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Federer feiert in Wimbledon seinen 15. Grand-Slam-Titel

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Tennis - Wimbledon  

Federer feiert in Wimbledon seinen 15. Grand-Slam-Titel

04.07.2009, 12:41 Uhr | dpa

Federer holt zum sechsten Mal den Wimbledon-Pokal. (Foto: Reuters)Federer holt zum sechsten Mal den Wimbledon-Pokal. (Foto: Reuters) Roger Federer hat im dramatischsten Fünf-Satz-Krimi der Wimbledon-Geschichte seinen 15. Grand-Slam-Triumph gefeiert und ein neues Kapitel im Rekordbuch des Tennis geschrieben. Nach einem Herzschlagfinale gegen den so gut wie noch nie auftrumpfenden Andy Roddick holte sich das Jahrhundert-Talent aus der Schweiz bei den All England Championships seinen sechsten Titel auf dem Heiligen Rasen.

Mit eisernen Nerven und reichlich Glück bügelte er die Vorjahres-Niederlage gegen Rafael Nadal wieder aus. Der Amerikaner Roddick setzte dem neuen Grand-Slam-Weltrekordler unerwartet mächtig zu und brachte ihn beim 5:7, 7:6 (8:6), 7:6 (7:5), 3:6, 16:14 ganz dicht an den Rand einer neuerlichen Endspiel-Pleite.

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Die meisten Spiele der Turniergeschichte

Roger Federer feiert seinen 15. Grand-Slam-Titel. (Foto: Nike)Roger Federer feiert seinen 15. Grand-Slam-Titel. (Foto: Nike) 4:16 Stunden hing der Sieg am seidenen Faden, doch dann hielt die neue Nummer eins der Weltrangliste nach einem fünften Satz mit den meisten Spielen der Turniergeschichte den schweren Silberpokal in die Höhe. Es war der dritte Erfolg über Roddick im Finale von Wimbledon. Um ein Preisgeld von 993.000 Euro reicher winkte er Pete Sampras in der Royal Box zu, der zum Gratulieren erstmals seit seinem Rücktritt 2002 zurück nach Wimbledon gekommen war. Für Federer war es im 21. Duell mit Roddick der 19. Sieg.

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Sampras gratuliert zum Weltrekord

Als Überraschungsgast Sampras aus den USA nach drei Spielen aus den Katakomben des Center Courts kam und sich neben die Tennis-Legenden Björn Borg und Rod Laver setzte, ging ein Raunen durch die mit 15.000 Zuschauern besetzte Arena. "Ganz ehrlich", so der 37-Jährige, "ich habe kein Problem damit, dass Roger mich überholt hat. Er hat seinen Job gemacht und das mit Klasse."

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Roddick setzt Federer schwer zu

Mit hammerharten Aufschlägen setzte Roddick den Eidgenossen unter Druck. Wenn das nicht reichte, passierte er ihn mit seiner cross geschlagenen Vorhand ein ums andere Mal. Federer, der im Halbfinale dem enorm starken Thomas Haas das Nachsehen gegeben hatte, tat unbeeindruckt - aber in ihm begann es zu brodeln. Die starke Gegenwehr hatte er so nicht erwartet. Zu lässig vergab er beim Stand von 5:5 gleich vier Breakbälle und verlor danach sogar seinen Aufschlag zum Satzverlust. Erinnerungen wurden wach an 2008, als der diesmal fehlende Nadal die Gunst der Stunde nutzte.

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Tie-Breaks gehen allesamt an Federer

Roddick zeigte weiter sein bestes Tennis. Bis zu den folgenden Tiebreaks. Da verließen ihn die guten Geister und er verlor beide, nachdem er während des Turniers sechs am Stück gewonnen hatte. Aber noch gab der US-Open-Sieger von 2003 das vierte Wimbledon-Match gegen Federer nicht verloren. Zum 2:2 glich er in Sätzen aus - selbst die Royal Box stand Kopf, in der sich Queen Elizabeth II. wieder entschuldigen ließ.

Boris Becker: "Der größte aller Zeiten"

Danach wurden die Karten neu gemischt - und der Schweizer hielt die Trümpfe in seiner Hand. "Roger hat es verdient. Er ist bereit, Opfer zu bringen und ist ein wirklich großer Champion", erklärte Sampras, der neben William Renshaw mit sieben Wimbledon-Siegen noch immer der Regent ist. "Ich habe 14 Titel gewonnen und das sind 14 mehr, als ich erwartet hatte." Der dreimalige Champion Becker meinte über Federer: "Seit dem Sieg bei den French Open, mit dem er alle vier Grand Slams gewonnen hat, ist er aus meiner Sicht der größte Spieler der Geschichte."

Grönefeld gewinnt im Mixed

Auch Deutschland hat wieder einen Wimbledon-Sieger. Oder besser gesagt eine Siegerin. Denn Anna-Lena Grönefeld hat den Titel im Mixed-Doppel gewonnen. Sie setzte sich mit ihrem Partner Mark Knowles (Bahamas) mit 7:5, 6:3 gegen das topgesetzte Duo Cara Black (Zimbabwe) und Leander Paes (Indien) durch. Grönefeld ist damit die erste deutsche Siegerin in einem Wettbewerb an der Church Road seit Steffi Graf 1996. Im Mixed-Wettbewerb waren Hilde Krahwinkel und Gottfried von Cramm 1933 die bislang einzigen deutschen Sieger.

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