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Tennis  

Kiefer und Co. sind eine Runde weiter

09.06.2009, 18:58 Uhr | dpa

Kiefer kommt locker weiter. (Foto: imago)Kiefer kommt locker weiter. (Foto: imago) Ein erfolgreiches Tennis-Quintett hat die deutsche Siegesserie bei den Gerry Weber Open in Halle/Westfalen fortgesetzt. In Philipp Petzschner, Philipp Kohlschreiber, Mischa Zverev, Nicolas Kiefer und Andreas Beck erreichten fünf deutsche Profis am zweiten Wettkampftag das Achtelfinale des Rasenturniers.

Am Abend sorgten Kiefer, der einen souveränen 6:2, 6:1-Erfolg gegen Viktor Troicki (Serbien) feierte, und Beck mit einem klaren 6:3, 6:1 gegen den Belgier Christophe Rochus für die Sahnehäubchen am dem "Tag der Deutschen".

Tennis in Halle Haas, Becker und Schüttler weiter
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Aktuelle Nachrichten vom Tennis

Verdasco überraschend raus

Dem 25-jährigen Petzschner war zuvor am Nachmittag ein 3:6, 7:6 (7:5), 6:4-Überraschungssieg gegen den Top-Spieler Fernando Verdasco (Spanien/Nr. 3) gelungen. Kohlschreiber schaltete im deutschen Duell Björn Phau 6:4, 6:2 aus, nachdem der 21 Jahre alte Youngster Zverev den zweiten Tag mit einem 6:2, 6:4 gegen den Qualifikanten Joseph Sirianni (Australien) eröffnet hatte. Somit stehen nun acht deutsche Teilnehmer in der Runde der letzten 16 der Gerry Weber Open.

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Schwere Aufgabe für Zverev

Zum Auftakt am Montag hatten bereits Benjamin Becker, Tommy Haas sowie Rainer Schüttler nach überzeugenden Auftritten das Achtelfinale der Rasen-Generalprobe vor dem Grand-Slam-Turnier in Wimbledon (22. Juni bis 5. Juli) erreicht. Wildcard-Starter Zverev trifft nun im Achtelfinale auf den Halle-Sieger von 2007, Tomas Berdych aus Tschechien, der an Nummer fünf gesetzt ist. Petzschner bekommt es mit dem Belgier Olivier Rochus zu tun, Kohlschreiber muss sich mit Dimitri Tursunow (Russland/Nr. 6) messen. Auf Kiefer wartet der an Nummer sieben gesetzte Österreicher Jürgen Melzer, Becks nächster Gegner ist der Sieger der Partie zwischen Lukas Lacko (Slowakei) und Harel Levy (Israel).

Federer sagt Teilnahme ab

Am Nachmittag erreichte die Veranstalter außerdem die offizielle Absage von Titelverteidiger Roger Federer. Er könne sich zwei Tage nach seinem French-Open-Triumph nicht vorstellen, "sofort in einem neuen Turnier wieder absolute Spitzenleistung zu bringen", lautete Federers Begründung.

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