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Kiefer zieht am Rothenbaum in Runde zwei ein

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Kiefer zieht am Rothenbaum in Runde zwei ein

12.05.2008, 20:47 Uhr | dpa

Nicolas Kiefer (Foto: imago)Nicolas Kiefer (Foto: imago) Das weiße Stirnband tief ins Gesicht gezogen hat Nicolas Kiefer seine Feiertagsschicht mit Bravour bewältigt und einen Fehlstart der deutschen Tennisprofis beim Masters-Turnier am Rothenbaum verhindert. Nach einem Jahr Zwangspause musste sich Kiefer bei seiner Rückkehr auf den roten Hamburger Sand allerdings kräftig anstrengen, ehe er den zähen Franzosen Paul-Henri Mathieu mit 6:4, 6:4 bezwungen hatte. In der zweiten Runde trifft Kiefer nun auf Rom-Finalist Stanislas Warinka aus der Schweiz oder der Spanier Albert Montanes.

Schwungvoller Auftakt

Bei schönstem Sommerwetter begann Kiefer seinen Arbeitstag schwungvoll mit einem Break und einer lockeren 3:1-Führung. Doch es wurde nicht der erhoffte lockere Durchmarsch in die zweite Runde. Dafür leistete sich der 30-Jährige zu viele Fehler gegen den 26-jährigen Franzosen, der als Nummer 21 der Weltrangliste immerhin 22 Plätze besser eingestuft ist als der nach einem guten Jahr Verletzungspause wieder auf Platz 43 gekletterte Deutsche.

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Zverev hatte Spaß gegen Karlovic

Lokalmatador Mischa Zverev hatte sich schon am ersten Spieltag als erster der sechs gestarteten deutschen Tennisprofis von dem mit 2,27 Millionen Dollar dotierten bedeutendsten deutschen Turnier verabschiedet. Mit einer Wildcard ins Feld der 56 Tennis-Weltstars gerutscht, scheiterte der 20-Jährige am Sonntag im Aufschlaghagel des Kroaten Ivo Karlovic mit 6:7 (4:7), 6:7 (3:7) und sagte: "Das hat nicht wirklich Spaß gemacht. Bei seinen Aufschlägen hat man das Gefühl, ein Stein kommt einem entgegen."

Federer plädiert für Hamburg

Sichtlich verstimmt zeigten sich die Branchenführer über die Pläne, den Rothenbaum abzusägen und ins dritte Glied der Turnierszene zu verpflanzen. Das strebt ATP-Chef Etienne de Villiers bekanntlich an, während die Spieler zunehmend gegen diese Pläne opponieren und dem Deutschen Tennis Bund (DTB) unausgesprochen viel Erfolg für den Ausgang des Verfahrens vor einem amerikanischen Gericht wünschen. "Momentan kann man wenig dazu sagen. Wir müssen das Urteil abwarten. Aber ich wünsche mir, dass das Turnier in Hamburg als wichtige Veranstaltung bestehen bleibt", erneuerte Federer seine Haltung.

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