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Tennis - French Open  

Federer gewinnt Schweizer Duell

30.05.2010, 15:58 Uhr | dpa, dpa

French Open: Federer gewinnt Schweizer Duell. Setzte sich im Schweizer Duell gegen seinen Kumpel Wawrinka durch: Titelverteidiger Roger Federer. (Foto: imago)

Setzte sich im Schweizer Duell gegen seinen Kumpel Wawrinka durch: Titelverteidiger Roger Federer. (Foto: imago)

Roger Federer hat bei den French Open in Paris einen weiteren Schritt Richtung Titelverteidigung gemacht und steht im Viertelfinale von Roland Garros. Der Weltranglisten-Erste gewann das Schweizer Duell gegen seinen Landsmann Stanislas Wawrinka mit 6:3, 7:6 (7:5) und 6:2. Zusammen hatte das Duo bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking die Goldmedaille im Doppel gewonnen. Nächster Gegner des topgesetzten Federer ist in einer Neuauflage des letztjährigen Finals der Schwede Robin Söderling.

Philipp Kohlschreiber war als letzter Deutscher schon auf dem Heimweg, als Justine Henin bei ihrem French-Open-Comeback den ersten Härtetest erfolgreich meisterte: Im Duell der beiden ehemaligen Weltranglisten-Ersten bezwang die viermalige Roland-Garros-Siegerin aus Belgien die Russin Maria Scharapowa 6:2, 3:6 und 6:3 und feierte dabei bereits ihren 24. Match-Erfolg nacheinander am Bois de Boulogne. Bei ihrem letzten Auftritt in Paris 2007 - vor ihrer Tennis-Auszeit - hatte sie triumphiert. In der nächsten Runde wartet auf die nur an Nummer 22 gesetzte Wallonin Vorjahreshalbfinalistin Samantha Stosur aus Australien.

Mode-Venus ausgeschieden

Die Runde der besten Acht verpasst hat dagegen überraschend die Weltranglisten-Zweite Venus Williams, eine der Mode-Attraktionen des Turniers. Die 29-jährige Amerikanerin hatte in der Woche mit ihrer durchsichtigen Unterwäsche den ungehinderten Blick auf ihren "wohlgestalteten Popo" (Williams) zugelassen und damit für Schlagzeilen gesorgt. Sie verlor mit 4:6, 3:6 gegen die Russin Nadia Petrowa.

Henin dreht das Match

"Ich bin einfach froh, dass ich hier in Roland Garros schon wieder so weit gekommen bin", sagte die 27-jährige Henin nach dem bisher mit Abstand besten Damenmatch des Turniers. Dabei hatte sie im dritten Satz schon mit 0:2 und 0:40 zurückgelegen. Die nach ihrer Schulteroperation wiedererstarkte Scharapowa, zuletzt siegreich in Straßburg, meinte: "Ich habe gut gespielt, aber es hat heute gegen Justine nicht gereicht. Ich hatte aber eine gute Woche."

Kohlschreiber ohne Fortune

Kohlschreibers Aus beim 6:2, 3:6, 3:6, 7:6 (7:1), 4:6 gegen den Weltranglisten-Neunten Fernando Verdasco aus Spanien passte unterdessen zum durchwachsenen Auftritt der Deutschen. Insgesamt standen beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres 17 Profis des Deutschen Tennis Bundes (DTB) im Hauptfeld. Neben Kohlschreiber kam allerdings nur Qualifikant Julian Reister aus Reinbek, die Turnierüberraschung aus deutscher Sicht, in die dritte Runde.

Kühnen sieht positive Ansätze

"Ich bin nicht unzufrieden, das Ziel zweite Woche ist aber irgendwo immer da", sagte Davis-Cup-Teamchef Patrik Kühnen über das Abschneiden der zwölf deutschen Herren. Kohlschreiber, seiner Nummer eins nach der Absage von Thomas Haas (Hüft-OP), bescheinigte Kühnen einen couragierten Auftritt: "Das war ein hart umkämpftes Match, ganz eng, einzelne Bälle haben am Ende den Ausschlag gegeben."

Schmerzhafte Niederlage

Der deutsche "Einzelkämpfer" Kohlschreiber, im Vorjahr wie Thomas Haas im Achtelfinale, haderte nach dem 4:02 Stunden langen Match mit sich: "So eine Niederlage ist natürlich verdammt schmerzhaft, wenn man so lange auf dem Platz steht und einfach mehr drin war." Der Weltranglisten-35., mit einer Erkältung in Roland Garros angetreten, bilanzierte aber: "Schlussendlich bin ich froh, dass ich hier überhaupt zwei Matches gewinnen konnte. Das war ein gutes Turnier."

Tsonga muss aufgeben

Als letzter Franzose verabschiedete sich am Sonntag Jo-Wilfried Tsonga: Der Publikumsliebling musste beim Stand von 2:6 gegen den Russen Michail Juschni aufgeben, nachdem er ausgerutscht war und sich am Rücken hatten behandeln lassen müssen. Die Titelkandidaten Rafael Nadal und Serena Williams konnten sich unterdessen das Geschehen am Sonntag entspannt anschauen. Der viermalige French-Open-Champion aus Spanien setzte sich 6:3, 6:4, 6:3 gegen den Australier Lleyton Hewitt durch, die Weltranglisten-Erste aus den USA gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa 6:1, 1:6, 6:2. Ihr Landsmann Andy Roddick scheiterte dagegen überraschend an dem russischen Qualifikanten Teimuras Gabaschwili 4:6, 4:6, 2:6.

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