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French Open: Petkoivc verpasst in Paris weitere Überraschung

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Tennis  

Petkovic: "Das ist bitter, ich habe zu viel gewollt"

26.05.2010, 15:23 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

French Open: Petkoivc verpasst in Paris weitere Überraschung. Für Andrea Petkovic ist die zweite Runde der French Open Endstation. (Foto: dpa)

Für Andrea Petkovic ist die zweite Runde der French Open Endstation. (Foto: dpa)

Andrea Petkovic vergibt Matchbälle gegen die Vorjahressiegerin, Qualifikant Julian Reister überrascht: Der verregnete Mittwoch bei den French Open brachte aus deutscher Sicht Licht und Schatten. Die Nummer eins des deutschen Damentennis, Petkovic, hatte die Russin Swetlana Kusnezowa am Rande einer Niederlage, ließ beim Stand von 6:4, 5:4 aber vier Matchbälle aus - sie hatte in dem Spiel sogar 40:0 geführt. Am Ende hieß es 6:4, 5:7, 4:6 und die bitterenttäuschte Darmstädterin verpasste ihren ersten Drittrundeneinzug bei einem Grand-Slam-Turnier. "Das ist bitter, ich habe zu viel gewollt. Aber ich werde gestäkt daraus hervorgehen", sagte Petko trotzig.

Besser machte es Nobody Reister: Der Weltranglisten-165. besiegte nach mehreren Regenpausen den Belgier Olivier Rochus souverän 6:2, 6:2, 7:6 (7:5). In der nächsten Runde bekommt es Reister nun mit keinem geringeren als Titelverteidiger Roger Federer zu tun. Zuvor hatte Reister über das mögliche Duell gesagt: "Das wäre natürlich der Hammer schlechthin, ein Megaspiel." Branchenprimus Federer setzte sich ohne größere Probleme mit 7:6 (7:4), 6:2, 6:4 gegen den Kolumbianer Alejandro Falla durch.

Höchstes Preisgeld der Karriere

Der 24 Jahre alte Nobody Reister steht überhaupt zum ersten Mal im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers und hat bereits sein höchstes Preisgeld von 42.000 Euro sicher. Für Reisters Freund Tobias Kamke, den zweiten Qualifikanten aus Schleswig-Holstein, ist das Turnier dagegen zu Ende. Kamke, der von Michael Stich beraten wird, verlor gegen den an Nummer 29 gesetzten Spanier Albert Montanes klar mit 3:6, 2:6, 1:6. Aber auch für den Weltranglisten-157. war dieses Turnier das bisherige Karrierehighlight. "Das hat Riesenlust gemacht auf mehr", sagte der 24 Jahre alte Konterspieler. "Im Moment fühl' ich mich nicht so gut, aber die Freude überwiegt dann irgendwann."

Auch Kerber, Greul und Beck sind raus

Auch Angelique Kerber verpasste eine Überraschung: Die Kielerin verkaufte sich beim 2:6, 6:2, 3:6 gegen die Madrid-Siegerin und Turnier-Geheimfavoritin Aravane Rezai aus Frankreich aber teuer. Simon Greul musste noch sein Erstrundenmatch gegen den Belgier Xavier Malisse zu Ende spielen, das er mit 4:6, 6:7 (7:9), 4:6 verlor. Die Partie war am Vortag wegen Regens abgebrochen worden. Und als nächster Deutscher hat Andreas Beck den Einzug in die dritte Runde verpasst. Der Stuttgarter verlor mit 1: 6, 4:6, 4:6 gegen den an Nummer 20 gesetzten Schweizer Stanislas Wawrinka.

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