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Zverev und Kiefer schaffen den Sprung ins Viertelfinale

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Tennis  

Zverev und Kiefer schaffen den Sprung ins Viertelfinale

16.07.2009, 17:10 Uhr | dpa

Mischa Zverev wirft in Stuttgart den an Nummer eins gesetzten Gilles Simon aus dem Turnier. (Foto: imago)Mischa Zverev wirft in Stuttgart den an Nummer eins gesetzten Gilles Simon aus dem Turnier. (Foto: imago) Riesen-Überraschung durch Außenseiter Mischa Zverev, glänzendes Comeback von Nicolas Kiefer und Klatsche für Philipp Kohlschreiber: Die deutschen Tennisprofis sorgten am vierten Tag beim ATP-Turnier in Stuttgart für unterschiedliche Schlagzeilen.

Mit seinem unerwarteten Erfolg über den an Nummer eins gesetzten Franzosen Gilles Simon sorgte Zverev für den größten Coup. Nach einer glänzenden Leistung gewann er 6:4, 6:2 und zog damit als zweiter Deutscher nach Nicolas Kiefer beim mit 450.000 Euro dotierten Sandplatz-Turnier ins Viertelfinale ein.

Stuttgart Schüttler scheitert im Achtelfinale

Berrer ohne Chance

Der Auftritt der beiden deutschen Aushängeschilder hätte vor Zverevs Überraschungssieg nicht unterschiedlicher ausfallen können. Während der nach seiner Davis-Cup-Gala müde und ausgebrannt wirkende Kohlschreiber dem Qualifikanten Lukasz Kubot überraschend klar 2:6, 4:6 unterlag, setzte Kiefer seine Erfolgsserie fort und zog nach seinem ungefährdeten 6:3, 6:4-Sieg gegen Lokalmatador Simon Greul ins Viertelfinale ein. Dagegen verlor der krasse Außenseiter Michael Berrer erwartungsgemäß gegen den an Nummer 2 gesetzten Russen Nikolai Dawidenko 3:6 und 3:6.

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Mit Defensivtaktik zum Sieg

Zverev legte den Grundstein zu seinem Erfolg mit jeweils einem frühen Break in beiden Sätzen. Nach 66 Minuten verwandelte der Weltranglisten-45. seinen ersten Matchball. "Ich weiß, wie er spielt", verriet er danach sein Erfolgsgeheimnis gegen den Weltranglisten-Siebten. "Gilles kontert gut. Da ich nicht angegriffen habe, konnte er aber nicht kontern." Zudem habe sein Kontrahent ein paar leichte Fehler gemacht.

Kiefers Routine gibt den Ausschlag

Nicolas Kiefer erreicht das Viertelfinale von Stuttgart. (Foto: imago)Nicolas Kiefer erreicht das Viertelfinale von Stuttgart. (Foto: imago) "Das Schwabenland tut mir gut", sagte Kiefer. Gegen den vier Jahre jüngeren Greul spielte er vor erstmals gut besetzten Zuschauertribünen auf dem Center Court bei brütender Hitze seine ganze Routine und Klasse aus. "Simon hat ein gutes Match gespielt. Es ist schade, dass er verloren hat. Aber ich freue mich natürlich", sagte Kiefer. Bei eigenem Service hatte Kiefer seinen zweiten Matchball nach 74 Minuten zum 6:4 verwandelt.

Kohlschreiber: "Ich war immer einen Tick zu langsam"

Kohlschreiber musste dem großen Kräfteverschleiß bei seinen beiden Siegen gegen die Spanier Fernando Verdasco und Tommy Robredo Tribut zollen. "Ich bin etwas ausgebrannt im Kopf. Es fehlte die Kreativität", räumte er ein und kündigte an, ein paar Tage lang eine Pause einzulegen. Gegen den in der Weltrangliste 101 Positionen hinter ihm platzierten Kubot hatte Kohlschreiber nie eine echte Chance. Nach 70 Minuten war die Qual für ihn vorbei. "Ich war immer einen Tick zu langsam", analysierte der Weltranglisten-26. seine Pleite.

Berrer macht zu viele einfache Fehler

Erwartungsgemäß keine Chance hatte Berrer: Die Nummer 120 der Weltrangliste fand kein Gegenmittel gegen das druckvolle Angriffsspiel des Weltranglisten-Elften. "Ich bin von mir enttäuscht. Ich habe zu viele einfache Fehler gemacht. Dawidenko hat nicht so großes Tennis gespielt, aber gegen mich hat es gereicht. Mein Respekt war vielleicht zu groß", sagte der Lokalmatador.

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