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Tennis: Frühere Weltranglistenerste Clijsters kehrt zurück

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Tennis - WTA-Tour  

Frühere Weltranglistenerste Clijsters kehrt zurück

09.08.2009, 15:33 Uhr | dpa, sid

Kim Clijsters, 19 Wochen lang die Nummer eins der Tennis-Welt und nach über zwei Jahren Pause und Mutterfreuden zurück auf der Tour. (Foto: imago)Kim Clijsters, 19 Wochen lang die Nummer eins der Tennis-Welt und nach über zwei Jahren Pause und Mutterfreuden zurück auf der Tour. (Foto: imago) Zwei Tage vor ihrer Rückkehr auf die große Tennisbühne vergnügte sich Kim Clijsters noch auf einem Mini-Platz in einer Wasser-Fontäne, am 10. August wird es für die Belgierin endlich wieder ernst. In der Französin Marion Bartoli wartet mehr als zwei Jahre nach ihrem Rücktritt beim Masters-Turnier in Cincinnati gleich ein echter Härtetest auf die frühere Weltranglisten-Erste. "Ich will sehen, ob ich es noch kann."

"Ich bin aufgeregt", fügte die junge Mutter hinzu, die mit Ehemann und US-Basketballer Brian Lynch und Wonneproppen Jada auf Turnierreise geht, bei einer Pressekonferenz vor ihrem Auftakt-Match. "Ich habe lange Zeit trainiert und ich kann es nicht mehr abwarten."

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Noch gibt es Wichtigeres als das nackte Resultat

Mit der Russin Jelena Dementjewa spielte sie auf einer Plattform im Brunnen eines Freizeitparks noch einige Volleys. Gegen Bartoli stehen wieder Weltranglistenpunkte auf dem Spiel. Das Ergebnis soll bei dem mit zwei Millionen Dollar dotierten Hartplatzturnier, das Fed-Cup-Spielerin Sabine Lisicki wegen Schulterproblemen abgesagt hat, aber noch nicht im Fokus stehen.

Vor allem persönliche Ziele

"Es geht um meine persönlichen Ziele", sagte Clijsters, die in ihrer ersten Bewährungsprobe vor allem herausfinden will, woran sie bis zum geplanten Höhepunkt bei den US Open (31. August bis 13. September) noch arbeiten muss. Das einzige Aufeinandertreffen mit der Weltranglisten-Zwölften Bartoli, Ende Juli im Finale von Stanford Siegerin gegen Venus Williams, entschied Clijsters 2003 für sich.

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Viel Lob für die Rückkehrerin

Clijsters tritt dank einer Wildcard in Cincinnati an und schreibt sich ein "akzeptables Niveau" zu. "Es war hart, wieder in Form zu kommen." Ihr Trainer Wim Fissette äußerte sich forscher: "Ich denke, ihr Niveau wird ungefähr bei dem Level sein, auf dem sie aufgehört hat. Wir können ein paar gute Ergebnisse erwarten." Ihre ehemalige Konkurrentin Lindsay Davenport, die selbst erfolgreich als Mutter zurückkehrte, traut der Belgierin gar einen Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier zu. Die Weltranglisten-16. Dominika Cibulkova beobachtete Clijsters beim Training und erklärte: "Man sieht nicht, dass sie zwei Jahre weg war."

Ein Gesicht, dass dem Circuit gut tut

Die Familie stehe jetzt an erster Stelle, erst dann komme das Tennis, sagte Clijsters. Dennoch bleibt die 26-Jährige zielstrebig und ehrgeizig. "Es geht nicht darum, ein paar Turniere zu spielen. Ich meine es wirklich ernst." Die zweite Karriere des Publikumslieblings sorgt auf jeden Fall für Wirbel - auch weil dem Damen-Tennis charismatische Spielerinnen derzeit fehlen.

Tennis nur im Fernsehen - wenn überhaupt

Im Mai 2007 hatte die 34-malige Turniersiegerin, von zahlreichen Verletzungen geplagt, überraschend ihren Rücktritt erklärt und sich einem anderen Kapitel in ihrem Leben gewidmet. Sie heiratete Lynch, im Februar 2008 wurde ihre Tochter geboren. "Ich hatte gar keine Zeit, das Tennis zu vermissen", sagte die Mama. "Ab und zu habe ich mir ein paar Spiele im Fernsehen angeschaut. Monatelang bin ich ohne Tennis ausgekommen."

In Wimbledon wieder Blut geleckt

Ihr "Hunger" kam zurück, als sich die US-Open-Siegerin von 2005 auf einen Showkampf vorbereitet, um mit Steffi Graf, Andre Agassi und dem Briten Tim Henman das neue Dach über dem Center Court in Wimbledon einzuweihen. "Als ich mich auf dieses Spiel mit Steffi vorbereitete, habe ich wieder Motivation gespürt." Im März kündigt Clijsters ihr Comeback an: "Ich komme nicht zurück, um in den ersten Runden zu verlieren, sonst könnte ich auch Urlaub machen."

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19 Wochen die Beste der Welt

Clijsters war im August 2003 erstmals die Nummer eins der Welt, eine Position, die sie insgesamt 19 Wochen lang hielt. In dem Jahr erreichte sie bei den French Open in Paris und den US Open in New York jeweils das Finale, bei den beiden anderen Grand-Slam-Turnieren in Melbourne und Wimbledon stand sie im Halbfinale. Ihren einzigen Grand-Slam-Titel holte sie bei den US Open 2005, 2002 und 2003 gewann sie das Saisonfinale in Los Angeles.

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