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US Open: Kim Clijsters nach Sieg gegen Venus Williams im Viertelfinale

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Tennis  

Kim Clijsters schlägt Venus nach einem kuriosen Match

07.09.2009, 11:12 Uhr | dpa

Kim Clijsters glücklich nach ihrem verrückten Match gegen Venus. (Foto: imago)Kim Clijsters glücklich nach ihrem verrückten Match gegen Venus. (Foto: imago) Als die Achterbahnfahrt ins Viertelfinale der US Open vorbei war, schlug Kim Clijsters die Hände vors Gesicht und heulte vor Freude und Erleichterung. "Ja wirklich, es war ein kurioses Match", sagte die 26-Jährige. Ungläubig schüttelte sie den Kopf, denn auch sie konnte die beiden ersten Sätze beim 6:0, 0:6, 6:4-Erfolg gegen Venus Williams nicht erklären. "Wir haben beide nicht unser bestes Tennis gespielt" - mehr fiel auch ihr nicht ein.

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Erste zwei Sätze zu Null

Mit einem Traumstart hatte Kim Clijsters der am linken Knie dick bandagierten Amerikanerin schnell den Schneid abgekauft und war in nur 28 Minuten mit 6:0 in Führung gegangen. Einseitig blieb das Match in New York weiter - nur dass nun die US- Open-Siegerin von 2005 an die Wand gespielt wurde und in 22 Minuten mit 0:6 verlor. Es war das wohl verrückteste Match für beide.

Augenblicke

Tochter Jada Ellie reist mit

"Nach dem zweiten Satz habe ich mir gesagt: So, jetzt musst du um jeden einzelnen Ball kämpfen", erzählte die einstige Nummer eins der Tennis-Welt. Und wie sie kämpfte. Nach 102 Minuten machte die junge Mutter den unerwarteten Erfolg perfekt. Mit einem harten Aufschlag, den die an Nummer drei gesetzte Venus Williams nicht zurückbringen konnte. "Es ist unglaublich", strahlte Clijsters und dachte an ihre gerade ein Jahr alte Tochter, die im Hotelzimmer auf sie wartete.

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"2007 war der Tank leer"

"Tennis ist eine wunderbare Sache. Aber ich bin froh, dass ich eine Familie habe", sagte die Belgierin. Es scheint ihr zu gelingen, das Leben zwischen den Polen auszubalancieren. "Kim Clijsters hat sich sehr verändert", meinte sie und erinnerte an die Zeit vor ihrem Rücktritt mit nur 23 Jahren, den sie vier Monate nach dem Halbfinale bei den Australian Open 2007 wahr machte und nie bereute. "Damals war ich ausgebrannt und zermürbt von den vielen Verletzungen. Der Tank war leer." Im Februar 2008 durften sich ihr Mann Bryan Lynch und sie über die Geburt von Tochter Jada Ellie freuen.

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Clijsters' Vater mit 52 Jahren verstorben

An Tennis war danach nicht mehr zu denken. "Ich habe auch die Turniere nicht mehr verfolgt. Wenn Jada wach war, habe ich mich um sie gekümmert. Und wenn sie eingeschlafen war, habe auch ich geschlafen." Überdies kümmerte sich Kim Clijsters um ihren schwer erkrankten Vater, den früheren Fußballprofi Leo Clijsters, der im Januar im Alter von 52 Jahren gestorben ist.

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Steffi Graf ist ein großes Vorbild

Danach trainierte sie acht Monate für ein Comeback auf der Tennis-Tour, das Kim Clijsters lieber "zweite Karriere" nennt. "Es hat sich so viel verändert, dass man nicht von einem Comeback sprechen sollte." Die letzten Zweifel beseitigte die zweifache Mutter Steffi Graf. "Sie hat mir sehr geholfen", sagte die Belgierin, die mit ihren schnellen Beinen ein bisschen an die 22-malige Grand-Slam-Siegerin aus Brühl erinnert. "Aber die ersten Stunden auf dem Platz waren die Hölle."

Venus nicht fit genug für das Dreisatz-Duell

Für die offenbar nicht vollends fitte Venus Williams war sie jedenfalls zu schnell. Die Hoffnung der Amerikanerin, trotz der Blessur gewinnen zu können, verpuffte, als ihre Kontrahentin nach sieben verlorenen Spielen im letzten Satz ausglich und sogleich das Break zum 2:1 schaffte. Danach ließ sich die mit einer Wildcard spielende Clijsters nicht mehr von der Siegerstraße abbringen.

Na Li wartet im Viertelfinale

Vom zweiten Titel nach 2005 will sie aber nichts hören. "Ich nehme es Schritt für Schritt." Als Mutter einen Grand Slam zu gewinnen, haben ihr nur zwei vorgemacht: Margaret Court und Evonne Goolagong. Aber zunächst wartet die an 19 gesetzte Chinesin Na Li, bevor in der Vorschlussrunde ein Duell mit Serena Williams lockt. "Na Li hat eine starke Vorhand; das wird ein anstrengendes Viertelfinale", sagte Kim Clijsters. Von vier Vergleichen hat sie drei gewonnen - nur den letzten in Miami kurz vor ihrem Rücktritt im Mai 2007 nicht.

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