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Tour de France 2016: Mark Cavendish gewinnt die 14. Etappe

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Degenkolb bester Deutscher  

Frust pur: Kittel stinksauer auf Sieger Cavendish

16.07.2016, 18:25 Uhr | t-online.de, sid

Tour de France 2016: Mark Cavendish gewinnt die 14. Etappe. Verärgert: Marcel Kittel hadert mit Mark Cavendish (links), der den Deutschen im Sprint behindert haben soll. Rechts Peter Sagan. (Quelle: Reuters)

Verärgert: Marcel Kittel hadert mit Mark Cavendish (links), der den Deutschen im Sprint behindert haben soll. Rechts Peter Sagan. (Quelle: Reuters)

Es hat wieder nicht geklappt, dafür war der Frust groß: Auch auf der 14. Etappe der 103. Tour de France gingen die deutschen Supersprinter Marcel Kittel (Etixx-Quick Step) und André Greipel (Lotto-Soudal) leer aus. Dagegen feierte Mark Cavendish (Großbritannien/Dimension Data) nach den 208,5 Kilometern von Montélimar nach Villars-les-Dombes Parc des Oiseaux seinen insgesamt vierten Etappensieg bei dieser Frankreich-Rundfahrt.

Bester Deutscher war John Degenkolb (Giant Alpecin) auf Rang vier. "Das war extrem wichtig für mich, das gibt mir neues Selbstvertrauen", sagte Degenkolb.

Direkt dahinter landete der verärgerte Kittel, der sich im Sprint durch Cavendish behindert sah. "Ich bin extrem enttäuscht. Der Sprint lief gut, aber Cavendish hat mein Ergebnis verhindert, das sieht man im Video. Ich musste bremsen", sagte der stinksaure Kittel, der kurz vor dem Ziel eine Berührung mit dem Briten bei rasendem Tempo knapp vermied.

Geburtstagskind Greipel "zu weit hinten"

Danach steckte der 28 Jahre alte Kittel wild gestikulierend auf und rollte über die Ziellinie - der Traum vom zweiten Etappensieg war geplatzt. Die Jury bestätigte Cavendish zum Sieger.

Der Brite feierte seinen insgesamt 30. Tagessieg bei der Frankreich-Rundfahrt. Mehr hat nur die belgische Legende Eddy Merckx (34) erreicht. Auf den Vorwurf des Deutschen reagierte Cavendish gelassen: "Wenn man genau hinschaut, ist es Kittel, der nach links fährt. Er war sehr nah an den Barrieren, und als ich ihn überhole, kommt er nach links gezogen. Ich glaube, er war einfach frustriert, denn er wollte die Etappe gewinnen."

Greipel, der am Samstag 34 Jahre alte wurde, wurde nur Sechster. "Es war schwierig bei dem Gegenwind. Ich habe versucht, mir einen Weg zu bahnen. Aber wenn man von zu weit hinten kommt, ist es schwierig", sagte das Geburtskind. Zweiter im Sprint wurde der Norweger Alexander Kristoff (Katusha), Weltmeister Peter Sagan (Slowakei/Tinkoff) belegte den dritten Rang.

Froome vor den Alpen souverän

Unterdessen verteidigte Christopher Froome (Großbritannien/Sky) das Gelbe Trikot des Gesamtführenden ohne Mühe. Er geht mit einem Vorsprung von 1:47 Minuten auf den zweitplatzierten Bauke Mollema (Niederlande/Trek) in die ersten Alpen-Etappe am Sonntag.

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Die Fahrt Richtung Norden hatte zunächst eine vierköpfige Ausreißergruppe bestimmt, deren Vorsprung aber nie über fünf Minuten lag. Vor allem die Sprinterteams kontrollierten an der Spitze des Feldes das Tempo.

Und es gab eine Punktlandung: Drei Kilometer vor dem Ziel war das Unternehmen Flucht beendet. Kurz danach kam es zum Massensprint.

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