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Tennis: Ljubicic siegt in Indian Wells

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Ljubicic und Jankovic siegen in Indian Wells

22.03.2010, 09:21 Uhr | dpa, dpa

Tennis: Ljubicic siegt in Indian Wells. Der Gewinner von Indian Wells 2010: Ivan Ljubicic. (Foto: imago)

Der Gewinner von Indian Wells 2010: Ivan Ljubicic. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Ivan Ljubicic hat seine Rolle als Angstgegner der Top Ten-Stars auch im Finale des ATP-Masters-Turnies von Indian Wells fehlerfrei gespielt und erstmals die mit 4,5 Millionen Dollar dotierte Hartplatz-Veranstaltung gewonnen. Nachdem der Kroate auf dem Weg ins Endspiel bereits den Weltranglisten-Zweiten Novak Djokovic aus Serbien und den spanischen Titelverteidiger Rafael Nadal überraschend besiegt hatte, setzte sich die aktuelle Nummer 26 im Finale auch gegen den um 18 Positionen besser geführten US-Amerikaner Andy Roddick mit 7:6 (7:3), 7:6 (7:5) durch. Für Ljubicic war es im vierten Masters-Finale der erste Sieg. Durch seinen Erfolg konnte der kroatische Kahlkopf nicht nur 605.500 Dollar an Preisgeld einstreichen, sondern verbesserte sich in der Weltrangliste auch auf Platz 13. Somit gehört Ljubicic erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder zu den besten 20 Tennisspielern der Welt.

Aufschlag bringt den Erfolg

"Das ist es, was ich in meiner Karriere noch vermisst habe. Es ist ein tolles Gefühl, endlich ein Masters gewonnen zu haben", jubelte der 31-Jährige. Im Debütanten-Duell gegen Roddick, wie Ljubicic erstmals im Endspiel von Indian Wells, profitierte der 1,93 Meter Riese einmal mehr von seinem Aufschlag. Ljubicic servierte insgesamt 21 Asse und gewann 47 seiner 54 Service-Punkte mit dem ersten Aufschlag. "Es war Kopfsache. Wenn du zwei starke Aufschläger hast, kommen kaum lange Ballwechsel zustande. Dann ist es ein mentales Match. Und ich war glücklicherweise zum Schluss hin etwas relaxter", freute sich Ljubicic.

Erster kroatischer Champion in der Turniergeschichte

"Ich denke, wenn es denn mal Ballwechsel gab, habe ich sie meistens entschieden. Ivan hat bei den big points großartig serviert. Das war leider die einzige Sache, die ich nicht kontrollieren konnte", betonte dagegen Roddick, der drei Matchbälle abwehren konnte. Beim vierten Championship-Punkt von Ljubicic, einem knallhart servierten Aufschlag, war der 27-Jährige nach 128 Minuten jedoch machtlos. Roddick ärgerte sich vor allem über sechs vergebene Breakchancen. Sein Kontrahent hingegen ging als erster kroatischer Champion in die Turniergeschichte ein und ist zudem der zweitälteste Sieger nach Jimmy Connors aus den USA. Der bislang letzte Profi, der jenseits der Top 20 geführt wurde und beim Traditionsturnier triumphieren konnte, war 2000 Alex Corretja aus Spanien.

Seuchenjahr ist vergessen

Für Ljubicic ist durch das Happy End in Indian Wells auch das vergangene Seuchenjahr endgültig vergessen, als er unter anderem bei fünf Turnieren bereits in der ersten Runde ausgeschieden und in der Weltrangliste Anfang März sogar bis auf Platz 76 abgerutscht war. "Ich würde gerne noch einmal eine Saison unter den Top Ten beenden. Es ist noch ein langes Jahr, wer weiß, was da alles noch so kommt", meinte der Routinier. Zuletzt gehörte er Ende 2006 als Fünfter zur absoluten Weltklasse.

Jankovic erfolgreich

Bei den Damen konnte sich Jelena Jankovic im Finale souverän durchsetzen. Die an Nummer sechs gesetzte Serbin besiegte die 19 Jahre alte Caroline Wozniacki nach 85 Minuten mit 6:2, 6:4. Für die ehemalige Weltranglisten-Erste Jankovic, die derzeit an Position acht geführt wird, war es im 23. Endspiel ihrer Karriere der zwölfte Sieg. Die 25-Jährige dominierte das gesamte Match, Wozniacki hatte große Probleme mit ihren Returns und war letztlich chancenlos. Nach 1:24 Stunden verwandelte Jankovic ihren ersten Matchball. Die unterlegene Wozniacki kann sich damit trösten, dass sie nun in der Weltrangliste von Rang vier auf Platz zwei vorrückt.

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