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Kohlschreiber verliert Auftakteinzel gegen Russland

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Tennis  

Kohlschreiber verliert Auftakteinzel gegen Russland

22.05.2008, 16:26 Uhr | dpa

Phillip Kohlschreiber verliert beim World Team Cup (Foto: imago)Phillip Kohlschreiber verliert beim World Team Cup (Foto: imago) Die deutsche Tennis-Nationalmannschaft hat im Titelrennen beim World Team Cup in Düsseldorf einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Der Gastgeber geriet im dritten und entscheidenden Gruppenspiel gegen Davis-Cup-Finalist Russland mit 0:1 in Rückstand. Philipp Kohlschreiber verlor mit 4:6, 3:6 gegen Igor Andrejew und konnte sein Team damit nicht wie in den beiden Partien zuvor gegen Spanien und Italien in Führung bringen.

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Kohlschreiber: "Ein bisschen zu deutlich ausgefallen"

"Das Ergebnis ist ein bisschen zu deutlich ausgefallen. Denn viele Spiele waren sehr umkämpft", sagte der sichtlich enttäuschte Kohlschreiber. "Vielleicht hatte er auch immer seine 6:0-Bilanz gegen mich im Hinterkopf, wenn es eng wurde."

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Klares Ziel: Finale

Den erwarteten Vorsprung konnte der momentan beste deutsche Tennisprofi seinen Kollegen nicht mit auf den Weg geben. Die Punkte zum Sieg müssen nun an diesem Freitag Nicolas Kiefer gegen Dmitri Tursunow, der den verletzten Michail Juschni ersetzt, und das Doppel holen. "Wir wollen ins Finale. Und vielleicht haben wir das Glück und holen morgen zwei Punkte. Aber es wird sehr schwer", sagte Kohlschreiber.

Chance auf Platz 1 gewahrt

Eine gute Nachricht für die Mannschaft von Patrik Kühnen kam vom zweiten Center Court. Spanien spielte dort im zweiten Match der Blauen Gruppe gegen Italien - und sollte gewinnen, damit Gastgeber Deutschland noch eine Chance auf Platz eins und das Endspiel am Samstag behält. Nach seinem lustlosen Auftritt gegen Kohlschreiber zum Auftakt spielte David Ferrer wieder besseres Tennis und besiegte Potito Starace mit 6:3, 3:6, 6:3.

Andrejew nutzt seinen Chancen

Der wieder als "Vorkämpfer" agierende Kohlschreiber konnte den Erwartungen diesmal dagegen nicht standhalten. Zwar mühte er sich nach Kräften, aber Andrejew hatte im entscheidenden Moment die bessere Antwort parat. Mit dem ersten Break des Spiels gewann der 24-Jährige den ersten Satz und ließ auch danach nicht locker. 3:0 ging er im zweiten Durchgang in Führung und wehrte die beiden Breakbälle Kohlschreibers beim Stand von 4:2 - wenn auch mühsam - ab.

Ärger wegen Antrittsprämie

Zu angeblichem Ärger innerhalb der Mannschaft wegen seiner vom Veranstalter gezahlten Antrittsprämie sagte Kohlschreiber: "Da bin ich nicht der Einzige. Ich finde es ziemlich dreist und auch ein bisschen lächerlich bei den Summen, die da im Spiel sind. Ich glaube, das ist ganz normal im Tennis." In der "Sport Bild" war eine Summe von 75.000 Euro genannt worden. Turnierdirektor Dietloff von Arnim bestritt dies und erklärte: "Das ist definitiv falsch. Die Summe ist deutlich niedriger."

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