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Radsport: Die Deutschland-Rundfahrt kehrt 2018 zurück

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Fans als Streckenplaner  

Die Deutschland-Rundfahrt kehrt zurück

19.07.2016, 17:57 Uhr | sid

Radsport: Die Deutschland-Rundfahrt kehrt 2018 zurück. Derzeit in Frankreich unterwegs: Doch John Degenkolb blickt bereits voraus auf das Comeback der Deutschland-Tour. (Quelle: imago/Sirotti)

Derzeit in Frankreich unterwegs: Doch John Degenkolb blickt bereits voraus auf das Comeback der Deutschland-Tour. (Quelle: imago/Sirotti)

Vier Etappen und Fans als Streckenplaner: Zehn Jahre nach ihrer letzten Austragung soll die in Vergessenheit geratene Deutschland-Tour im August 2018 als Kurzevent wiederbelebt werden. Eckdaten des Rennens verkündete der Tour-de-France-Veranstalter ASO am Dienstag am Rande der 103. Frankreich-Rundfahrt.

Angestrebt wird die Aufnahme in den Rennkalender der World Tour, in der die wichtigsten Radrennen zusammengefasst sind. Damit wäre ein Start der besten Mannschaften und Fahrer garantiert. Langfristig soll die Rundfahrt auf mindestens sieben Etappen ausgedehnt werden.

"Deutschland ist eine große Sportnation, eine große Radsportnation. Es ist sehr wichtig für uns, dass der Radsport in Deutschland eine starke Rolle spielt", sagte Tour-Direktor Christian Prudhomme bei der Hochglanz-Präsentation in Bern.

Deutsche Sponsoren kehren in den Profi-Radsport zurück

Die Deutschland-Tour ist für den Franzosen nach dem Grand Départ der Tour 2017 in Düsseldorf der zweite wichtige Baustein in der Offensive auf dem deutschen Markt. In diesem steckt viel Geld, allerdings lag er nach den Doping-Skandalen der jüngeren Vergangenheit lange brach.

Angesichts zahlreicher Erfolge deutscher Fahrer wie Marcel Kittel, André Greipel, Tony Martin oder John Degenkolb ist in der öffentlichen Wahrnehmung jedoch allmählich ein Wandel zu erkennen. Zudem kehren immer mehr deutsche Sponsoren in den Profi-Radsport zurück. Auch deshalb haben ASO und der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bereits eine langfristige Vereinbarung mit dem Ziel getroffen, die Deutschland-Tour in den kommenden Jahren als Top-Veranstaltung zu etablieren.

Fans als Streckenplaner

Konkrete Pläne zur Streckenführung gibt es noch nicht. Auf einer Online-Plattform können Interessierte Vorschläge einbringen und sich so aktiv an der Gestaltung des Rennens beteiligen.

Bei den deutschen Radprofis kommt die Idee der Deutschland-Rundfahrt naturgemäß gut an. "Ein Rennen in der Heimat ist etwas ganz Besonderes, eine Herzensangelegenheit", sagte Klassiker-Spezialist John Degenkolb, der als Botschafter der Veranstaltung auftrat. Mit Blick auf die Streckenführung sagte er: "Mir wäre es lieb, wenn es nicht ins Hochgebirge geht. Ein Mix aus allem wäre super."

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Die 31. und bislang letzte Ausgabe des Rennens fand 2008 statt. Hauptgrund für das Aus war der Ausstieg der Öffentlich-Rechtlichen aus der Live-Übertragung aufgrund zahlreicher Doping-Skandale.

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