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Roger Federer ist bei den Australien Open raus

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Australien Open - Halbfinale, Herren  

Nächste Überraschung: Auch Federer ist draußen

25.01.2008, 13:24 Uhr | dpa, t-online.de, sid

Roger Federer (Foto: Reuters)Roger Federer (Foto: Reuters) Das Sensationsendspiel ist perfekt und Titelverteidiger Roger Federer ähnlich glatt ausgeschieden wie sein Dauerrivale Rafael Nadal: Der Sieger der Australien Open kommt nicht aus der Schweiz und auch nicht von der spanischen Ferieninsel Mallorca. Zum französischen Shootingstar Jo-Wilfried Tsonga gesellte sich Novak Djokovic. Der Serbe entzauberte in nur drei Sätzen in Melbourne den haushohen Turnierfavoriten Federer: 7:5, 6:3, 7:6 (7:5). Federers Kommentar: "In drei Sätzen ist sehr brutal." Djokovic verhinderte mit seinem verdienten Erfolg den Hattrick des Eidgenossen auf dem Fünften Kontinent und steht selbst zum zweiten Mal nach 2007 (US Open) im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers.

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Ergebnisse Australian Open Damen

Unglaubliche Siegesserie gerissen

Damals war Djokovic Federer unterlegen gewesen, dem er nunmehr im fünften direkten Vergleich die zweite Schlappe beibrachte. Dar Weltranglisten-Dritte erreichte das Finale ohne Satzverlust. Für Federer endeten mit der Niederlage mehrere Erfolgsserien. Seit seiner Halbfinalniederlage 2005 bei den French Open stand der Ausnahmesportler in zehn Grand-Slam-Finals in Folge und gewann acht. Mit der Niederlage ist auch der Versuch des 26-Jährigen gescheitert, als erster Spieler in der Profiära die Australian Open drei Mal in Folge zu gewinnen.

Seit fast vier Jahren bei Grand Slams nicht mehr so glatt bezwungen

Seine letzte Dreisatzniederlage bei einem Grand-Slam-Turnier musste der zeitweise wie jedem Konkurrenten entrückt aufspielende Weltranglisten-Erste in der dritten Runde der French Open 2004 hinnehmen. Auf Hartplätzen war Federer seit seiner Halbfinalniederlage 2005 an gleicher Stelle gegen Marat Safin bei Grand-Slam-Turnieren in 40 Matches ungeschlagen.

Aktuell Weltrangliste der Herren
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Chancenlos

Die Mütze tief ins Gesicht gezogen, die Arme vor der Brust verschränkt, trat Federer vor die Presse und stand tapfer Rede und Antwort. Doch dem bisher so dominanten Branchenprimus aus Basel war anzumerken, dass es in ihm arbeitete. Bislang hatte er die "jungen Wilden" wie Djokovic in den entscheidenden Matches meist in Schach halten können - aber der Serbe war an diesem Tag stärker als die Nummer eins der Welt. "Ohne Zweifel habe ich in meinem Leben schon besser gespielt", sagte Federer nach der knapp zweieinhalbstündigen Demontage auf dem Center Court. Diese fiel zwar nicht ganz so happig aus wie die von French-Open-Champion Rafael Nadal gegen Tsonga tags zuvor, doch Federer war ähnlich chancenlos.

Angesichts des eigenen Spiels Schmerzen empfunden

"Er hat mir nicht viele Möglichkeiten gelassen", räumte der zwölfmalige Grand-Slam-Sieger ein. "Ich habe nicht so aufgeschlagen, wie ich wollte. Ich habe mich nicht gut bewegt. Ich war in der Defensive nicht so stark, wie ich es normalerweise bin. Meine Passierbälle kamen nicht an, wenn ich sie gebraucht hätte. Das hat weh getan." Solche Sätze hört man selten vom Australian-Open-Sieger von 2004, 2006 und 2007.

Djokovic: "Mein bestes Tennis gespielt"

Der freche Aufsteiger Djokovic dagegen zog ohne Satzverlust erstmals bei den Australian Open ins Endspiel ein, nachdem er bei den US Open im vergangenen Jahr sein erstes Grand-Slam-Finale erreicht hatte. Damals verlor er in drei Sätzen gegen Federer. "Ich bin sehr sehr stolz auf mich", sagte er unter dem Jubel einer großen Schar serbischer Fans. "In den entscheidenden Momenten habe ich mein bestes Tennis gespielt. Die Nummer eins in drei Sätzen zu schlagen, ist ein unbeschreibliches Gefühl." Einmal war ihm das bislang gelungen, im Finale des Masters-Series-Turniers in Montréal im vergangenen Jahr.

Neue Stars tun gut

Damals hatte er angekündigt, eines Tages die Nummer eins der Welt werden zu wollen. "Die Dominanz von Federer und Nadal war erdrückend in den letzten Jahren", sagte der in München beim ehemaligen Davis-Cup-Kapitän Niki Pilic ausgebildete 20-Jährige vor dem Finale gegen den 22-jährigen Tsonga. Der Franzose nimmt derzeit Rang 38 in der Weltrangliste ein. "Es ist gut für unseren Sport, dass es jetzt mal andere Gesichter und einige neue aufstrebende Stars gibt", bemerkte dessen Finalgegner.

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