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Tennis: Petzschner im Halbfinale, Kohlschreiber raus

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Tennis  

Petzschner zieht überraschend ins Halbfinale ein

07.05.2010, 18:45 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

Tennis: Petzschner im Halbfinale, Kohlschreiber raus. Philipp Kohlschreiber (li.) ist ausgeschieden - Philipp Petzschner zieht ins Halbfinale ein. (Foto: dpa/APN)

Philipp Kohlschreiber (li.) ist ausgeschieden - Philipp Petzschner zieht ins Halbfinale ein. (Foto: dpa/APN)

Eine faustdicke Überraschung und eine große Enttäuschung - dem unerwarteten Halbfinal-Einzug von Tennisprofi Philipp Petzschner folgte beim Münchner ATP-Turnier das Aus von Mitfavorit Philipp Kohlschreiber. Der 26-jährige Petzschner brachte den Center Court bei seinem Heimspiel dank einer Glanzleistung gegen den tschechischen Titelverteidiger Tomas Berdych beim 1:6, 6:3, 6:4 in Wallung und seine Anhänger ein ums andere Mal zum Staunen. Für den hoffnungsvoll gestarteten Kohlschreiber war hingegen nach dem 3:6, 4:6 gegen den an Nummer fünf gesetzten Marcos Baghdatis aus Zypern schon im Viertelfinale Endstation.

Petzschner trifft nun in der Vorschlussrunde auf den russischen Vorjahres-Finalisten Michail Juschni. "Den Ausschlag hat gegeben, dass ich zu Hause gespielt habe", freute sich der Bayreuther, als er nach einer Stunde und 48 Minuten unter tosendem Beifall der knapp 3000 Zuschauer die Siegerfaust ballen durfte.

Petzschner: "Nach dem ersten Satz ging es für mich nur noch ums Fighten"

Auf eine "kleine Sensation mit dem Publikum auf meiner Seite" hatte er schon im Vorfeld gesetzt, nachdem er 2009 gegen Berdych in Washington und Cincinnati jeweils auf Hartplatz verloren hatte. "Nach dem ersten Satz ging es für mich nur noch ums Fighten. Tomas vor Heimpublikum zu schlagen, ist sensationell", sagte Petzschner nach seinem ersten Sieg gegen Berdych. Eine Vielzahl spektakulärer Rückhand-Stopps brachten den Deutschen nach schwachem Beginn im zweiten Satz zurück ins Spiel. Dank eines frühen Breaks glich er das Match aus, ehe er im dritten Durchgang Nervenstärke bewies: Beim Stand von 4:4 nahm er einem verdutzten Berdych den Aufschlag ab und legte dann bei eigener Angabe nach.

Kohlschreiber: "Seine Bälle haben wehgetan"

Kohlschreiber enttäuschte auf ganzer Linie. Seinen zweiten Turniersieg in München nach 2007 hatte er angepeilt - doch dem Achtelfinal-Aus im Vorjahr folgte erneut ein frühzeitiger K.o. Nach 84 Minuten verwandelte Baghdatis seinen ersten Matchball und behält damit die Siegprämie von 68.450 Euro im Auge. "Ich hatte einfach zu viele Fehler in meinem Spiel. Ich habe es nicht geschafft, ihn aus dem Feld zu drängen", sagte Kohlschreiber: "Seine Bälle haben wehgetan und sind manchmal regelrecht stehengeblieben. Er spielt die Bälle unglaublich flach übers Netz, das hat er gut gemacht." Er sei immer sehr enttäuscht, wenn er auf seinem Lieblingsbelag Sand verliere, bekannte Kohlschreiber nach der Niederlage: "Und hier in München tut es noch mehr weh, zumal ich gegen Baghdatis auf Sand eine positive Bilanz habe. Ich hatte mir gute Chancen ausgerechnet."

Sonne über München

Der Veranstalter MTTC Iphitos konnte etwas aufatmen. Nach einer durchweg verregneten ersten Turnierhälfte kam am Freitag zum ersten Mal sogar kurz die Sonne über dem Tennisgelände zum Vorschein. Dennoch gingen die Zuschauerzahlen deutlich zurück. Nach offiziellen Angaben kamen an den ersten fünf Turniertagen im Vergleich zum Vorjahr fast 4000 Zuschauer weniger.

Rom: Jankovic schlägt auch Serena

Die Serbin Jelena Jankovic hat das seltene Tennis-Kunststück geschafft, beide Williams-Schwestern im selben Turnier nacheinander zu besiegen. Die einstige Weltranglisten-Erste erreichte in Rom mit 4:6, 6:3, 7:6 (7:5) über Serena Williams das Finale der mit zwei Millionen Dollar dotierten WTA-Veranstaltung. Zuvor hatte Jankovic im Viertelfinale Venus Williams mit 6:0, 6:1 vom Platz gefegt. Im Endspiel trifft sie auf die Spanierin Maria Martinez Sanchez, die mit dem 6:4, 6:2 gegen Ana Ivanovic ein rein serbisches Endspiel verhinderte.

Serena vergibt Matchball

Die Partie gegen Serena war dagegen dramatisch. Die aktuelle Nummer eins führte im letzten Satz 5:3, vergab beim Stand von 5:4 einen Matchball und lag auch im Tiebreak 3:0 und 5:3 vorn. Mit vier Punkten in Folge wendete Jankovic die hochklassige Partie noch. Für Serena Williams war es das erste Turnier seit den Australian Open Ende Januar, danach pausierte sie wegen Kniebeschwerden.

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