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Fed Cup: Tennis-Damen steigen ab

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Fed Cup: Tennis-Damen steigen ab

25.04.2010, 19:52 Uhr | dpa, dpa

Fed Cup: Tennis-Damen steigen ab. Trotz zweier Einzelsiege von Andrea Petkovic steigt das deutsche Fed-Cup-Team ab. (Foto: dpa)

Trotz zweier Einzelsiege von Andrea Petkovic steigt das deutsche Fed-Cup-Team ab. (Foto: dpa)

Eine bärenstarke Andrea Petkovic war nicht genug: Die deutschen Tennis-Damen steigen nach nur einem Jahr wieder aus der Weltgruppe ab. Im Fed-Cup-Relegationsspiel gegen Frankreich verloren Petkovic und Kristina Barrois in Frankfurt das entscheidende Doppel gegen Julie Coin und Alizé Cornet mit 3:6 und 1:6. Damit setzten sich die noch nie aus der Erstklassigkeit abgestiegenen Französinnen mit 3:2 durch.

Görges unterliegt Parmentier

Zuvor hatte Petkovic am 37. Geburtstag von Teamchefin Barbara Rittner auch ihr zweites Einzel gegen Frankreichs Spitzenspielerin Aravane Rezai mit 6:1, 7:6 (2) gewonnen und das deutsche Team mit 2:1 in Führung gebracht. Danach konnte die für Tatjana Malek spielende Julia Görges die Erwartungen gegen Pauline Parmentier aber nicht erfüllen und unterlag mit 6:7 (4) und 4:6.

Petkovic und Barrois scheitern im Doppel

Im Doppel gaben Petkovic und Barrois in beiden Sätzen jeweils ihr erstes Aufschlagspiel ab und liefen so permanent einem Rückstand hinterher. Zwar versuchte das deutsche Duo alles, am Ende setzte sich die eingespielter wirkende Formation der Französinnen aber durch.


Trauma besiegt, trotzdem verloren

Damit wurden die starken Leistungen von Petkovic nicht belohnt. Zweieinhalb Monate nach dem Trauma von Brünn, als die 22-Jährige bei der 2:3-Niederlage gegen Tschechien am Druck der Nummer eins zerbrochen war und beide Einzel verloren hatte, hielt die deutsche Topspielerin dieses Mal den Erwartungen stand.

Petkovic: "Für mich zählt nur das Team"

"Ich habe heute ein Phantom besiegt", sagte Petkovic, die dennoch untröstlich war. "Für mich zählt nur das Team, deshalb kann ich mich über meine beiden Siege nicht richtig freuen", sagte die Weltranglisten-49.

Rittners Hoffnungen enttäuscht

Petkovic hatte das deutsche Team bereits am Samstag durch einen deutlichen 6:3, 6:2-Sieg gegen Parmentier in Führung gebracht. Da Malek danach aber in drei Sätzen (6:2, 3:6, 0:6) gegen Rezai verlor, blieb das Abstiegsduell weiter offen. "Ich hatte schon ein klein wenig auf ein 2:0 gehofft", hatte Rittner nach dem ersten Tag gestanden.

Petkovic wie im Rausch

Der Druck auf Petkovic im Spitzeneinzel war damit riesig. Doch die Lokalmatadorin zeigte keine Nerven, sondern schwang sich zu einer überzeugenden Leistung auf. Zwar gab die Darmstädterin gegen die Weltranglisten-21. ihr erstes Aufschlagspiel zu Null ab, danach spielte sie sich aber in einen kleinen Rausch. Vor allem mit ihrer Vorhand brachte Petkovic ihre Gegnerin immer wieder in Bedrängnis und entschied den ersten Durchgang nach nur 26 Minuten für sich.

Mit Nervenstärke und starkem Aufschlag

Im zweiten Satz zeigte Rezai mehr Gegenwehr und hatte beim Stand von 6:5 sogar einen Satzball. Doch Petkovic blieb cool und verwandelte im Tie Break nach 87 Minuten ihren zweiten Matchball. "Ich war bis zum Schluss konzentriert und konnte mich zudem auf meinen Aufschlag verlassen", sagte Petkovic vor ihrer Weiterreise nach Stuttgart, wo sie beim WTA-Hallenturnier in dieser Woche zunächst auf die Ungarin Agnes Szavay trifft.

Görges kommt aus dem Rhythmus

Görges startete bei ihrem zweiten Einzeleinsatz im Teamwettbewerb stark und lag gegen Parmentier schnell ein Break in Führung. Doch dann verlor die 21-Jährige ihren Rhythmus und musste den ersten Satz im Tie Break (4) abgeben. Danach fand die Weltranglisten-73. nicht mehr zurück in die Partie und verlor nach insgesamt 1:40 Stunden.

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