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Wimbledon: Mayer und Schüttler weiter - Federer wankt

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Tennis - Wimbledon  

Mayer und Schüttler weiter - Federer wankt

21.06.2010, 19:13 Uhr | dpa, dpa

Florian Mayer präsentiert sich in Wimbledon in sehr guter Form. (Foto: dpa)Florian Mayer präsentiert sich in Wimbledon in sehr guter Form. (Foto: dpa)Der Krimi spielte einen Steinwurf entfernt. Aber den "Überlebenskampf" des sechsmaligen Champions Roger Federer bekamen Rainer Schüttler und Florian Mayer bei ihren souveränen Auftaktsiegen in Wimbledon nicht mit. Während auf dem Center Court "King" Roger ins Wanken geriet und gegen Nobody Alejandro Falla aus Kolumbien nur mit größter Mühe das Erstrunden-Aus mit einem 5:7, 4:6, 6:4, 7:6 (7:1), 6:0 verhinderte, trumpften Schüttler und Mayer auf den kleinen Nebenplätzen auf.

"Ich habe richtig gut gespielt", sagte Schüttler nach seinem 6:2, 6:2, 6:3 gegen den Russen Dmitry Tursunow. "Wenn man die erste Runde ohne Satzverlust übersteht, kann man nur zufrieden sein." Nächster Gegner ist Stanislas Wawrinka aus der Schweiz oder der Usbeke Denis Istomin. Mayer machte die Träume des immer wieder von kleineren Verletzungen zurückgeworfenen Marin Cilic zunichte und besiegte den Kroaten mit 6:2, 6:4, 7:6 (7:1).

Selbstbewusster Mayer

"Ich bin total überrascht, dass es so einfach ging. Sensationell, wie ich mich auf Rasen präsentiere", sagte der 26-Jährige, der nun auf Queens-Finalist Mardy Fish aus den USA trifft. 2004 hat Mayer auf dem Heiligen Rasen im Viertelfinale gestanden. "Ich fühle mich hier einfach wohl." Ebenfalls weiter ist Daniel Brands, der den Russen Igor Andrejew 7:6 (7:5), 7:6 (7:4), 7:5 niederrang und es nun mit dem Südafrikaner Kevin Anderson oder Weltmeister Nikolai Dawydenko aus Russland zu tun bekommt.

Der in Kalifornien lebende Tursunow ist nach einigen Verletzungen zwar bis auf Platz 371 der Weltrangliste abgerutscht und nur noch ein Schatten früherer Spielstärke, aber dass auch ein Kleiner im Feld der Großen für Furore sorgen kann, erfuhr Überlebenskünstler Federer mit brutaler Härte gegen die Nummer 65 aus Bogota. "Ich habe großes Glück gehabt", so der Grand-Slam-Rekordsieger. "Viele Spiele in diesem Jahr habe ich verloren, obwohl ich hätte gewinnen müssen. Heute war es andersherum." Große Freude kam dennoch nicht auf, nachdem er vom 0:1 der Eidgenossen bei der Fußball-WM erfuhr.

Sieben Deutsche weiter

Benjamin Becker hat den erfolgreichen Auftakt der deutschen Tennisherren fortgesetzt. Der 29-Jährige gewann sein Auftaktmatch mit 5:7, 6:2, 6:2, 6:4 gegen den US-Amerikaner Ryan Sweeting. Sein nächster Gegner ist entweder der Tscheche Tomas Berdych oder Andrej Golubjew aus Kasachstan. Als siebter Deutscher zog Philipp Kohlschreiber am Abend in die zweite Runde ein. Der Augsburger besiegte den Italiener Potito Starace sicher mit 6:3, 3:6, 6:3, 6:0 und hat nun auch gute Chancen gegen den Russen Teimuraz Gabashvili.

Kristina Barrois ist als erste der sechs deutschen Spielerinnen in die zweite Runde eingezogen. Die 28-Jährige setzte sich mit 6:3, 6:4 gegen Mariya Koryttseva aus der Ukraine durch und trifft nun auf die Belgierin Justine Henin oder Anastasia Sevastova aus Lettland.

Aus für Görges und Malek

Rainer Schüttler zog von alledem unbeeindruckt seine Kreise. Kampf- und laufstark wie eh und je ließ er Tursunow nicht zur Entfaltung kommen. Vor zwei Jahren stand der bereits 34-Jährige im Halbfinale und da will er wieder hin. "Ich denke wie damals nur von Runde zu Runde", erklärte er.

Für Julia Görges und Tatjana Malek dauerte Wimbledon gerade einmal eineinhalb Stunden. Die 21-jährige Görges unterlag der Französin Marion Bartoli 4:6, 3:6. Die ein Jahr ältere Malek verlor gegen die kräftige Russin Nadja Petrowa ebenfalls mit 4:6, 3:6.

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