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Tennis: Andrea Petkovic nimmt Auftakthürde bei French Open

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Tennis - French Open  

"Da hatte ich die Hosen bis oben voll"

23.05.2010, 15:34 Uhr | sid, dpa, dpa, sid

Tennis: Andrea Petkovic nimmt Auftakthürde bei French Open. Andrea Petkovic hat ihr Auftaktmatch bei den French Open erfolgreich bestritten. (Foto: imago)

Andrea Petkovic hat ihr Auftaktmatch bei den French Open erfolgreich bestritten. (Foto: imago)

Nach einer emotionalen Berg- und Talfahrt hat Fed-Cup-Spielerin Andrea Petkovic ihre Auftakthürde bei den French Open in Paris genommen - und steht bereits vor der nächsten Herausforderung: Nach dem 4:6, 6:1, 6:4 gegen Jelena Wesnina (Russland) trifft die Darmstädterin in der zweiten Runde auf Titelverteidigerin Swetlana Kusnezowa.

Petkovic mit Fehlstart

"Ich glaube, ich werde dort meine Chancen bekommen. Die muss ich aber auch nutzen. Es wird auf jeden Fall schwierig gegen Swetlana auf Sand", sagte Petkovic vor dem Duell mit der Weltranglisten-Sechsten aus Russland. Petkovic legte in Roland Garros einen Fehlstart hin und musste gegen Wesnina gleich ihr erstes Aufschlagspiel abgeben. Auch in der Folge leistete sich die 22-Jährige viele leichte Fehler.

Wesnina agiert diszipliniert

Die in der Weltrangliste um drei Plätze schwächer eingestufte Wesnina, die den bis dato einzigen Vergleich 2006 in Berlin gewonnen hatte, agierte hingegen äußerst diszipliniert. "Ich war am Anfang sehr nervös. Aber auch nach dem Verlust des ersten Satzes habe ich mich nicht verrückt gemacht", erklärte Spätstarterin Petkovic: "Ich kenne das ja von mir."

Petkovic: "Da hatte ich die Hosen bis oben voll"

Erst im zweiten Durchgang konnte die Hessin mit ihren gewohnt platzierten Grundlinienschlägen punkten und gewann neun Spiele in Folge. Nach einer 5:1-Führung im dritten Satz zeigte Petkovic dann plötzlich Nerven. Was zur Folge hatte, dass Wesnina auf 5:4 herankam. "Da hatte ich die Hosen bis oben voll", sagte Petkovic, die sich jedoch auf ihren Aufschlag mit zwölf Asse verlassen konnte. Die Weltranglisten-41. verwandelte ihren vierten Matchball nach 1:59 Stunden und feierte den Zweitrundeneinzug mit der Becker-Faust.

Kusnezowa: "Es wird kein leichtes Spiel"

Von den bisherigen zwei Vergleichen mit Kusnezowa hat sie einen gewonnen - 2009 in Tokio, allerdings auf Hartplatz. Die Russin hat Respekt vor der Deutschen: "Es wird kein leichtes Spiel. Ich muss mich auf meine Stärken konzentrieren", sagte Kusnezowa.

Kerber ebenfalls in Runde zwei

Angelique Kerber hat erstmals die zweite Runde der French Open erreicht. Die 22-jährige Linkshänderin setzte sich in ihrem Auftaktmatch nach 2:15 Stunden mit 5:7, 7:6 (7:2), 6:4 gegen die Russin Anna Tschakwetadse durch. Nach dem erfolgreichen Auftakt spielt Kerber in der nächsten Runde gegen die an Nummer 15 gesetzte Lokalmatadorin Aravane Rezai.

Schüttler schon raus...

Bei den Herren verkaufte sich Rainer Schüttler in seinem ersten Saison-Match auf dem ungeliebten Sand zwar teuer. Am Ende unterlag der 34-Jährige aber dem an 32 gesetzten Guillermo Garcia-Lopez aus Spanien mit 5:7, 4:6, 2:6. "Ein Satz wäre definitiv drin gewesen", bilanzierte der frühere Weltranglisten-Fünfte nach 2:22 Stunden Spielzeit.

...denkt aber nicht ans Aufhören

Allzu enttäuscht zeigte er sich nicht. Der Wimbledon-Halbfinalist von 2008 freut sich vielmehr auf die Rasen-Turniere in Queens, s'Hertogenbosch und Wimbledon - ans Aufhören denkt er nicht. "Wieso sollte ich? Solange ich Spaß habe und noch in die großen Turniere reinkomme", sagte er.

Brands scheitert an Tsonga

Unterdessen hat Daniel Brands in Paris eine Überraschung nur denkbar knapp verpasst. Der 22-Jährige unterlag in seinem Auftaktmatch dem an Position acht gesetzten Melbourne-Halbfinalisten Jo-Wilfried Tsonga erst nach hartem Kampf mit 6:4, 3:6, 2:6, 7:6 (7:2), 5:7. Nach 3:42 Stunden verwandelte Lokalmatador Tsonga seinen dritten Matchball.

Kamke sorgt für Überraschung

Qualifikant Tobias Kamke hat für eine positive Überraschung gesorgt und die zweite Runde erreicht. Er setzte sich deutlich mit 6:0, 6:4, 6:3 gegen den Franzosen Stephane Robert durch. Bei seinem ersten Start in Roland Garros behielt Kamke als 158. der Weltranglisten gegen den um 94 Ränge höher eingestuften Robert kühlen Kopf. Es ist das erste Mal überhaupt, dass Kamke bei einem Grand-Slam-Turnier den Einzug in die zweite Runde schaffte. Dort trifft er auf den Spanier Albert Montanes, der sich glatt in drei Sätzen gegen Stefano Galvani durchsetzte.

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