagen geben. Der Brite war im Sprintfinale nach den 190,5 Kilometern von Arpajon-sur-Cere nach Montauban der Schnellste und triumphierte damit bereits zum dritten Mal bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt. Der diesmal zweitplatzierte Kittel (Etixx-Quick Step) hatte die vier Etappe gewonnen.

Dritter wurde Cavendishs Landsmann Daniel McLay (Fortuneo). Der deutsche Meister André Greipel (Lotto-Soudal) war erneut chancenlos und landete auf Platz 15, 16. wurde John Degenkolb (Giant-Alpecin).

Das Gelbe Trikot des Gesamtführenden verteidigte der Belgier Greg Van Avermaet, der am Mittwoch im Zentralmassiv triumphiert hatte, erfolgreich und geht mit 5:11 Minuten Vorsprung auf Kittels Team-Kollegen Julian Alaphilippe (Frankreich) in die Pyrenäen.

Cavendish überholt Hinault

"Ich bin überglücklich, das hätte nicht besser laufen können", sagte Cavendish, der dem slowakischen Weltmeister Peter Sagan das Grüne Trikot abnahm. Für den Briten aus dem Team Dimension Data war es der 29. Etappensieg bei der Tour, damit ist er nun vor Bernard Hinault (Frankreich/28) Nummer zwei in der ewigen Bestenliste hinter dem großen Belgier Eddy Merckx (34).

Und die deutschen Sprinter: Kittel unglücklicher Zweiter, Greipel erneut schwer geschlagen. "Es könnte mir besser gehen. Ich habe alles versucht, aber Cav hat es von meinem Hinterrad clever gemacht", sagte Kittel. Die letzte Chance vor den anstehenden Etappen in den Pyrenäen konnte das Duo nicht nutzen. Vor allem der 33 Jahre alte Greipel, von seinen Teamkollegen zwar gut in Position gebracht war, hatte aber auf den letzten 200 Meter nichts zuzusetzen.

Erneut Ausreißer aus dem Bora-Team

Zuvor hatten zwei Ausreißer die Etappe bestimmt: Der Japaner Yukiya Arashiro aus dem Lampre-Team sowie der Tscheche Jan Barta, der dafür sorgte, dass das deutsche Bora-Team erneut an der Spitze vertreten war.

Das Feld hielt das Duo an der langen Leine und verringerte den Rückstand in der Schlussphase des Rennens Sekunde um Sekunde. Rund 22 Kilometer vor dem Ziel war die Flucht dann beendet.

Weiter kein Ausfall

Erfreuliche Statistik am Rande: Die Tour 2016 bleibt weiter von den ganz schweren Stürzen verschont. Alle 198 Fahrer, die am Samstag in die Frankreich-Rundfahrt gestartet waren, erreichten auch am Donnerstag das Ziel.

Kein Ausfall nach sechs Etappen - das ist ein Novum der Tour-Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Vorjahr waren zu diesem Renn-Zeitpunkt bereits sieben Profis nicht mehr dabei, 2014 acht.

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