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Wimbledon: Kiefer, Haas und Schüttler glänzen

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Tennis  

Und das nach dem Paris-Flop: Bestes Ergebnis seit '68

27.06.2008, 11:49 Uhr | dpa

James Blake scheint's nicht so recht zu glauben: Aus gegen Rainer Schüttler (li., Foto: imago)James Blake scheint's nicht so recht zu glauben: Aus gegen Rainer Schüttler (li., Foto: imago) Auf dem Heiligen Rasen von Wimbledon haben die deutschen Männer ein kleines Stück Tennis-Geschichte geschrieben. Zum ersten Mal seit vierzig Jahren schaffen gleich fünf Spieler den Einzug in die dritte Runde der All England Championships. Ein souveräner Nicolas Kiefer, ein schimpfender Tommy Haas und ein überraschend wiedererstarkter Rainer Schüttler folgten den bereits am Vortag erfolgreichen Newcomern Mischa Zverev und Simon Stadler in die Runde der letzten 32.

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Die Rückkehr auf die großen Courts

Nach dem kollektiven Erstrundenaus bei den French Open ist zwar auch damit noch nichts gewonnen, Kiefer und Haas dürfen am Samstag aber zumindest auf die großen Courts an der Church Road zurückkehren. In Julia Görges schied dagegen die letzte von vier deutschen Spielerinnen aus.

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Schwere Aufgaben für Kiefer und Haas

Kiefer fordert nach seinem 6:0, 6:3, 6:1 über Martin Vassallo Arguello aus Argentinien den Mitfavoriten Rafael Nadal aus Spanien. Haas setzte sich mit 6:4, 6: 4, 6:3 gegen Tommy Robredo (Spanien) durch und misst sich nun mit Englands großer Hoffnung Andy Murray. Rainer Schüttler setzte sich gegen den an Nummer neun gesetzten James Blake nach starkem Spiel und großem Kampf 6:3, 6:7 (8:10), 4:6, 6:4, 6:4 durch und sicherte sein bestes Grand-Slam-Ergebnis seit Wimbledon 2004. Er spielt nun gegen Nicolas Almagro (Spanien) oder Guillermo Garcia-Lopez (Argentinien).

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Schüttler ist ältester Spieler in Runde drei

Schüttler erreichte beim berühmtesten Turnier der Welt als ältester Spieler die dritte Runde - und fand vor allem Bestätigung. "Ich weiß ja, dass ich es kann", sagt Schüttler: "Aber es ist schwierig, an sich zu glauben, wenn man immer verliert." Noch im Frühjahr spielte er zwar "grauenhaft", aber vor Wimbledon nahm er sich eine kleine Auszeit und trainierte wie immer hart. Und jetzt der Sieg gegen Blake. "Es ist eine Genugtuung, dass das Arbeiten Sinn macht", meint Schüttler. Er will versuchen, noch einmal an die Top 50 heranzukommen, damit er sich die Turniere aussuchen kann und keine Qualifikationen oder in der Provinz spielen muss. Denn die vergangenen Jahre hätten schon an ihm gezehrt. "Aber wenn's einfacher wär', wäre es ja langweilig",

Da war er wieder friedlich: Tommy Haas nach seinem Sieg über Robredo. (Foto: imago)Da war er wieder friedlich: Tommy Haas nach seinem Sieg über Robredo. (Foto: imago)

Die Deutschen haben wieder Biss

Nicolas Kiefer schaffte zum siebten Mal in seiner Karriere den Sprung in Runde drei und darf weiter darauf hoffen, das EM-Finale noch in London vor dem Fernseher verfolgen zu dürfen. "Spielerisch war die erste Runde besser. Ich bin heute nicht so richtig reingekommen", sagte er trotz eines fokussierten und entschlossenen Auftritts. Die Runde der besten Acht steht seit seinem Debüt 1997 noch immer als sein Top-Resultat in elf Jahren Wimbledon zu Buche.

Haas wütet in McEnroe-Manier

Hoch konzentriert und souverän der eine, schimpfend und mit Wut im Bauch der andere. Nachdem sich Tommy Haas beim Stand von 4:4 im zweiten Satz vom Zwischenruf eines Zuschauers gestört fühlte, eine Wiederholung des Ballwechsels forderte und der Schiedsrichter diese verweigerte, redete er lange auf den Unparteiischen ein. Mit Schimpfworten bedachte er den Mann auf dem Stuhl und stritt sich anschließend auch noch mit dem Oberschiedsrichter. Um eine Verwarnung kam er aber herum. Dafür setzte die Wut im Bauch neue Kräfte frei und Haas gewann schließlich verdient. "Das wird hart", sagte Lokalmatador Murray über das anstehende Duell mit seinem deutschen Kontrahenten.

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