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French Open: Machbare Aufgaben für die Deutschen zum Auftakt

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French Open - Auslosung  

Die Hoffnungen ruhen auf Kohlschreiber und Petkovic

21.05.2010, 15:35 Uhr | sid, dpa, sid, dpa

French Open: Machbare Aufgaben für die Deutschen zum Auftakt. Auf Philipp Kohlschreiber ruhen in Paris bei den French Open die Hoffnungen. (Foto: imago)

Auf Philipp Kohlschreiber ruhen in Paris bei den French Open die Hoffnungen. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die deutschen Tennisprofis haben bei den French Open machbare Erstrunden-Aufgaben zugelost bekommen. Der an Nummer 30 gesetzte Philipp Kohlschreiber trifft auf den slowakischen Weltranglisten-84. Karol Beck. Nach der Absage von Thomas Haas wegen einer Hüft-Operation ist Kohlschreiber Nummer eins der deutschen Herren. Bei den Damen bekommt es Andrea Petkovic, Nummer 40 der Welt, mit der zwei Ränge hinter ihr geführten Jelena Wesnina aus Russland zu tun. In der zweiten Runde könnte gleich Titelverteidigerin Kusnezowa aus Russland warten. Julia Görges muss sich zuerst mit der Ungarin Melinda Cznik auseinandersetzen. Angelique Kerber spielt gegen die Russin Anna Tschakwetadse. Routinier Rainer Schüttler trifft auf die 32 der Setzliste, den Spanier Guillermo Garcia-Lopez.

Brands und Mayer können nur überraschen

Schwere Gegner warten gleich zu Beginn auf Daniel Brands und Florian Mayer, die gegen zwei französische Lokalmatadoren krasse Außenseiter sind. Brands trifft auf den Melbourne-Halbfinalisten Jo-Wilfried Tsonga. Mayer bekommt es mit dem an Nummer 13 gesetzten Gael Monfils zu tun. Davis-Cup-Spieler Kohlschreiber hatte im vergangenen Jahr in Paris das Achtelfinale erreicht. Beim Arag World Team Cup in Düsseldorf in dieser Woche hat der Weltranglisten-35. allerdings sehr schwankende Leistungen gezeigt.

Gebeutelte Damen

Im Feld der deutschen Damen fehlt Sabine Lisicki wegen einer Sprunggelenkblessur. Und auch Anna-Lena Grönefeld startet nicht im berühmten Bois du Boulogne. Sie laboriert an einem Ermüdungsbruch. Pech für Görges: Sollte die Rechtshänderin ihr Auftaktmatch gegen Czink gewinnen, würde in der zweiten Runde voraussichtlich die Weltranglistenerste Serena Williams aus den USA warten.

Petkovic will durchstarten

Petkovic hatte zuletzt mit ihrem Achtelfinal-Einzug in Madrid und einer couragierten Vorstellung bei der Dreisatz-Niederlage gegen Serena Williams zuvor in Rom auf sich aufmerksam gemacht. "Ich will endlich mal bei einem Grand-Slam-Turnier über die zweite Runde hinauskommen. Ich freue mich auf die French Open, sie sind mein Lieblingsturnier", sagte die formstarke Petkovic. Ein Band mit der Aufschrift "Roland Garros" am Schlüsselbund und ihre hervorragenden Französisch-Kenntnisse verraten die Liebe der 22-Jährigen zur zweiten Major-Veranstaltung des Jahres. Die Politik-Studentin ist als Weltranglisten-40. inzwischen beste Deutsche.

Federer und Nadal elektrisieren erneut

Im Blickpunkt steht in Paris das ewige Duell zwischen dem Schweizer Weltranglistenersten Roger Federer, der seine Grand-Slam-Sammlung 2009 mit dem ersten Turniersieg in Paris komplettierte, und Rafael Nadal. Der Spanier kommt nach den jüngsten Siegen bei den Sandplatzturnieren von Monte Carlo, Rom und Madrid als Favorit an die Seine. "Ich bin bereit und habe etwas gutzumachen", sagte Nadal in Anspielung auf sein überraschendes Achtelfinal-K.o. in Roland Garros im vergangenen Jahr. Nach vier Paris-Triumphen in Serie und dabei 31 Partien ohne Niederlage hatte Linkshänder Nadal damals gegen Robin Söderling aus Schweden verloren.

Über 1,1 Millionen Euro für die Siegerinnen

Grand-Slam-Rekordsieger Federer zeigte zuletzt nach seiner auskurierten Lungeninfektion wieder ansteigende Form. Die Generalprobe misslang allerdings: Der 28-Jährige unterlag dem Weltranglistenzweiten Nadal im Finale von Madrid. "Ich möchte meinen Titel behalten, aber Rafa ist aufgrund seiner starken Leistungen auf Sand der Favorit", sagte Federer, der die Australian Open zu Jahresbeginn gewonnen hatte. Auf die Sieger der beiden Einzelkonkurrenzen wartet ein Scheck in Höhe von jeweils 1,12 Millionen Euro. Das Preisgeld in Paris ist 2010 auf ein Rekordhoch gestiegen. Insgesamt werden 16.807.400 Euro und damit 656.940 Euro mehr als im vergangenen Jahr ausgeschüttet.

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