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Tennis - Masters Cup: Federer ist wieder auf Titelkurs

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Federer ist wieder auf Titelkurs

14.11.2007, 16:26 Uhr | sid, dpa

Roger Federer (Foto: imago)Roger Federer (Foto: imago) Roger Federer war sichtlich erleichtert und quittierte seinen ersten Erfolg beim Masters Cup in Shanghai mit einem inbrünstigen "Yes". Der Stachel der Auftaktniederlage gegen den Chilenen Fernando Gonzalez hatte tief gesessen und für einige Nervosität beim dreimaligen Weltmeister gesorgt. Doch gegen seinen "Lieblingsgegner" Nikolai Dawidenko fand der Schweizer zu seiner alten Dominanz zurück und feierte in 1:27 Stunden mit 6:4, 6:3 seinen ersten WM-Sieg, der ihm im Kampf um den Titel wieder alle Chancen lässt. Allerdings muss der Weltranglisten-Erste sein letztes Vorrundenspiel gegen Andy Roddick gewinnen, um dem Amerikaner ins Halbfinale folgen zu können. Als erster Spieler qualifizierte sich Roddick durch seinen zweiten Sieg in der Roten Gruppe für die Runde der letzten Vier, die er schon 2003 und 2004 in Houston erreicht hatte. Nach Dawidenko zum Auftakt setzte sich der an Nummer fünf gesetzte Texaner mit 6:1, 6:4 auch gegen Federer-Bezwinger Fernando Gonzalez durch.



Roddick schon im Halbfinale


Als erster Spieler qualifizierte sich Roddick durch seinen zweiten Sieg in der Roten Gruppe für die Runde der letzten Vier, die er schon 2003 und 2004 in Houston erreicht hatte. Nach Dawidenko zum Auftakt setzte sich der an Nummer fünf gesetzte Texaner mit 6:1, 6:4 auch gegen Federer-Bezwinger Fernando Gonzalez durch.


Federer startet nervös


"Das war ein schwieriges Match für mich. Es war ein völlig neues Gefühl, nach einer Auftaktniederlage gleich wieder gegen einen Top-Ten-Spieler auf dem Platz zu stehen", sagte der zwölfmalige Grand-Slam-Sieger Federer. Dementsprechend nervös startete der 26 Jahre alte Branchenprimus, der sich auch mit dem Break zum 5:3 noch nicht die erhoffte Ruhe verschaffen konnte. Denn Dawidenko kämpfte auch im elften Vergleich unverdrossen darum, erstmals als Sieger vom Court gehen zu können. Das prompte Rebreak reichte dem Russen allerdings nicht. Wie schon in den beiden Halbfinals dieses Jahres in Roland Garros und Flushing Meadows warf Federer im entscheidenden Moment seine ganze Klasse in die Waagschale. "Es ist nicht unmöglich, Federer zu schlagen", erklärte Dawidenko nach der neuerlichen Niederlage den staunenden Zuhörern. "Manchmal ist es nur mental ein Problem."

Mörderisches Tempo


Vor allem mit dem von Federer vorgelegten hohen Tempo sei er nicht klar gekommen, meinte das "Laufwunder" nach dem Match vor knapp 10.000 Zuschauern im Qi-Zhong-Stadion der prosperierenden chinesischen Wirtschaftsmetropole. "Ich habe gut gespielt und im nächsten Moment meine Konzentration verloren. Aber ich werde jetzt nicht sterben, nur weil ich gegen Federer wieder verloren habe", sagte Dawidenko, der keine Chance mehr auf das Halbfinale hat.

Djokovic schon ausgeschieden


Während Roddick bereits durch ist, muss Federer den Vergleich mit dem Amerikaner am Freitag gewinnen. Dann würde Gonzalez auch ein Sieg gegen Dawidenko nichts nutzen. In der Goldenen Gruppe steht der noch ungeschlagene Spanier David Ferrer im Match gegen Richard Gasquet aus Frankreich vor dem Sprung in sein erstes WM-Semifinale. Chancen auf die Vorschlussrunde hat auch der Spanier Rafael Nadal, der gegen den schon ausgeschiedenen Novak Djokovic aus Serbien spielt.

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