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Roger Federer zieht ins Finale des Masters Cup ein

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Tennis  

Roger Federer zieht ins Finale des Masters Cup ein

17.11.2007, 17:02 Uhr | dpa

Titelverteidiger Roger Federer (Foto: dpa)Titelverteidiger Roger Federer (Foto: dpa) Das vorweggenommene WM-Endspiel dauerte nicht einmal eine Stunde. Mit präzisen Schlägen und perfektem Angriffs-Tennis machte Roger Federer im Halbfinale des Masters Cups in Schanghai kurzen Prozess und schickte seinen bedauernswerten Dauerrivalen Rafael Nadal mit einem 6:4, 6:1-Sieg vom Hartplatz des Qi-Zhong-Stadions. Die letzte Hürde des Weltranglisten-Ersten auf dem Weg zum vierten Weltmeister-Titel nach 2003, 2004 und 2006 ist Nadals Landsmann David Ferrer, der sich bei seiner WM-Premiere mit 6:1, 6:3 überraschend glatt gegen Andy Roddick aus den USA durchsetzte und damit auch im vierten Match ungeschlagen blieb.

Kurz vor einem Debakel

Sandkönig Nadal landete hart bei dem Versuch, im 14. Vergleich mit Branchenprimus Federer den neunten Sieg zu landen. Mit seinem auf roter Asche perfektionierten Spiel von der Grundlinie aus, konnte der French-Open-Sieger den zwölfmaligen Grand-Slam-Gewinner nicht annähernd in Gefahr bringen. Im zweiten Durchgang bahnte sich sogar ein Debakel für das Kraftpaket aus Mallorca an. Doch beim Stande von 0:5 brachte Nadal wenigstens ein Mal seinen Aufschlag durch. "Mit meinem Spiel in den letzten eineinhalb Sätzen bin ich sehr zufrieden", sagte Federer nach der Tennis-Demonstration. "Ich wünschte, ich könnte immer so gegen ihn spielen."

Ferrer genießt den Moment

"Das war heute ein ganz großer Mist", sagte derweil Andy Roddick, der sich nach einem glänzenden Start in die mit 4,45 Millionen Dollar dotierte Veranstaltung viel ausgerechnet hatte. Doch wie bei der Pleite gegen Federer im letzten Gruppenspiel, leistete sich der US-Amerikaner auch gegen Ferrer zu viele Fehler, was der mit stoischer Ruhe gesegnete Debütant gnadenlos bestrafte. "Jetzt will ich nur noch den Moment genießen", sagte der spanische Weltranglisten-Sechste, der Federer in bislang sieben Duellen noch nicht schlagen konnte.

Auch das Doppel-Finale steht fest

Im Doppel-Finale treffen Mark Knowles und Daniel Nestor auf den Schweden Simon Aspelin und dessen Doppel-Partner Julian Knowle aus Österreich. Die in Abwesenheit des von einer Verletzung gestoppten besten Doppels der Tennis-Welt, den Brüdern Bob und Mike Bryan aus den USA, an Nummer eins gesetzte Kombination von den Bahamas und aus Kanada setzte sich mit 6:3, 6:7 (6:8), 10:5 gegen die an zwei gesetzten Paul Hanley/Kevin Ullyet (Australien/Simbabwe) durch. Aspelin/Knowle schlugen Martin Damm/Leander Paes (Tschechien/Indien) mit 6:4, 6:4.

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