Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Tennis >

Davis Cup: Simon Greul gelingt zumindest Ehrenpunkt gegen Frankreich

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Tennis - Davis Cup  

Greul gelingt noch der Ehrenpunkt

| dpa, sid

Davis Cup: Simon Greul gelingt zumindest Ehrenpunkt gegen Frankreich. Simon Greul holt den Ehrenpunkt für das deutsche Davis-Cup-Team gegen Frankreich. (Foto: imago)

Simon Greul holt den Ehrenpunkt für das deutsche Davis-Cup-Team gegen Frankreich. (Foto: imago)

Das deutsche Davis-Cup-Team kämpft wieder um das sportliche Überleben und gegen Querelen abseits des Tennis-Platzes. Zur 1:4-Erstrunden-Pleite in Frankreich und dem bitteren Gang in die Abstiegsrunde kommen die Umstände der Absage von Philipp Petzschner, der vor der Partie in Toulon als einer von mehreren Kandidaten abgewunken hatte.

Petzschner will sich nicht von der NADA kontrollieren lassen

Doch Petzschner fehlt 2010 nicht nur wegen seiner eigenen Turnierplanung - der in Doppel und Einzel einsetzbare Bayreuther hat nach Angaben des Deutschen Tennis Bundes (DTB) erst gar nicht die notwendige Athletenvereinbarung unterschrieben, die der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) vorgelegt werden muss. Seine Gründe dafür sind bisher nicht bekannt. Ob es darüber hinaus Verstöße gegen die Meldepflicht gegeben hat, wollte DTB-Verbandsdirektor Klaus Eberhard zunächst nicht kommentieren.

Relegation im September

Der von Absagen geplagte Teamchef Patrik Kühnen hat Petzschner nach eigenen Angaben nach den Australian Open telefonisch darauf hingewiesen, dass er die Vereinbarung noch nicht unterschrieben hatte. "Dann hat er mir für den Davis Cup abgesagt", erklärte Kühnen. Sein vorhandenes Personal beurteilte der Teamchef ungewohnt deutlich: "Es ist kein Geheimnis, dass uns ein Spieler gut tun würde, der bei Grand-Slam-Turnieren regelmäßig vorn mitspielt.". Zunächst aber muss das deutsche Team vom 17. bis 19. September den Sturz in die Zweitklassigkeit vermeiden. "Das ist eine harte Nuss", warnte Kühnen, der 2003 den Abstieg miterlebte. Der Gegner für die erste Relegation seit vier Jahren steht erst nach der Auslosung am 11. Mai fest.

Entscheidung bereits im Doppel

Kohlschreiber war in Toulon der Verlierer des Wochenendes, nachdem er bei der knappen Viertelfinal-Niederlage in Spanien im Vorjahr noch überragt hatte. Doch nach dem verpatzten Auftakt gegen Gael Monfils konnte der Weltranglisten-30. auch im Doppel nicht überzeugen. An der Seite des stärkeren Spezialisten Christopher Kas war nach dem 1:6, 4:6, 6:1, 5:7 gegen Michael Llodra und Julien Benneteau wie schon 2006 am Samstag die Partie zugunsten der Franzosen entschieden. Damit bleiben DTB-Teams seit 1938 sieglos gegen den Nachbarn.

Becker im Davis Cup bei Einzeln weiter sieglos

Kohlschreiber war am Schlusstag nicht mehr dabei. Neuling Simon Greul profitierte bei seinem Debüt von einer Verletzung des Weltranglisten-Elften Jo-Wilfried Tsonga. Der gut spielende Greul führte 4:6, 6:2, 1:0, als der im Davis Cup bisher unbesiegte Tsonga mit dem rechten Fuß umknickte und aufgeben musste. Danach verlor Benjamin Becker 2:6, 5:7 gegen Benneteau, der Gael Monfils ersetzte. Becker blieb damit auch in seinem vierten Davis-Cup-Einzel sieglos.

Franzosen in Sachen Teamgeist eine Nummer voraus

Verbandsdirektor Eberhard nannte den neunmaligen Cup-Sieger Frankreich "die an diesem Wochenende stärkste Mannschaft der Welt". Das lenkte zwar von den vorhandenen, aber vergebenen deutschen Chancen ab. Doch ohne einen Kohlschreiber in Hochform nützen selbst elf deutsche Spieler unter den besten 100 der Welt wenig - und ein neues Supertalent für den dreimaligen Cup-Sieger ist nicht in Sicht. Auch in Sachen Teamgeist eilt der Gegner voraus. "Die Franzosen sind auch auf der Tour eng zusammen. Die meisten haben seit Jahren eine enge Freundschaft", berichtete Kohlschreiber. Neben Petzschner fehlten Mischa Zverev, Florian Mayer, der verletzte Andreas Beck und Michael Berrer. Wie Eberhard mitteilte, hat auch Berrer die Athletenvereinbarung nicht unterschrieben, weil er am Stichtag nicht dem A-Kader angehörte.

Verbandsdirektor: "Wir spielen ja hier kein Trainingsspiel"

Noch am Samstag hatte Eberhard dem zuletzt starken Stuttgarter vorgeworfen: "Er hätte die Chance gehabt, als Nummer zwei zu spielen. Das passiert nicht so oft im Leben. Wir spielen ja hier kein Trainingsspiel, sondern eine Weltmeisterschaft." Einen Affront der Spieler gegen Teamchef Kühnen schloss Eberhard aus. Kühnen will für die Relegation die bestmögliche Mannschaft aufbieten, wieder alle Kandidaten ansprechen und niemanden hinauswerfen. Auch Kohlschreiber fragte: "Warum sollte man Spieler kategorisch ausschließen?"

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Nur heute und nur für die 1.000 schnellsten Besteller

tolino page eBook-Reader zum Schnäppchenpreis von nur 49.- € statt 69.- € bei Weltbild.de. Shopping

Shopping
iPhone 7 32 GB im Tarif MagentaMobil L mit Handy

Nur 99,95 €¹. Nur online: 24 Monate 10 % sparen! bei der Telekom Shopping

Vernetzung
Christmas Shopping: Jetzt 15,- € Gutschein sichern!

Nur bis zum 14.12.16. Erfahren Sie mehr zur Aktion auf MADELEINE.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal