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Tennis - WTA-Tour: Grönefeld ist gegen Venus Williams in Stuttgart chancenlos

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Tennis  

Grönefeld ist in Runde eins chancenlos

12.02.2010, 21:35 Uhr | sid

Ohne Chance: Anna-Lena Grönefeld. (Foto: dpa)Ohne Chance: Anna-Lena Grönefeld. (Foto: dpa) Für Anna-Lena Grönefeld war das WTA-Turnier in Stuttgart schon nach 67 Minuten beendet. Die Nordhornerin hatte beim 1:6, 2:6 gegen die Weltranglisten-Achte Venus Williams aus den USA keine Chance.

"Die Auslosung hätte sicher etwas einfacher für mich ausfallen können", meinte die 23 Jahre alte Fed-Cup-Spielerin, die in der Weltrangliste auf Platz 85 steht und vom Veranstalter mit einer Wildcard ausgestattet wurde.

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Lob für Williams

In der Begegnung gegen die Doppel-Olympiasiegerin, die erstmals nach zehnjähriger Unterbrechung wieder in der Schwaben-Metropole aufschlug, geriet Anna-Lena Grönefeld nach einem Break 1:3 auf die Verliererstraße. Auch im zweiten Satz beherrschte Venus Williams nach einem 1:0-Break zum Auftakt ihre deutsche Kontrahentin. "Sie hat unglaublich gut gespielt. Ich musste daher viel auf Risiko gehen, was daneben ging. Trotzdem war es ein positives Match für mich", sagte Grönefeld nach ihrem Auftritt vor rund 2500 Zuschauern.

Lob für Grönefeld

Nach einer langen sportlichen und persönlichen Krise von fast zwei Jahren war Anna-Lena Grönefeld bis auf Rang 450 der Weltrangliste abgestürzt. Mit dem Einzug in das Achtelfinale bei den US Open vor vier Wochen in New York feierte sie ein glanzvolles Comeback. "Anna-Lena ist sehr talentiert. Sie war ja schon mal viel weiter oben in der Weltrangliste. Sie hat viel Kraft", sagte Venus Williams über ihre Gegnerin, der sie prophezeit: "Sie wird auch wieder nach oben kommen."

Lob für Malek

Am Mittwoch hat Venus Williams einen Ruhetag, den sie zur Unterstützung ihrer Schwester nutzen will. Serena Williams trifft im Achtelfinale auf die Chinesin Li Na. Bereits am Montag hatte sich die ebenfalls mit einer Wildcard ins Hauptfeld gerückte Tatjana Malek (Bad Saulgau) bei ihrem Comeback auf der WTA-Tour nach einer lebensbedrohlichen Lungenembolie im März dieses Jahres verabschiedet. Die 21-Jährige verlor gegen die Österreicherin Sybille Bammer 6:4, 2:6, 5:7. Sie wurde für ihre Leistung dennoch von allen Seiten gelobt.

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