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Serbien ist Mannschafts-Weltmeister

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Tennis - World Team Cup  

Serbien ist Mannschafts-Weltmeister

23.05.2009, 18:04 Uhr | dpa

Rainer Schüttler verliert auch gegen Viktor Troicki. (Foto: dpa)Rainer Schüttler verliert auch gegen Viktor Troicki. (Foto: dpa) Die deutsche Tennis-Nationalmannschaft hat das Endspiel des 32. World Team Cups in Düsseldorf verloren und den fünften Titel glatt verpasst. Schon nach den beiden Einzeln stand der 2:1-Triumph Serbiens fest, das gleich beim ersten WM-Start den silbernen Pokal in Empfang nehmen konnte.

Das war bis dato nur Jugoslawien 1990 gelungen. Sowohl Rainer Schüttler beim 4:6, 6:7 (5:7) gegen Viktor Troicki, als auch Philipp Kohlschreiber konnten den Erwartungen der 6.500 Zuschauern im Rochusclub nicht gerecht werden. Kohlschreiber kassierte beim 2:6, 4:6 gegen Janko Tipsarevic nach drei Siegen die erste Niederlage, während Schüttler zum dritten Mal im vierten Match als Verlierer vom roten Sand ging.

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Sattes Preisgeld als Trostpflaster

Als Nicolas Kiefer und Mischa Zverev gegen Troicki und Nenad Zimonjic auf den Center Court kamen, stand die dritte Endspiel-Niederlage für die Auswahl von Patrik Kühnen nach 1993 und 2006 schon fest. Der 7:5, 4:6, 10:7-Erfolg zahlte sich für das ungeschlagene Duo dennoch aus: Für ihre vier Siege kassierten sie eine Zusatzprämie von 17.100 Euro. Dem Team blieben als Trostpflaster 158.000 Euro, während die Serben 244.000 Euro unter sich aufteilen konnten.

Schüttler hadert mit sich

"Ich bin total enttäuscht - vom Match heute und der ganzen Woche. Die Chancenauswertung hat überhaupt nicht gepasst", haderte Schüttler mit sich und gab ohne Umschweife zu: "Ich muss auch mal wieder ein Spiel drehen und vor allem enge Matches gewinnen." Dass es nicht der Tag der Deutschen war, zeigte sich auch im zweiten Einzel zwischen dem Weltranglisten 31. Kohlschreiber und seinem 41 Plätze schlechter notierten Kontrahenten Tipsarevic. Dabei spielte der Augsburger nicht einmal schlecht, aber die Frische der letzten Tage und vor allem der Siegeswille fehlte ihm an diesem sommerlich warmen Samstag.

Aufschläge des Serben zu gut

"Natürlich bin ich geknickt, dass wir schon nach den Einzeln verloren haben", sagte Kohlschreiber, der nach drei glanzvollen Auftritten diesmal mit seinem eigenen Auftritt nicht zufrieden war. "Mein Spiel von hinten hat gehakt; und überhaupt habe ich nicht zu meinem sicheren Spiel gefunden." Überdies sei er bei den Aufschlägen seines Gegenübers machtlos gewesen.

Neues Doppel die Erkenntnis von Düsseldorf

Als erstes Nationalteam hätte die deutsche Mannschaft den fünften Titel nach 1989, 1994, 1998 und 2005 holen können. Doch am Ende blieb nur der Trost, in Kiefer/Zverev ein neues Weltklasse-Doppel gefunden zu haben, das sich vielleicht auch im Davis Cup etablieren kann. "Mal sehen", sagte Kiefer, der klaglos ertrug, im Einzel nur der tatenlose Ersatzmann gewesen zu sein.

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