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ATP Masters Series: Kiefer in Toronto im Kreis der Weltbesten

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Tennis - Masters-Series-Turnier in Toronto  

Kiefer agiert ausgeschlafener als erwartet

25.07.2008, 12:13 Uhr | dpa

Nicolas Kiefer (Foto: imago)Nicolas Kiefer (Foto: imago) Nicolas Kiefer hat sich von Schlafmangel und Verletzungssorgen nicht aus dem Tritt bringen lassen. Durch einen 4:6, 6:4, 6:4-Erfolg gegen den Weltranglisten-Vierten Nikolai Dawidenko erreichte der 31-Jährige überraschend das Viertelfinale beim Masters-Series-Turnier in Toronto.

"Das ist wie beim Schach. Da wird so lange gespielt, bis einer schachmatt gesetzt ist. Das ist mir heute gelungen", bemerkte der Sieger anschließend. Der Russe hatte zuvor Kiefers Landsmann Thomas Haas aus dem mit 2,6 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Turnier geworfen. Kiefer trifft in der Runde der letzten Acht auf James Blake. Gegen den US-Amerikaner kassierte der Niedersachse bislang nur Niederlagen (drei) und gewann keinen einzigen Satz.

Illustre Besetzung

Auch French-Open- und Wimbledon-Sieger Rafael Nadal aus Spanien und der Ranglisten-Dritte Novak Djokovic aus Serbien erreichten das Viertelfinale. Nadal setzte sich gegen den Russen Igor Andrejew durch, Australian-Open-Champion Djokovic gegen Robin Söderling aus Schweden.

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Ganze sechs Stunden Schlaf bekommen

Am Tag vor seinem Coup gegen Dawidenko hatte Kiefer wegen einer mehrstündigen Regenpause bis nach Mitternacht auf dem Court gestanden, ehe sein hart erkämpfter 7:6 (8:6), 7:5-Erfolg über den Russen Michail Juschni feststand. "Ich habe erst um drei Uhr morgens das Licht ausgemacht, um neun Uhr hat der Wecker geklingelt", berichtete der deutsche Davis-Cup-Profi. "Das ist schon eine enorme Belastung für den Körper und sicherlich nicht förderlich."

Start in Cincinnati wegen des Fußes noch ungewiss

Denn zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking macht Kiefer noch immer seine Fußverletzung zu schaffen, weshalb er im kanadischen Toronto auch eine Absage für das Masters-Turnier in Cincinnati in Erwägung zog. "Danach hätte ich zwar eine Woche Pause, aber ich muss mal schauen, ob ich in Cincinnati spielen werde", sagte die Nummer 37 der Weltrangliste.

Selbstvertrauen für Peking getankt

Trotz seiner Blessur scheint Kiefer aber im Gegensatz zu seinem Doppelpartner Philipp Kohlschreiber, der in Toronto in der ersten Runde an dem russischen Qualifikanten Alexander Kudrjatsew gescheitert war, rechtzeitig zu Olympia in vielversprechender Verfassung. "Ich habe drei sehr gute Leute geschlagen und vom Spielerischen her viel Selbstvertrauen aufgebaut", meinte Kiefer.

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