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Tennis: Entschädigung für Shahar Peer und Anna-Lena Grönefeld

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Tennis  

Entschädigung für Peer nach Einreiseverbot in Dubai

21.02.2009, 11:45 Uhr | sid, dpa

Wurde die Einreise verweigert: Shahar Peer (Foto: imago)Wurde die Einreise verweigert: Shahar Peer (Foto: imago) Mit der höchsten Geldstrafe gegen eines ihrer Mitglieder hat die Damen-Profiorganisation WTA das Tennis-Turnier in Dubai belegt. Wegen der Einreiseverweigerung für Shahar Peer aus Israel sollen die Veranstalter 300.000 Dollar zahlen. Peer und auch Anna-Lena Grönefeld, die als Doppelpartnerin vorgesehen war, werden entschädigt.

Die WTA schreibt Peer 130 Ranglistenpunkte und 44.250 Dollar gut, Grönefeld bekommt 7950 Dollar. Der Rest der Geldstrafe soll wohltätigen Zwecken zu gute kommen.

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WTA-Chef: "Tour toleriert Diskriminierung nicht"

"Damit soll ein klares Signal gesendet werden, dass die Tour Diskriminierung nicht toleriert. Wir werden nicht erlauben, dass sich diese Situation wiederholt - weder in den Vereinigten Arabischen Emiraten noch irgendwo anders auf der Welt", erklärte der amerikanische WTA-Chef Larry Scott.

Schwere Auflagen für die Turnier-Betreiber

Die WTA stellte zudem Bedingungen, damit das Turnier in Dubai auch im kommenden Jahr in den Kalender aufgenommen wird. Die Veranstalter müssen sich verpflichten, Peer für 2010 eine Wildcard zu gewähren, falls sich die 21-Jährige nicht direkt über die Weltrangliste qualifizieren sollte. Ferner muss für alle israelischen Spieler mindestens acht Wochen vor dem Turnier die Einreise garantiert sein. Zudem müssen die Organisatoren erneut ihre Verpflichtung bestätigten, alle qualifizierten Spieler zur Veranstaltung zulassen. Für das Preisgeld in Höhe von zwei Millionen Dollar verlangt die WTA bis zum 1. Juli 2009 ebenfalls eine Garantie.

Weltweite Proteste gegen die Einreiseverweigerung

Die Einreiseverweigerung für die Ex-Soldatin Peer wenige Wochen nach dem Gaza-Krieg hatte zu weltweiten Protesten geführt. Ihrem Landsmann Andy Ram, dem letztjährigen Australian-Open-Sieger im Doppel, ist daraufhin für das ATP-Turnier in der kommenden Woche ein Visum gewährt worden. Vorjahressieger Andy Roddick verzichtete wegen des Visum-Eklats um Peer freiwillig auf den Dubai-Start. "Ich bin nicht mit dem einverstanden, was da passiert ist. Es ist falsch, dass sich Sport und Politik in diesem Maß vermischen", sagte der US-Profi.

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