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Rainer Schüttler blamiert sich bei den French Open

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Tennis  

Rainer Schüttler blamiert sich bei den French Open

26.05.2009, 15:55 Uhr | dpa

Rainer Schüttler scheidet auch in Paris frühzeitig aus. (Foto: dpa)Rainer Schüttler scheidet auch in Paris frühzeitig aus. (Foto: dpa) Rainer Schüttler packte nach seinem peinlichen Debakel schon die Koffer, das deutsche Trio Thomas Haas, Philipp Kohlschreiber und Andreas Beck die Tennis-Taschen für die zweite Runde. Nach einer indiskutablen Vorstellung auf dem roten Sand von Roland Garros verabschiedete sich der 33 Jahre alte Schüttler mit einer 0:6, 0:6, 4:6-Pleite gegen den Franzosen Marc Gicquel bereits in Runde eins von den French Open.

"Alles in allem war das katastrophal", sagte der Korbacher nach der 97-minütigen Demontage - und fügte an: "Ich werde sicher nicht mehr lange hier bleiben und so schnell wie möglich verschwinden." Erfreulicher und erfrischender waren nach einer zweistündigen Regenpause die Auftritte von Beck, Kohlschreiber und Haas.

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Haas trifft nun auf Blake oder Mayer

Der 31 Jahre alte Hamburger entschied sein Auftakt-Match bei dem Grand-Slam-Turnier in Paris gegen den in Deutschland lebenden Rumänen Andrei Pavel mit 6:1, 6:4, 6:4 für sich und trifft nun auf den Amerikaner James Blake oder den argentinischen Qualifikanten Leonardo Mayer. Kohlschreiber feierte einen ebenso ungefährdeten 6:1, 6:2, 6:2-Erfolg gegen den australischen Wildcard-Starter Bernard Tomic und spielt nun gegen den Roland-Garros-Champion von 2003, Juan Carlos Ferrero aus Spanien. Beck siegte bei seinem French-Open-Debüt 7:6 (11:9), 6:4, 6:1 gegen den Spanier Ivan Navarro. Der Gegner des Weltranglisten-61. aus Stuttgart heißt nun: Marc Gicquel.

Nach anderthalb Stunden ist Schluss

Als letzter aus dem deutschen Aufgebot musste Haas lange auf seinen ersten French-Open-Aufschlag seit drei Jahren warten. 2007 und 2008 hatte er das Sandplatz-Spektakel am Bois de Boulogne wegen seiner Schulterbeschwerden verpasst. Als um 19.13 Uhr auf dem kleinen, aber gut gefüllten Court Nummer 6 das Match gegen den vier Jahre älteren Pavel endlich begann, wollte sich der Wahl-Amerikaner nicht länger als nötig auf der ungeliebten Asche aufhalten. Nach 1:37 Stunden beendete er das Match gegen den nach langer Verletzungspause nur noch auf Position 1124 der Rangliste geführten Pavel.

Eines Wimbledon-Halbfinalisten unwürdig

Als nominell bester deutscher Profi war jedoch Schüttler als Ranglisten-29. und Nummer 27 der Setzliste in das Turnier gestartet. Doch was sich auf dem Nebenplatz 3 abspielte, war eines Davis-Cup-Spielers und letztjährigen Wimbledon-Halbfinalisten unwürdig. Nach 25 Minuten ging der erste Satz mit der Höchststrafe dahin, eine Minute länger dauerte Durchgang zwei - das Ergebnis blieb das gleiche. Nachdem Schüttler mit 0:4 hinten lag, flüchteten beide Spieler für zwei Stunden vor dem Regen in die Kabine - es änderte sich nichts.

Schüttler entgeht einer dreifachen Nullnummer


Als Schüttler im ersten Spiel des dritten Durchgangs den Punkt zum 15:0 machte, krakeelte ein deutscher Scherzkeks auf der Tribüne: "Jetzt geht's los." Doch es passierte wenig, immerhin entging der älteste deutsche Profi im Feld einer historischen Schlappe. Erst fünfmal überhaupt endete bei einem Grand-Slam-Turnier ein Match 0:6, 0:6, 0:6. Zuletzt gelang dieses Kunststück dem Franzosen Thierry Champion vor 16 Jahren bei den French Open mit der glattesten aller Zweitrunden-Niederlagen gegen den Spanier Sergi Bruguera.

"Es kommen auch wieder andere Tage"

Eine Stunde und acht Minuten waren gespielt, die Mütze war nach der ersten Regenpause in der Kabine geblieben, als Schüttler im dritten Spiel des dritten Satzes der erste Punkt zum 1:2 gelang. Jubelnd reckte er die Arme in die Höhe, nahm beim Seitenwechsel mit übereinandergeschlagenen Beinen auf seiner Bank Platz und ballte sogar die Faust - immerhin hatte er die Selbstironie nicht verloren. "Ich weiß, dass auch wieder andere Tage kommen", sagte Schüttler. Weniger überraschend kam das Aus von Simon Greul. Der Reutlinger unterlag dem Rumänen Victor Crivoi mit 1:6, 6:7 (1:7), 2:6.

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