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US Open: Kim Clijsters siegt in New York - Federer zieht ins Finale ein

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Tennis - US Open  

Kim Clijsters krönt ihr Comeback in New York

14.09.2009, 09:37 Uhr | dpa, sid

"Comeback-Mami" mit Tochter Jada: Kim Clijsters spielt nach Babypause besser denn je. (Foto: Reuters)"Comeback-Mami" mit Tochter Jada: Kim Clijsters spielt nach Babypause besser denn je. (Foto: Reuters) Kim Clijsters hat zum zweiten Mal nach 2005 die US-Open gewonnen und ist zurück auf Platz 19 der Weltrangliste. Die Belgierin besiegte Caroline Wozniacki, die als erste Dänin das Finale eines Grand-Slam-Tennisturniers erreichte. Mit 7:5, 6:3 triumphierte die 26-jährige Clijsters als erste Tennis-Mutter seit Evonne Goolagong Cawley 1980 in Wimbledon bei einem der vier Major-Turniere.

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Dank Wildcard und Tochter Jada zum Erfolg

Clijsters ist damit auch die erste Wildcard-Inhaberin überhaupt, die eins der großen vier Turniere für sich entscheiden konnte. Nach einer 27-monatigen Pause und der Geburt ihrer Tochter Jada vor anderthalb Jahren war Clijsters erst vor vier Wochen auf die Tour zurückgekehrt. Es ist ihr zweiter US-Open-Triumph nach 2005. Während sie dafür 1,6 Millionen Dollar bekam, konnte sich die 19-jährige Wozniacki nach ihrem Grand-Slam-Endspieldebüt über ihren größten Preisgeldscheck von 800.000 Dollar und den Aufstieg auf Platz sechs der Weltrangliste freuen.

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Federer zieht ins Finale ein

Titelverteidiger Roger Federer greift am Montag nach seinem sechsten Titel nacheinander. Der 15-malige Grand-Slam-Sieger aus der Schweiz war im Halbfinale nach zum Teil spektakulären Ballwechseln auch von Novak Djokovic nicht zu bremsen. In der Neuauflage des Finales von 2007 unterlag der Serbe abermals mit 6:7 (3:7), 5:7, 5:7 und musste sich in 2:34 Stunden der ungebrochenen Stärke des jungen Zwillings-Vaters geschlagen geben.

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Federer mit "spektakulärstem Schlag" seines Lebens

"Es war ein tolles Match und es hat riesigen Spaß gemacht", sagte Federer. "Aber auch Novak hat ein tolles Turnier gespielt." Im letzten Spiel des hochklassigen Matches gelang ihm ein unglaublicher Schlag durch die Beine, den er selbst als "den spektakulärsten meines Lebens" bezeichnete. "Unglaublich", sagte er und die 24.000 Zuschauer im Arthur-Ashe-Stadion waren schier aus dem Häuschen. In seinem 21. Finale bei einem der vier Major-Tennisturniere trifft Federer am Montag auf den Argentinier Juan Martin del Potro.

Nadal zeigt sich als fairer Verlierer

Del Potro hatte gegen den erschöpften Rafael Nadal sein erstes Grand-Slam-Finale erreicht. Der unter einer Bauchmuskelzerrung leidende Spanier bekam bei der 2:6, 2:6, 2:6-Vorführung in 2:20 Stunden nicht den Hauch einer Chance. "Die Verletzung hat mich behindert. Das stimmt. Aber der Grund für die Niederlage war das nicht. Der Grund war, dass er heute einfach viel besser war als ich."

Del Potro noch ohne Sieg gegen Federer

"Ich habe mich sehr verbessert. Und wenn man gegen Rafa oder Roger spielt, muss man alles geben", sagte der überglückliche del Potro. "Ich habe ein prima Match gespielt. Hier in Flushing Meadows zu gewinnen, bei meinem Lieblingsturnier, wäre das Größte. Ich kann es noch gar nicht fassen, dass ich im Finale stehe." Doch die Aufgabe gegen Federer wird für den 20-Jährigen die vielleicht schwerste seiner jungen Karriere, auch wenn er den Branchenführer im Halbfinale der French Open im Juni schon am Rande einer Niederlage hatte. Von sechs Vergleichen hat er aber noch keinen gewonnen.

Höchststrafe für Serena Williams

Serena Williams wurde für ihren Ausraster im Halbfinale der US Open mit einer Geldstrafe von 10.500 Dollar bestraft. Ausgestanden ist der Vorfall bei der 4:6, 5:7-Niederlage im Halbfinale gegen Clijsters für die mit 26 Millionen Dollar Preisgeld zu den reichsten Sportlerinnen zählende Titelverteidigerin aber noch nicht. Das Grand-Slam-Komitee werde noch mehr Untersuchungen anstellen, hieß es.

Weitere Strafen wegen Ausraster möglich

Weitere Strafen gegen die 27-jährige Amerikanerin, die nach einer Fußfehler-Entscheidung die Linienrichterin böse beschimpft und offenbar sogar bedroht hatte, sind möglich - auch eine Sperre. Ungeachtet dessen wurde das Doppel-Finale, das Serena mit Schwester Venus Williams gegen Cara Black und Lizel Huber (Simbabwe/USA) bestreiten sollte, offiziell auf Montag 19 Uhr MESZ angesetzt.

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