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Australian Open: Federer nach Sieg gegen Roddick im Endspiel

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Tennis - Australian Open  

Federer nach Sieg gegen Roddick im Endspiel

29.01.2009, 14:34 Uhr | dpa

Steht bei den Australian Open im Finale: Roger Federer (Foto: imago)Steht bei den Australian Open im Finale: Roger Federer (Foto: imago) Im heißen Melbourne ist Roger Federer mit der kühlen Präzision eines Champions in das Endspiel der Australian Open eingezogen. Dem amerikanischen Aufschlag-Riesen Andy Roddick ließ der Tennisprofi aus der Schweiz bei seinem nie gefährdeten 6:2, 7:5, 7:5-Erfolg keine Chance.

Gegner im Finale ist der Gewinner des spanischen Linkshänder-Duells zwischen dem Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal und dem Überraschungskandidaten Fernando Verdasco.

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Federer: "Ich weiß, dass ich gerade gut spiele"

Mit einem Sieg in der Night session an diesem Sonntag würde Federer mit 14 Grand-Slam-Titeln den Rekord von Pete Sampras einstellen. "Ich bin sehr froh, dass ich mir diese Chance erkämpft habe", sagte der 27-Jährige. Altmeister Sampras jedenfalls habe ihm eine SMS geschickt und viel Glück gewünscht. Der letzte Akt beim ersten Härtetest des neuen Jahres ist Federers 18. Grand-Slam-Finale. "Die Zahl kannte ich nicht. Sie macht mich stolz", sagte er. Im Vorjahr war er im Halbfinale noch am späteren Sieger Novak Djokovic gescheitert. "Dieses Jahr fühle ich mich besser, mental und gesundheitlich. Ich weiß, dass ich gerade gut spiele."

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Wie ein Schweizer Uhrwerk

Im ewigen Duell der beiden Dauerrivalen gelang Federer das Kunststück, doppelt so viele Asse (16) zu servieren wie sein Gegner. Nach 2:07 Stunden feierte er im 18. Duell mit Roddick den 16. Sieg. Was immer der 26 Jahre alte Amerikaner auch probierte, Federer hatte die passende Antwort. Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk konterte er sämtliche Angriffe und strahlte Souveränität und Siegeswillen aus. "Ich war in der Lage, ihn zu kontrollieren", sagte Federer.

Extreme Hitze lässt Federer kalt

Nachdem sich beide wegen der extremen Hitze und Temperaturen von bis zu 44 Grad in einer Halle aufgewärmt hatten, beschlossen die Organisatoren eine halbe Stunde vor dem Match, das Dach der Rod Laver Arena doch wieder zu öffnen. Federer ließ dies völlig unbeeindruckt. "Ich finde es angenehmer, draußen zu spielen. Es ist hauptsächlich ein mentales Problem, mit der Hitze umzugehen", sagte er.

Williams und Safina bestreiten Finale

Am Nachmittag während der Damen-Halbfinals war wie schon am Vortag die "extreme heat policy" in Kraft getreten und das Dach über dem Center Court geschlossen worden. Mit den ungewohnten Bedingungen konnten Serena Williams und Dinara Safina am besten umgehen. Die neunmalige Grand-Slam-Gewinnerin aus den USA und die jüngere Schwester des früheren Weltranglisten-Ersten und Australian-Open-Champions Marat Safin bestreiten an diesem Samstag das Finale.

Gewinnerin wird die neue Nummer eins der Welt

Die Siegerin wird die Serbin Jelena Jankovic an der Spitze der Weltrangliste ablösen. "Das ist nur ein Bonus. Mein Ziel ist nicht, Nummer eins zu sein; mein Ziel ist es, ein weiteres Match bei den Australian Open zu gewinnen", sagte Serena Williams nach ihrem 6:3, 6:4-Erfolg gegen Olympiasiegerin Jelena Dementjewa aus Russland. Zum vierten Mal steht sie im Endspiel der Australian Open. Bei ihren Final-Teilnahmen 2003, 2005 und 2007 schleppte sie jeweils den Daphne Akhurst Memorial Cup mit nach Hause. Ein Triumph 2009 wäre der zehnte Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. "Das wäre cool. Dann wäre ich Mitglied eines elitären Klubs", sagte die 27-Jährige.

Williams Top-Verdienerin der Sport-Welt

Durch ihren Einzug ins Einzel- und Doppel-Finale überholte die US-Amerikanerin die kürzlich zurückgetretene schwedische Golf-Legende Annika Sörenstam in der Geldrangliste des Sports. Vor den beiden Endspielen in Australien hat die 27-Jährige laut Spielerinnen-Vereinigung WTA exakt 22,725 Millionen US-Dollar (17,521 Millionen Euro) an Prämien kassiert und ist damit an Sörenstams Marke von 22,573 Millionen Dollar (17,404 Millionen Euro) vorbeigezogen. "Ich freue mich über diese Nachricht. Ich weiß noch, als ich 1995 meinen ersten Scheck über 140 Dollar in Quebec City erhalten habe. Ich wusste, dass ich eine große Tennis-Karriere vor mir habe, aber das hätte ich im Traum nicht erwartet", sagte Williams

Safina will sich Traum erfüllen

Safina entschied das russische Halbfinale gegen Vera Swonarewa mit 6:3, 7:6 (7:4) für sich. Die 22-Jährige strebt ihren ersten Sieg bei einem Major-Turnier an. Sie wäre die 19. Spielerin und die zweite Russin nach Maria Scharapowa auf dem Tennis-Thron. "Seit ich klein bin, ist es mein Traum, die Nummer eins zu werden", sagte Safina.

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