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Tennis - WTA-Tour: Jelena Jankovic nach Sieg zurück an der Spitze

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Tennis - WTA-Turnier in Stuttgart  

Jankovic nach Sieg zurück an der Spitze

05.10.2008, 17:42 Uhr | sid

Jelena Jankovic (Foto: ddp) Der Turniersieg in Stuttgart katapultiert Jelena Jankovic zurück auf die Pole Position. Die Serbin führt nach ihrem 6:4 und 6:3 im Endspiel über die Russin Nadja Petrowa erneut die Weltrangliste der WTA an. Die 23-Jährige will den Platz an der Sonne wenigstens bis zum Jahresende verteidigen. "Das ist mein großes Ziel."

Ihr erstes Gastspiel an der Spitze war Mitte August nach nur einer Woche beendet.

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Zwei deutsche Erstrundenniederlagen

Nur zwei deutsche Spielerinnen standen in Stuttgart im Hauptfeld, beide verloren in der ersten Runde. Tatjana Malek unterlag bei ihrem Comeback nach einer lebensgefährlichen Lungenembolie im Frühjahr der Österreicherin Sybille Bammer. Anna-Lena Grönefeld zog gegen Venus Williams den kürzeren, stand aber an der Seite der Schweizerin Patty Schnyder im Doppelfinale gegen Kveta Peschke aus Tschechien und die Australierin Rennae Stubbs.

Taschkent Lisicki scheitert erst in der Tiebreak-Entscheidung des Endspiels

Wohlfühlfaktor

Unmittelbar vor dem Finale in der mit 4520 Zuschauern ausverkauften Porsche-Arena hatten Turnierdirektor Markus Günthardt und die sportliche Leiterin Anke Huber eine positive Bilanz des Turniers gezogen. "Das wichtigste Stichwort ist Spaß", meinte Günthardt: "Die Spielerinnen laufen mit einem Lächeln auf den Lippen durch die Arena, man merkt sichtlich, dass sie sich bei uns wohl fühlen. Und das freut uns natürlich."

Bestes Feld der Geschichte

Anke Huber hatte nach eigenem Bekunden in diesem Jahr einen sehr angenehmen Job. "Wir hatten keine Absagen und wohl das beste Feld in der Geschichte des Turniers", sagte die einstige Nummer vier der Welt: "Alle waren zufrieden und haben gesagt, dass sie wiederkommen möchten."

Unsicherheiten vor der Auflage 2009

Das sieht Günthardt allerdings noch nicht so. Die Terminverlegung in den April und die Tatsache, dass die Veranstaltung im kommenden Jahr als einziges Hallenturnier weltweit auf Sand gespielt wird, ist zumindest ein kleiner Unsicherheitsfaktor. "Ich weiß noch nicht, ob ich mich auf 2009 freuen soll, das ist eine völlig neue Situation", gab Günthardt zu. Ob man wieder ein derart hochklassiges Feld bekomme wie in diesem Jahr, sei zu diesem Zeitpunkt noch nicht sicher: "Klar ist, dass viele wiederkommen möchten. Im November wissen wir mehr."

Schleudersitz Weltranglistenspitze

Derweil gibt es zum fünften Mal in den letzten fünf Monaten einen Führungswechsel in der Weltrangliste. Seit dem überraschenden Rücktritt der Belgierin Justine Henin im Mai hat es keine Spielerin geschafft, sich an der Spitze zu etablieren. Henin führte die Wertung im Zeitraum von Oktober 2003 bis zu ihrem Rückzug insgesamt 117 Wochen lang an. Immerhin zwölf Wochen lang war Ana Ivanovic aus Serbien seither die Nummer eins, vier Wochen hielt US-Amerikanerin Serena Williams durch, drei Wochen Maria Scharapowa aus Russland. Nur eine Woche verbuchte Jankovic, die nun durch das Verletzungspech von US-Open-Siegerin Serena Williams und deren Achtelfinal-Niederlage in Stuttgart eine neue Chance bekommt.

Prominente Verletzungen

Im Rennen um die Spitzenposition liegen neben Ivanovic vor allem die beiden Russinnen Jelena Dementjewa und Dinara Safina in aussichtsreicher Position. Dagegen sind die an der Schulter verletzte Scharapowa und wohl auch Serena Williams aus dem Rennen. Scharapowa hat ihre Saison bereits beendet und wird erst im Januar auf die Tour zurückkehren. Williams klagt erneut über Knieprobleme und hat ihre Teilnahme in der kommenden Woche in Moskau abgesagt.

Noch fünf Turniere bis zum Masters

Insgesamt stehen bis zum millionenschweren Saisonfinale in Doha (3. bis 9. November) noch fünf Turniere auf dem Plan. Im Oktober geht es in Moskau (ab 6.), Zürich (ab 13.), Linz und Luxemburg (jeweils ab 20.) sowie Quebec (ab 27.) um Weltranglistenpunkte, ehe die acht weltbesten Spielerinnen in der ersten November-Woche im Emirat Katar ihren "Master" ermitteln.

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