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Thomas Haas gewinnt Kräftemessen mit Stepanek

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Tennis  

Thomas Haas gewinnt Kräftemessen mit Stepanek

11.06.2008, 12:24 Uhr | dpa

Thomas Haas ist glücklich: Die Schulter hält. (Foto: Reuters)Thomas Haas ist glücklich: Die Schulter hält. (Foto: Reuters) Gut erholt und topmotiviert haben Thomas Haas und Nicolas Kiefer ihr Rasen-Debüt beim Tennisturnier in Halle gemeistert. Zweieinhalb Wochen nach seinem misslungenen Auftritt beim World Team Cup kam der Hannoveraner Kiefer im ersten Vergleich mit Robin Haase zwar nur langsam in Schwung, setzte sich dann aber mit 4:6, 6:3, 6:2 gegen den Niederländer durch. Auch Haas hatte im ersten Match nach acht Wochen Pause Start-Schwierigkeiten. Doch mit Kampfgeist und vor allem schmerzfreier rechter Schulter rang der Hamburger Radek Stepanek aus Tschechien in 2:17 Stunden mit 6:7 (0:7), 7:6 (7:3), 6:4 nieder.

Turnier in Halle Zehn deutsche Profis am Start
Ergebnisse French Open, Herren
Ergebnisse French Open, Damen

Haas zufrieden: "Es war nahezu perfekt"

"Nach dem ersten Satz war ich schockiert", sagte Haas, "aber ich habe mich zurückgekämpft und sehr gut aufgeschlagen. Das ist wichtig auf Rasen." Etwas müde sei er nach der langen Pause noch gewesen. Haas: "Die Schnelligkeit fehlt noch ein bisschen, aber sonst war es nahezu perfekt." In der nächsten Runde trifft er im ersten offiziellen Vergleich auf seinen Davis-Cup-Kollegen Philipp Kohlschreiber. "Das wird ein ganz anderes Spiel", so Haas.

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Deutsches Duell im Achtelfinale

Nicolas Kiefer (Foto: Reuters)Nicolas Kiefer (Foto: Reuters) Zufrieden war am Ende auch Kiefer. "Es war ein schwerer Start. Aber letztlich habe ich die wichtigen Breakpunkte gemacht. Ich freue mich aufs nächste Spiel", sagte der Hannoveraner, der im Achtelfinale auf den Russen Michail Juschni trifft. Von vier Duellen mit dem Russen hat der 30-Jährige nur das letzte im vergangenen Herbst in Madrid gewonnen. Haas bekommt es derweil im ersten offiziellen Vergleich mit seinem Davis-Cup-Kollegen Philipp Kohlschreiber zu tun.

Schüttler und Phau schon draußen

Rainer Schüttler und Qualifikant Björn Phau verabschiedeten sich dagegen gleich wieder. Der Korbacher Schüttler unterlag nach tapferem Kampf, aber Schwächen in den wichtigen Momenten mit 6:7 (4:7), 4:6 dem Franzosen Fabrice Santoro. Ohne Chance war der Weltranglisten- 148. Phau aus Weilerswist gegen den an Nummer zwei gesetzten Amerikaner James Blake, dem er mit 4:6, 1:6 unterlag.

Berrer muss gegen Federer ran

Schüttler und Phau folgten damit Philipp Petzschner und Denis Gremelmayr, die tags zuvor scheiterten, während die Überraschungssieger Andreas Beck und Mischa Zverev sowie Benjamin Becker und Philipp Kohlschreiber ins Achtelfinale einzogen. Michael Berrer greift noch ins Geschehen ein, steht gegen den nach Halle gekommenen Roger Federer aber vor einer kaum lösbaren Aufgabe, auch wenn er sich nach der Pleite des Schweizers im Finale der French Open eine hauchdünne Chance ausrechnet.

Kohlschreiber doch noch mit nach Peking?

Auckland-Sieger Kohlschreiber, der in der zweiten Runde auf Thomas Haas oder Radek Stepanek aus Tschechien trifft, hatte am Tag nach seinem glatten Auftaktsieg gegen den Franzosen Julien Benneteau weiteren Grund zur Freunde. Nach Gesprächen zwischen dem Deutschen Tennis Bund (DTB) und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sieht es so aus, als dürfe der Bayreuther trotz verpasster Norm doch zu den Olympischen Spielen (8. bis 24. August) fahren. "Ich bin guter Dinge, dass wir zwei Einzelspieler und ein Doppel nach Peking schicken werden", sagte Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen.

DTB-Sportchef Eberhard legt Machtwort ein

"Es wäre für mich eine große Ehre, dort starten zu dürfen", sagte Kohlschreiber und fügte scherzhaft hinzu: "Vielleicht hat man beim DOSB gesagt: Der kleine Junge hat das verdient, den nehmen wir noch mit." Die vom DOSB gesetzte Frist war am Montag ausgelaufen. Doch DTB-Sportchef Klaus Eberhard konnte den DOSB-Funktionären die Sinnhaftigkeit einer Teilnahme verdeutlichen. "Wir haben positive Signale empfangen", erklärte Eberhard. Der DTB rechnet nun offenbar fest mit einer Nominierung von Kiefer und Kohlschreiber am 23. Juni.

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