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Tennis: Henin scheitert bei den German Open

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Tennis - German Open  

Justine Henin denkt schon an die Zeit nach der Karriere

08.05.2008, 17:46 Uhr | dpa

Justine Henin muss die Koffer packen (Foto: Reuters)Justine Henin muss die Koffer packen (Foto: Reuters) Das Comeback ist missglückt. Justine Henin ist im Achtelfinale der German Open überraschend ausgeschieden. Die Nummer eins der Tennis-Weltrangliste scheiterte in Berlin an Dinara Safina mit 7:5, 3:6, 1:6. Für Henin war das Turnier nach einer vierwöchigen Pause wegen einer Knieverletzung der Einstieg in die Sandplatz-Saison.

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Chancenlos bei strahlendem Sonnenschein

Für Safina war es im sechsten Aufeinandertreffen gegen Henin der erste Sieg. Gegen die 22 Jahre alte athletische Russin fand Henin keine Mittel. Zudem waren in dem zwei Stunden und 34 Minuten dauernden Match bei strahlendem Sonnenschein und Hitze körperliche Defizite unverkennbar.

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Trennung vom Ehemann, Versöhnung mit der Familie

In diesem Jahr gestattete die nach Steffi Graf in Berlin erfolgreichste Spielerin auch einen Blick in ihr Innenleben. Sie wolle die Prioritäten neu ordnen: "Ich bin jetzt in einer Phase, in der ich mich auch mit dem Leben nach meiner Karriere beschäftigen will", sagte Henin, die sich von ihrem Mann Pierre-Yves Hardenne getrennt, dafür aber mit ihrer Familie versöhnt hat.

Für die Zukunft ist ein Studium geplant

Sie sei zwar noch jung, hatte die 26-Jährige schon vor der Pleite gegen Safina mit einem Lächeln gemerkt. Doch auf der Profi-Tour würde sie im Vergleich zu den neuen, aufstrebenden Mädchen wie der 20 Jahre alten Ana Ivanovic oder eben Safina schon langsam alt. "Ich brauche auch andere Dinge", betonte Henin, die später noch gern studieren möchte, dafür aber erst ihr Abitur nachholen muss.

Über zwölf Millionen Euro Preisgeld

Bis dahin will Henin, die in ihrer neunjährigen Karriere über 12,5 Millionen Euro Preisgeld eingespielt hat, ihre Weltranglisten-Spitzenposition eisern verteidigen. Insgesamt über 100 Wochen wurde sie bereits als Nummer eins geführt, 41 Turniere gewann sie. Nun wird der Wunsch nach anderen Dingen immer stärker. Lange Reisen ohne Turnierstress, Skifahren, "all die Dinge, die ich jetzt nicht tun kann." Die Stationen auf der WTA-Tour hat sie bereits reduziert. Wann ganz Schluss sein könnte mit dem Profi-Geschäft, weiß die Kämpferin aber noch nicht: "Es ist unmöglich, das schon zu sagen. Vielleicht in zwei, drei, vier Jahren."

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