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Tennis  

Beck scheitert - Becker weiter

11.06.2010, 15:52 Uhr | dpa, dpa

Gerry Weber Open: Beck scheitert - Becker weiter. Andreas Beck konnte nur im ersten Satz mit Lleyton Hewitt mithalten. (Foto: imago)

Andreas Beck konnte nur im ersten Satz mit Lleyton Hewitt mithalten. (Foto: imago)

Andreas Beck ist beim Rasenturnier im westfälischen Halle zum dritten Mal nacheinander im Viertelfinale gescheitert. Der 24-Jährige unterlag Lleyton Hewitt mit 6:7 (0:7), 1:6. Der ehemalige Weltranglisten-Erste trifft nun am Samstag in der Vorschlussrunde auf Benjamin Becker, der sich in der Auseinandersetzung zweier ungesetzter Deutscher mit 7:6 (7:4), 6:0 gegen Mischa Zverev durchsetzte.

Beck, der bei den "Gerry Weber Open" in Runde zwei Publikumsliebling Nicolas Kiefer in drei Sätzen geschlagen hatte, vergab gegen Hewitt eine große Chance. Der Schwabe nahm dem Australier im ersten Durchgang den Aufschlag zum 4:2 ab, konnte diesen Vorteil aber nicht nutzen. Gegen den resignierenden Beck, der 2009 schon einmal als Nummer 33 in der Weltrangliste geführt wurde, benötigte Hewitt nur 26 Minuten zum Gewinn des zweiten Satzes.

Beck zu zaghaft und mit zu vielen Doppelfehlern

"Das war ein hartes Match, aber ich bin immer sicherer geworden", kommentierte Hewitt seinen Erfolg. Nach dem 0:7 im Tiebreak spielte Beck viel zu zaghaft, haderte mit sich selbst und hatte vor allem Probleme mit seinem ersten Aufschlag, den er lediglich zu 50 Prozent in das gegnerische Feld brachte. Zudem schlug der an acht gesetzte Hewitt 13 Asse, denen Beck - aktuell die Nummer 76 der Tennis-Welt - lediglich vier entgegensetzen konnte. Dem Linkshänder unterliefen außerdem sechs Doppelfehler.

Federer noch kein Thema

Trotz seines Siegeszuges ohne Satzverlust verschwendete der 29 Jahre alte Hewitt noch keinen Gedanken an ein Final-Duell mit dem Schweizer "Rasenkönig" Roder Federer. "Ich fühle mich immer wohler, doch an ein mögliches Endspiel gegen Federer will ich noch nicht denken. Erst einmal muss ich auch im Halbfinale erfolgreich sein", sagte er.

32.430 Euro sind ein gutes Trostpflaster

Beck tröstete sich wie Zverev mit 32.430 Euro Prämie. Den Einbruch nach dem 4:2 in Satz eins konnte er sich kaum erklären: "Das war halt so, ich habe zu viel nachgedacht. Aber dreimal hintereinander in Halle im Viertelfinale - das ist nicht so schlecht", sagte er.

Federer spielt heute noch gegen Kohlschreiber

Federer steht heute auf dem Weg zum sechsten Erfolg beim "deutschen Wimbledon" der Augsburger Philipp Kohlschreiber im Weg. Fünfter Deutscher in der Runde der besten Acht ist Philipp Petzschner, der sich mit dem Slowaken Lukas Lacko messen muss.

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