Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Tour de France >

Tour de France 2016: Froome stürzt, Bardet gewinnt 19. Etappe

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bardet lässt Franzosen jubeln  

Froome stürzt, verteidigt aber dennoch Gelb

22.07.2016, 19:50 Uhr | t-online.de, sid

Tour de France 2016: Froome stürzt, Bardet gewinnt 19. Etappe. Gezeichnet: Christopher Froome stürzte auf der 19. Etappe und quälte sich ins Ziel. (Quelle: dpa)

Gezeichnet: Christopher Froome stürzte auf der 19. Etappe und quälte sich ins Ziel. (Quelle: dpa)

Schrecksekunde für das Gelbe Trikot. Christopher Froome (Großbritannien/Sky) kam auf einer Abfahrt der ereignisreichen 19. Etappe der 103. Tour de France zu Sturz. Dabei verletzte sich der Gesamtführende an Rücken sowie Schulter und musste das Finale hinauf nach Saint-Gervais Mont Blanc auf der Rennmaschine seines Teamgefährten Gerraint Thomas beenden.

Dennoch verteidigte Froome den ersten Platz in der Gesamtwertung - wenngleich er ein paar Sekunden auf einige Konurenten verlor. "Ich bin auf der weißen Straßenmarkierung ausgerutscht", sagte Froome zu seinem Missgeschick.

Den Tagessieg auf der 146 langen Kilometer langen Berg- und Talfahrt durch die Alpen mit Start in Albertville sicherte sich unterdessen Romain Bardet (Ag2R), der den französischen Gastgebern den ersten Etappensieg dieser Tour bescherte. Überdies verbesserte sich der Franzose auf den zweiten Gesamtrang - 4:11 Minuten hinter Froome, der dadurch nun sogar mehr Vorsprung auf den Gesamtzweiten hat.

Mollema büßt viel Zeit ein

Denn auch der bisherige zweitplatzierte Bauke Mollema (Niederlande/Trek) war gestürzt und büßte soviel Zeit ein, dass er auf Rang zehn (7:42 zurück) zurückfiel. Dritter ist nun Nairo Quintanta (Kolumbien/Movistar), der erstmals Zeit auf Froome gutmachte und nun 4:27 Rückstand auf den Briten hat.

Bester Deutscher auf der Etappe war Emanuel Buchmann (Bora-Argon) auf Rang 24, 4:42 Minuten hinter dem Tagessieger. In der Gesamtwertung liegt der 23-Jährige nun dem 21. Platz (42:48 zurück).

An Schulter und Knie verletzt

Froome ist jetzt nur noch zwei Renntage und 259,5 Kilometer von der Krönung in Paris entfernt. Doch wie folgenschwer Froomes Sturz in einer Rechtskurve der Abfahrt an den Fuß des Schlussanstieges war, blieb zunächst ungeklärt. Sein Schulter dürfte schmerzen, sein Knie war bei der Siegerehrung dick verbunden.

Erst einmal schien Froome den Zwischenfall einigermaßen gut weggesteckt zu haben. "Es ist alles gut, nicht Ernstes. Ich habe nur ein bisschen Haut verloren", sagte der 31-Jährige. Allerdings war sein Lächeln etwas gequält. "Ich bin dankbar, dass ich so einen großen Vorsprung habe", sagte Froome weiter: "Heute hat man gesehen, wie schnell bei der Tour etwas passieren kann."

Viele Stürze

Insgesamt waren vier Bergwertungen zu meistern, darunter der Montée de Bisanne - eine Kletterpartie der schwersten Kategorie (Hors Categorie). Und der Kurs verlangte den Fahrern alles ab. So gab es zahlreiche Stürze. 

Unter anderem kam der zweimalige Etappensieger Tom Dumoulin aus dem deutschen Team Giant Alpecin so schwer zu Fall, dass er aufgeben musste. In der Spitzengrupe, zu der mit Buchmann, Tony Martin (Etixx-Quick Step) und Marcus Burghardt (BMC) lange ein deutsches Trio gehörte, erwischte es den französischen Hoffnungsträger Pierre Rolland (Cannondale) in einer Abfahrt heftig.

Im Finale wurde es durch einsetzenden Regen noch gefährlicher. So stürzte mit Richie Porte (Australien/BMC) auch einer der Favoriten - der Australier konnte aber weiterfahren und wieder aufschließen. Später stürzten eben auch Froome und Mollema.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal