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Schüttler hält die deutsche Fahne hoch

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Tennis - Wimbledon  

Schüttler hält die deutsche Fahne hoch

28.06.2008, 17:23 Uhr | sid, dpa

Rainer Schüttler überzeugt in Wimbledon. (Foto: imago)Rainer Schüttler überzeugt in Wimbledon. (Foto: imago) Thomas Haas und Nicolas Kiefer haben in Wimbledon das Achtelfinale verpasst. Während Rainer Schüttler seine sportliche Wiedergeburt mit dem Einzug in die Runde der letzten 16 feierte, musste sich Kiefer wie schon vor zwei Monaten im Davis Cup von Bremen gegen den Spanier Rafael Nadal mit 6:7 (3:7), 2:6, 3:6 geschlagen geben.

Der Hamburger Haas unterlag dem jugendlichen Elan von Lokalmatador Andy Murray und schied durch ein 4:6, 7:6 (7:4), 3:6, 2:6 aus. Gut lachen hatte am Samstag in London nur der 32-jährige Schüttler, der mit der Ruhe des Alters den Spanier Guillermo Garcia Lopez mit 6:2, 6:3, 6:4 bezwang und nun am Montag auf seinen serbischen Freund Janko Tipsarevic trifft.

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Schüttler: "Keine Überraschung"

"Für mich ist das alles keine Überraschung", sagte Schüttler. "Seit September spiele ich schon wieder sehr viel besser und ich wusste: Es geht noch." Bei Thomas Haas ging auf dem Center Court nicht viel. Zwar konnte der Hamburger seinen Fehlstart im Tiebreak des zweiten Satzes korrigieren, doch letztlich war das gegen den von 15.000 Zuschauern angefeuerten Lokalmatadoren zu wenig. "Im dritten Satz hatte ich die Chance zum Break", ärgerte sich der 30-Jährige. Zu allem Überfluss gab er danach prompt seinen Aufschlag ab und gestand selbstkritisch: "Da hat er plötzlich unglaublich gute Bälle geschlagen und verdient gewonnen."

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Haas lässt Aggressivität vermissen

Auch die Blicke auf die Tribüne zu Davis-Cup-Teamchef Patrik Kühnen nutzen Haas nichts. Die stille Anweisung, aggressiv zu spielen und nach vorne zu kommen, fruchtete nur selten. Auch deshalb, weil er zu zaghaft ans Netz vorrückte und dem 21-jährigen Murray so immer wieder die Gelegenheit bot, cross oder die Linie entlang zu passieren. "Aber trotzdem war es ein Schritt nach vorne. Ich hoffe, die Schulter hält und ich kann bis zum Jahresende durchspielen."

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Kiefer lässt im zweiten Satz nach

Auch Nicolas Kiefer konnte seine wenigen Chancen gegen Nadal nicht nutzen. Zwar hielt er den ersten Satz ausgeglichen. Doch als es darauf ankam, streikten die Nerven. Das Match auf dem Center Court erinnerte fatal an die Partie beim Davis-Cup-Viertelfinale, als Kiefer im ersten Durchgang dicht vor der Überraschung stand, dann aber rapide nachließ. Auch diesmal folgte der Durchhänger im zweiten Satz und das Match nahm den befürchtet negativen Verlauf.

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Federer trifft auf Hewitt

Nadal trifft nun auf Michail Jouschni aus Russland. Murray bekommt es mit dem an acht gesetzten Richard Gasquet aus Frankreich zu tun. Der Knaller des Achtelfinals ist aber das Duell der Wimbledonsieger zwischen dem fünfmaligen Champion Roger Federer aus der Schweiz und dem Australier Lleyton Hewitt, der bei den All England Championships 2002 triumphierte.

Williams hat wenig Mühe

Einen Pflichtsieg feierte Titelverteidigerin Venus Williams. Die Amerikanerin, die nach dem Aus der Russin Maria Scharapowa und Ana Ivanovic aus Serbien zu den heißen Kandidatinnen auf das Finale am kommenden Samstag zählt, bezwang Maria Jose Martinez-Sanchez mit 6:1, 7:5. Im Achtelfinale bekommt es die viermalige Wimbledonsiegerin am Montag mit der Russin Alisa Kleibanowa zu tun. Ausgeschieden ist dagegen French-Open-Finalistin Dinara Safina aus Russland.

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Schüttlers Selbstbewusstsein kehrt zurück

Der Wahl-Schweizer Schüttler freute sich über die Rückkehr in die Weltspitze. "Aber man darf natürlich nicht vergessen, dass es nur drei Siege waren", stapelte er tief. Aus seinem Munde muteten die Worte merkwürdig an, hatte er sich in den vergangenen Jahren doch als Meister der Erstrundenpleiten betätigt. "Aber seit September läuft es wieder besser. Und inzwischen ist auch das Selbstvertrauen wieder da", sagte die einstige Nummer fünf der Weltrangliste, die seit 2004 bis auf aktuell Rang 97 durchgereicht worden war.

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