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Tennis  

Nadal folgt Federer-Bezwinger Murray ins Finale

22.03.2009, 11:35 Uhr | dpa

Das spanische Kraftpaket Rafael Nadal (Foto: AP)Das spanische Kraftpaket Rafael Nadal (Foto: AP) Das Gipfeltreffen im Finale des Masters-Turniers in Indian Wells zwischen Rafael Nadal und Roger Federer ist zwar geplatzt, doch auch das Duell zwischen Branchenprimus Nadal und dem schottischen Aufsteiger Andy Murray versprach Spannung und Spitzentennis. Der 21 Jahre alte Murray zeigte bei seinem 6:3, 4:6, 6:1- Halbfinalsieg gegen den Weltranglisten-Zweiten Federer, dass er das frühe Australian-Open-Aus im Achtelfinale verdaut hat.

Nadal wiederum übersprang mit dem Amerikaner Andy Roddick auch die fünfte Hürde auf dem Weg ins Finale der mit 4,5 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung und gewann nach 1:50 Stunden mit 6:4, 7:6 (7:4).

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Nadal mit unglaublicher Final-Bilanz

Dabei machte es sich der 22-Jährige selbst unnötig schwer. Im zweiten Satz lag er bereits mit 5:3 vorn und schlug zum Matchgewinn auf, verlor dann jedoch sein Service und musste so im Tiebreak nachsitzen. "Beim Stand von 6:5 habe ich endlich wieder angefangen, aggressiver zu spielen und genau so ging's dann im Tiebreak weiter", sagte Nadal, dessen Halbfinal-Triumph gegen Roddick durchaus ein gutes Omen gewesen sein könnte. Denn vor zwei Jahren besiegte er den Texaner in der Vorschluss-Runde mit 6:4, 6:3 und gewann anschließend im Endspiel gegen Novak Djokovic seinen ersten Titel in Indian Wells. Während für Roddick zum dritten Mal das Halbfinale Endstation war, peilte Nadal im 42. Finale seiner Karriere den 33. Turniersieg an.

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Respekt vor Murray: "Andy ist ein kompletter Spieler"

Doch trotz einer positiven Gesamtbilanz von 5:2 Siegen verliefen die beiden jüngsten Duelle für den Mallorquiner negativ. "Er ist ein kompletter Spieler. Andy hat einen guten Aufschlag, kann das Match von der Grundlinie aus kontrollieren, mal aggressiv und mal defensiv spielen", weiß Nadal. Warnung genug sollte ihm auch Federers Einschätzung nach der Dreisatz-Niederlage gewesen sein.

Federer mit zu hoher Fehlerquote

"Andy hat unglaubliches Tennis gespielt", meinte der Schweizer anerkennend, betonte jedoch auch, dass seine Anzahl von 32 Leichtsinnsfehlern schlichtweg viel zu hoch war. Für Murray war der Sieg nach 1:48 Stunden der vierte Triumph nacheinander gegen Federer, dem er zuletzt im Finale der US Open unterlag. "Ich habe in letzter Zeit besser gegen ihn ausgesehen. Aber Roger ist definitiv einer der schwersten Gegner", sagte Murray, der seine beeindruckende Bilanz dieses Jahres auf 20:1 Siege ausbaute. Gegen Nadal war allerdings sein "bestes Tennis" gefordert, sagte der Weltranglisten-Vierte.

Swonarewa gegen Ivanovic im Damen-Finale

Das Endspiel der Frauen-Doppel-Konkurrenz gewannen Vera Swonarewa aus Russland und die Weißrussin Victoria Asarenka mit 6:4, 3:6, 10:5 gegen die argentinisch-israelische Kombination Gisela Dulko/Shahar Peer. Swonarewa hat am Sonntag zudem noch die Chance auf den Einzeltitel. Im Endspiel trifft sie auf die serbische Vorjahres-Siegerin Ana Ivanovic.

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