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Wimbledon: Kerber siegt, Barrois verliert

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Tennis  

Kerber und Mayer kämpfen sich durch

23.06.2010, 15:26 Uhr | sid, sid

Wimbledon: Kerber siegt, Barrois verliert. Angelique Kerber zeigt großes Tennis in Wimbledon. (Foto: imago)

Angelique Kerber zeigt großes Tennis in Wimbledon. (Foto: imago)

Angelique Kerber und Florian Mayer trotzten ihrem Fehlstart und wiesen den deutschen Tennisprofis den Weg in die dritte Runde der All England Championships in Wimbledon. Wie schon Anfang des Jahres in Melbourne bei den Australian Open überraschte das Duo auch auf dem Heiligen Rasen und ließ sich im sonnigen London von einem Satzrückstand nicht aus dem Konzept bringen. Die Kielerin besiegte Shahar Peer aus Israel 3:6, 6:3, 6:4; Mayer kam zu einem 6:7 (2:7), 6:3, 6:4, 6:4-Erfolg gegen den Amerikaner Mardy Fish, der die bis dato zwei Vergleiche jeweils gewonnen hatte.

"Das wird ein ganz schweres Match", hatte der 26-Jährige geahnt. Dabei hatte er nach dem Auftaktsieg gegen den Kroaten Marin Cilic allen Grund, selbstbewusst in die Partie zu gehen. Die Experten waren voll des Lobes gewesen und überzeugt, dass der schlaksige Franke endlich das Tal der Tränen verlassen hat. Nach zahllosen Rückschlägen und dem Absturz auf Rang 344 der Weltrangliste vor gut zwei Jahren hat sich Mayer zurück in die Weltspitze gekämpft. Vor allem auf Challenger-Turnieren holte er sich die Punkte, die ihn inzwischen wieder auf Position 59 geführt haben.

Dass es bei Mayer nicht noch besser lief, lag an den entzündeten Zähnen, die offenbar ursächlich für so manche Verletzung waren. "Ich habe mir die Zähne rausmachen lassen", erzählte der Viertelfinalist von 2004. Zumal der von Schüttler-Trainer Dirk Hordorff gemanagte Yen-Hsun Lu aus Taiwan, die Nummer 82 der Welt, nicht unschlagbar erscheint.

Kerber: "Das war ein schwerer Kampf"

Angelique Kerber schaffte es als einzige der sechs deutschen Tennis-Damen in die dritte Runde. Die Weltranglisten-54. spielte ihr bislang bestes Wimbledon, wo sie bislang zweimal in der ersten Runde gescheitert und im vorigen Jahr in der Qualifikation hängengeblieben war. "Das war ein schwerer Kampf. Im ersten Satz hat sie unglaublich gespielt", sagte Kerber. Doch der Aufwärtstrend kommt nicht von ungefähr. Kerber "ist erwachsen geworden", wie Fed-Cup-Chefin Barbara Rittner erklärt und nimmt ihr sportliches Schicksal seit Anfang der Saison entschlossen in die eigenen Hände.

In der dritten Runde erwartet sie freilich in der Australierin Jamila Groth oder Grönefeld-Bezwingerin Melanie Oudin aus den USA keine leichte Aufgabe. Kristina Barrois aus Bous unterlag Justine Henin derweil mit 3:6, 5:7 und konnte auch den zweiten Vergleich mit der s'Hertogenbosch-Siegerin aus Belgien nicht gewinnen. Mit einem Preisgeld von 22.800 Euro verabschiedete sie sich, während Henin, die auf dem Heiligen Rasen noch nie triumphiert hat, auf Yung-Jan Chan aus Taiwan oder Malek-Bezwingerin Nadja Petrowa aus Russland trifft.

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