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Wimbledon: Federer locker weiter - Aus für Brands

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Der letzte Deutsche ist raus - Federer ohne Mühe

28.06.2010, 16:05 Uhr | dpa

Wimbledon: Federer locker weiter - Aus für Brands. Daniel Brands muss als letzter Deutscher in London SW 19 die Koffer packen. (Foto: dpa)

Daniel Brands muss als letzter Deutscher in London SW 19 die Koffer packen. (Foto: dpa)

Der letzte Deutsche hat sich aus Wimbledon verabschiedet: Daniel Brands unterlag dem Tschechen Tomas Berdych im Achtelfinale mit 6:4, 6:7 (1:7), 5:7, 3:6. Dennoch durfte er sich nicht nur über seine ersten gewonnenen Grand-Slam-Matches freuen - sondern auch über den mit 76.000 Euro bislang größten Preisgeld-Scheck seiner Karriere.

Auf dem legendär gewordenen Court 18, auf dem John Isner und Nicolas Mahut das längste Tennis-Match der Geschichte gespielt hatten, überzeugte Brands mit mutigen und entschlossenen Aktionen. Doch ein neuerlicher Husarenstreich gelang ihm in dem 3:04 Stunden langen Match bei 30 Grad nicht.

Im ersten Satz hatte Brands wieder groß aufgetrumpft, danach fehlte ihm in den entscheidenden Momenten aber das Durchsetzungsvermögen und ein Quäntchen Glück. Berdych legte nun seine größere Erfahrung in die Waagschale - und das war der kleine Unterschied in einer weitestgehend ausgeglichenen Partie.

Belgisches Duell geht an Clijsters

Im Duell der belgischen Rückkehrerinnen machte zunächst Justine Henin mit ihrer Kollegin Kim Clijsters, was sie wollte. Im zweiten Durchgang allerdings wechselten die Vorzeichen, und die Flämin Clijsters ließ nun der Wallonin Henin nicht den Hauch einer Chance. Im dritten Satz schließlich trafen sich die beiden Spielerinnen, die sich nach längerer Auszeit zu einem Comeback im Tennis-Zirkus entschlossen hatten, auf einem Niveau. Nun wurde das Match spannend - aber US-Open-Siegerin Clijsters hatte beim 2:6, 6:2, 6:3 das glücklichere Ende für sich.

"Zuerst hat sie mich überrannt, dann habe ich aber besser aufgeschlagen und konnte den Ball länger im Spiel halten", sagte Clijsters. In der Runde der besten Acht bekommt es die 27 Jahre alte Mutter nun mit Vera Zwonarewa zu tun. Die Russin profitierte beim 6:1, 3:0-Führung von der Aufgabe der Serbin Jelena Jankovic. Kaum Mühe hatte Vorjahres-Finalistin Venus Williams aus den USA beim 6:4, 7:6 (7:5) gegen die Australierin Jarmila Groth, die zuvor die Kielerin Angelique Kerber aus dem Turnier geworfen hatte.

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