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French Open: Rafael Nadal gewinnt French Open 2010

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Nadal gewinnt die French Open

06.06.2010, 17:21 Uhr | dpa, dpa

French Open: Rafael Nadal gewinnt French Open 2010. Der Sieger der French Open 2010: Rafael Nadal. (Foto: dpa)

Der Sieger der French Open 2010: Rafael Nadal. (Foto: dpa)

Er ließ sich rücklings in den roten Sand fallen, weinte hemmungslos in sein Handtuch und küsste Königin Sofia: Rafael Nadal hat eine perfekte Sandplatzsaison mit seinem fünften French-Open-Titel gekrönt. Durch den klaren 6:4, 6:2, 6:4-Finalsieg gegen den Schweden Robin Söderling übernimmt der Spanier auch wieder Platz Eins der Weltrangliste. Der 24-Jährige löst damit seinen Schweizer Dauerrivalen Roger Federer ab, der im Viertelfinale an Söderling gescheitert war. Nadal konnte neben dem "Coupe des Mousquetaires" auch 1,12 Millionen Euro Preisgeld entgegennehmen. Nun fehlt ihm nur noch ein Titel auf Roland-Garros-Rekordsieger Björn Borg, der zwischen 1974 und 1981 sechsmal am Bois de Boulogne triumphierte.

Vor den Augen der spanischen Königin Sofia musste Nadal auch ein kleines Trauma besiegen: Im Vorjahres-Achtelfinale hatte er auf demselben Platz seine einzige Niederlage (bei nunmehr 38 Siegen) in Roland Garros kassiert - ausgerechnet gegen Söderling. "Ich habe heute mein bestes Match in diesem Turnier gespielt, sonst hätte ich heute Robin nicht schlagen können", sagte Nadal, ehe er einige französische Worte ans Publikum richtete und seiner Königin dankte.

Söderling ohne Gegenwehr

Der große Schwede Borg hatte in dieser Woche gesagt, dass er seinem Landsmann den baldigen Sprung auf Weltranglisten-Platz Eins zutraut. Aber der früher als "Bad Boy" verschriene Söderling konnte seine Waffen - den brachialen Aufschlag und die flachen Grundschläge - zu selten einsetzten. Wie noch im Viertelfinale, als er Vorjahressieger Federer bezwungen hatte. Oder wie 2009, als sein Stern mit dem Sieg gegen Nadal aufging. Damals war der Spanier allerdings gehandicapt, Wimbledon musste er wegen einer Knieverletzung absagen.

Siebter Grand-Slam-Titel

Und so betonte Nadal auch schon vor dem Match, dass es ihm weder um eine Revanche noch um die Spitze der Weltrangliste gehe: "Mein Hauptziel ist es, gesund zu bleiben, um so lange wie möglich gesund spielen zu können." Nadals letzter Grand-Slam-Titel liegt schon knapp eineinhalb Jahre zurück. Insgesamt holte der Mann aus Mallorca sieben Titel bei den vier Major-Turnieren.

Ohne Satzverlust

In diesem Jahr präsentierte sich der spanische Linkshänder topfit in Paris - gab im gesamten Turnierverlauf nicht einen Satz ab - das war dem Iberer bisher nur bei seinem Triumph 2008 gelungen. Er schraubte damit seine makellose Sandplatz-Bilanz in dieser Saison auf 22:0 Matcherfolge. Vor Roland Garros hatte Nadal nacheinander bei den Masters-Turnieren in Monte Carlo, Rom und Madrid triumphiert.

Nadal mental stärker

Im ersten Satz reichte Nadal ein frühes Break zum 3:2. Im zweiten Durchgang musste er beim Stand von 0:1 eine brenzliche Situation überstehen, als Söderling vier Breakchancen hatte. Aber Nadal zeigte sich bei den Big Points mental stärker als sein Kontrahent und nahm dem Skandinavier zum 3:2 und 5:2 den Aufschlag ab. Nadal sprühte vor Lauffreude und war von der Grundlinie der konstantere Spieler. Im gesamten Match-Verlauf verlor er nicht einmal seinen Aufschlag. Im dritten Satz holte er sich gleich zum 1:0 das frühe Break und konnte schließlich nach 2:18 Stunden den ersten Matchball verwandeln.

Höchstes Karriere-Ranking für Söderling

Söderling musste wie im Vorjahresfinale gegen Federer eine Dreisatzniederlage verkraften. "Rafa, deine zwei Wochen waren beeindruckend, wenn du so weiter machst, gewinnst du noch viele, viele Titel mehr", sagte der faire Verlierer. Zum Trost blieb dem 25-Jährigen, der von Magnus Norman gecoacht wird, aber ein Scheck über 560.000 Euro. Außerdem klettert Söderling von Platz Sieben auf Sechs in der Weltrangliste und nimmt damit sein höchstes Karriere-Ranking ein. Der Wahl-Monegasse verpasste den ersten schwedischen Roland-Garros-Titel seit Mats Wilanders Triumph 1988.

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