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Nach Haas sagt auch Kiefer für Paris ab

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Tennis  

Nach Haas sagt auch Kiefer für Paris ab

24.05.2008, 18:46 Uhr | dpa

Wird in Paris nicht zum Schläger greifen: Nicolas Kiefer (Foto: imago)Wird in Paris nicht zum Schläger greifen: Nicolas Kiefer (Foto: imago) Nicolas Kiefer schlägt nun doch nicht in Paris auf und wird wie schon im Vorjahr bei den French Open fehlen. Einen Tag nach der erwarteten Absage von Thomas Haas hat auch Kiefer einen Rückzieher gemacht. Der 30-Jährige habe wegen einer Halsentzündung seine Teilnahme an dem Grand-Slam-Turnier abgesagt, erklärten die Veranstalter. Damit stehen nur noch 13 deutsche Profis im Hauptfeld der bedeutendsten Sandplatz-Veranstaltung der Welt. Für Kiefer rückt der Spanier Marc Lopez als Gegner des Finnen Jarkko Nieminen nach.

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Kein Comeback auf der roten Asche von Paris

Bereits nach seiner Niederlage gegen den Russen Dmitri Tursunow beim World Team Cup in Düsseldorf hatte Kiefer seinen Start in Frage gestellt ("So wie ich hier aufgetreten bin, macht es keinen Sinn"), wollte aber eine Nacht über die Entscheidung schlafen. In seinem Blog für die Spielerorganisation ATP hatte er noch verkündet: "Nun geht es nach Paris. Ich melde mich von dort wieder." Nach Angaben einer Turnier-Sprecherin soll Kiefer aber gar nicht erst in die französische Hauptstadt gereist sein. Zwei Jahre nach seinem Sturz gegen den Netzpfosten und der anschließenden langen Verletzungspause verzichtet er damit auch auf ein Comeback auf der roten Asche von Roland Garros. Tags zuvor hatte Kiefers temporärer Leidensgenosse Haas erwartungsgemäß sein Fehlen bekanntgegeben.

Aktuell Weltrangliste der Herren
Aktuell Weltrangliste der Damen

Görges und Barrois verpassen die Teilnahme

Damit schickt der Deutsche Tennis-Bund ein 13-köpfiges Aufgebot in das Rennen an der Porte d'Auteuil - neun Herren und vier Damen. Durch die Qualifikation kämpften sich Simon Greul und Grand-Slam-Debütant Daniel Brands in das mit 15,265 Millionen Euro dotierte Hauptfeld. Julia Görges und Kristina Barrois verpassten in der letzten Quali-Runde den Sprung in das 128er-Feld, das nach dem Rücktritt der Belgierin Justine Henin in jedem Fall eine neue Championesse küren wird.

Nachfolgerin von Justine Henin gesucht

"Ich werde mir in den kommenden zwei Wochen die Spiele im Fernsehen anschauen, mit einem neutraleren und objektiveren Gefühl, einem Blick von außen", sagte die viermalige French-Open-Siegerin in einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz. Die Suche nach ihrer Nachfolgerin scheint offener denn je - zu den Favoritinnen zählen die neue Nummer eins Maria Scharapowa, die Serbinnen Ana Ivanovic und Jelena Jankovic, aber auch die Russin Swetlana Kusnezowa oder die US-Amerikanerin Serena Williams, Siegerin von 2002.

Federer erneut im Finale gegen Nadal?

Bei den Herren wäre alles andere als der obligatorische Dreikampf zwischen Titelverteidiger Rafael Nadal, Branchenprimus Roger Federer und Australian-Open-Champion Novak Djokovic eine Überraschung. Am Schauplatz seines letzten unerfüllten Tennistraums warnt Federer aber vor einer verfrühten Festlegung auf ein Endspiel gegen Nadal: "Es ist kein Naturgesetz, dass wir beide in Paris immer im Finale stehen."

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