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Wimbledon: Petkovic patzt, Kamke überrascht

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Kamke klasse, Petkovic patzt

22.06.2010, 15:43 Uhr | dpa, dpa

Wimbledon: Petkovic patzt, Kamke überrascht. Tobias Kamke steht in der nächsten Runde: (Foto: dpa)

Tobias Kamke steht in der nächsten Runde: (Foto: dpa)

Die deutschen Profis sind bei den 124. All England Championships in Wimbledon für Überraschungen gut. So trumpften Tobias Kamke, der hoch eingeschätzte Philipp Petzschner und Andreas Beck am zweiten Tag mächtig auf und zogen in die zweite Runde des prestigeträchtigsten Grand-Slam-Turniers ein. Während Debütantin Andrea Petkovic und Rückkehrer Nicolas Kiefer scheiterten, drehte Qualifikant Kamke ein längst verloren geglaubtes Match gegen Guillermo Garcia-Lopez aus Spanien.

Durch ein 5:7, 2:6, 7:5, 6:4, 6:4 zog der 24-Jährige erstmals in Runde zwei ein - wie Beck, der den Briten Jamie Baker mit 7:6 (7:4), 6:3, 6:4 besiegte. Der an Nummer 33 gesetzte Petzschner durchlebte beim 6:4, 7:6 (8:6), 4:6, 2:6, 6:4-Erfolg gegen den Franzosen Stephane Robert eine Achterbahnfahrt der Emotionen, die er nach 2:0-Satzführung selbst initiiert hatte.

Kamke mit "Riesengefühl"

"Es ist ein Riesengefühl, fünf Sätze gespielt und gleich gewonnen zu haben", sagte Kamke, der schon in Roland Garros mit dem Einzug in die zweite Runde hatte aufhorchen lassen und nun vor einer Revanche gegen Andreas Seppi steht. Dem Italiener war die aktuelle Nummer 126 der Weltrangliste vor zwei Jahren in seinem bis dato einzigen Match im Hauptfeld des berühmten Rasenturniers im Londoner Südwesten noch nicht gewachsen gewesen. Beck erwartet den Franzosen Julien Benneteau. Petzschner, der als achter der zwölf deutschen Herren weiter kam, bekommt es mit dem Polen Lukasz Kubot zu tun.

Auch Debütant Reister weiter

Mit Debütant Julian Reister erreichte am Abend der neunte der zwölf gestarteten deutschen Herren die zweite Runde. Der Lucky Loser aus Reinbek setzte sich mit 6:4, 7:5, 3:6, 6:2 gegen den südafrikanischen Qualifikanten Rik de Voest durch und trifft nun auf den an Nummer 14 gesetzten Spanier Juan Carlos ferrero oder Xavier Malisse aus Belgien.

Kiefer verliert in drei Sätzen

Die Wimbledon-Premiere von Andrea Petkovic ging dagegen ebenso daneben wie der 13. Auftritt von Nicolas Kiefer auf dem Heiligen Rasen. Der Niedersachse, der nach langer Verletzungspause nur dank einer Wildcard an den Start gehen konnte, unterlag dem Spanier David Ferrer mit 4:6, 2:6, 3:6 und verabschiedete sich nach Simon Greul und dem verletzten Michael Berrer als dritter der zwölf deutschen Herren.

"Das hatte ich mir anders vorgestellt"

"Unterm Strich hatte ich mir viel mehr ausgerechnet", sagte der Viertelfinalist von 1997. "Das hatte ich mir ganz anders vorgestellt". Wenigstens die zweite Runde erreichen wollte Routinier Kiefer, der am 5. Juli 33 Jahre alt wird. Denn dann kommt die Queen erstmals seit 33 Jahren wieder nach Wimbledon. "Daraus wird jetzt nichts."

Vier deutsche Damen draußen

Das gilt auch für Andrea Petkovic nach dem 6:3, 4:6, 4:6 gegen Anna Tschakwetadse. Nach 1:52 Stunden musste die Darmstädterin, die in Abwesenheit der verletzten Vorjahres-Viertelfinalistin Sabine Lisicki als Hoffnungsträgerin im deutschen Team galt, als vierte der sechs deutschen Damen ihre Tasche wieder packen. Ein Los, das sie mit den Finalistinnen von Roland Garros teilte: Nach Paris-Siegerin Francesca Schiavone aus Italien schied auch die Australierin Samantha Stosur aus.

Petkovic: Niederlage geht in Ordnung

"Die Niederlage geht in Ordnung", sagte s'Hertogenbosch-Finalistin Petkovic, die das erhoffte Centre-Court-Erlebnis gegen Titelverteidigerin Serena Williams verpasste. "Sie war das Quäntchen besser." Dass es keine leichte Aufgabe werden würde, hatte Fed-Cup-Chefin Barbara Rittner prophezeit. Denn nur scheinbar war die aktuell auf Platz 118 der Weltrangliste notierte frühere Top-Ten-Spielerin ein leichtes Los für die aktuell stärkste deutsche Spielerin, die sich schon auf Platz 33 verbessert hat - Tendenz aufsteigend.

Berrer gibt verletzt auf

Der Stuttgarter Michael Berrer gab beim Stand von 6:3, 7:5 für den Ukrainer Illya Marchenko wegen erneuter Probleme im Sprunggelenk auf. Die Verletzung hatte ihn schon zur Absage in Halle gezwungen und führt nun dazu, dass der 100-Kilo-Mann seinen 30. Geburtstag am 1. Juli daheim feiern kann. Simon Greul unterlag dem Franzosen Florent Serra mit 6:7 (2:7), 3:6, 2:6.

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