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Davis Cup: Spanien feiert den vierten Titel

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Tennis  

Spanien feiert den vierten Titel

06.12.2009, 17:39 Uhr | dpa

Spaniens Davis-Cup-Team. (Foto: Reuters)Spaniens Davis-Cup-Team. (Foto: Reuters) Als Spaniens vierter Davis-Cup-Erfolg feststand und Rafael Nadal ausgelassen mit seinen Teamkollegen auf dem Sand tanzte, erhoben sich sogar Kronprinz Felipe und IOC-Ehrenpräsident Juan Antonio Samaranch von ihren Sitzen. "Wir sind alle gute Freunde, das hilft. Aber wichtiger ist, dass wir sehr viele sehr gute Spieler haben", sagte Nadal nach der entscheidenden 3:0- Führung im Finale gegen Tschechien und dem vierten spanischen Coup im wichtigsten Mannschafts-Wettbewerb im Tennis nach 2000, 2004 und 2008.

Mit seinem Auftaktsieg gegen Tomas Berdych hatte Nadal für das 1:0 gesorgt und gegen Jan Hajek mit 6:3, 6:4 auch sein zweites Einzel gewonnen, so dass der Weltranglisten-Zweite am Ende eines schwierigen Jahres mit dem 5:0-Finalsieg ein versöhnliches Saisonende feiern durfte.


Regentschaft endete bei den French Open

Mit dem Karriere-Tiefwert von vier Niederlagen nacheinander war der 23 Jahre alte Mallorquiner in den Palau Sant Jordi von Barcelona gereist. Beim ATP-Finale der besten acht Profis der Saison Ende November hatte der Linkshänder alle drei Gruppenspiele verloren. Seit dem Masters-Turnier in Rom Anfang Mai hatte Nadal kein Turnier mehr gewonnen. Bei den French Open endete seine Regentschaft im Achtelfinale, in Wimbledon musste er erschöpft und verletzt passen, bei den US Open scheiterte er im Halbfinale am späteren Sieger Juan Martin del Potro. Im Davis Cup war Nadal weder beim Titelgewinn 2008 in Argentinien mit von der Partie noch im diesjährigen Viertelfinale gegen Deutschland und im Halbfinale gegen Israel.

ATP aktuell Tennis-Weltrangliste der Herren
WTA aktuell Tennis-Weltrangliste der Damen

Seit zehn Jahren zuhause ungeschlagen

Doch am Samstagabend stimmte Nadal mit seinen Mannschaftskameraden immer wieder "campiones, campiones" an, nachdem Fernando Verdasco und Feliciano Lopez das Doppel gegen Berdych und Radek Stepanek mit 7:6 (9:7), 7:5, 6:2 gewonnen hatten. Damit verteidigten die Spanier als erstes Team seit Schweden im Jahr 1998 erfolgreich die "hässlichste Salatschüssel der Welt". Seit zehn Jahren sind die Iberer vor eigenem Publikum im Davis Cup unbesiegt. Im letzten Match des Fest-Wochenendes gewann David Ferrer mit 6:4, 6:2 gegen Lukas Dlouhy.

Davis Cup als Seelentröster

"Viermal in neun Jahren zu gewinnen - das sagt schon alles", sagte der unterlegene Stepanek. "Es zeigt, wie stark das spanische Tennis ist." Und für Nadal gab es Extra-Worte der Anerkennung: "Er hat bewiesen, was für ein Champion er ist." Zum Abschluss eines Jahres, in dem er die Führung in der Weltrangliste wieder an Roger Federer abgeben musste und unter der Trennung seiner Eltern litt, war der Davis Cup der beste denkbare Seelentröster.

Der Kreis schließt sich

"Ich hatte nicht erwartet, dass wir so schnell gewinnen würden. Ich glaube, dieses Team kennt keine Grenzen", sagte Costa, der vor neun Jahren an gleicher Stelle als Spieler für die Iberer aktiv war. Und auch für Nadal schloss sich ein Kreis: In dem Palais, einem architektonischen Schmuckstück der Olympischen Spiele 1992, hatte er 2004 sein Davis-Cup-Debüt gefeiert - gegen Stepanek.

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