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Wimbledon: Berdych erstmals in einem Grand-Slam-Finale

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Tennis  

Berdych erstmals in einem Grand-Slam-Finale

02.07.2010, 17:01 Uhr | dpa, sid, dpa, sid

Wimbledon: Berdych erstmals in einem Grand-Slam-Finale. Tomas Berdych steht im Finale von Wimbledon. (Foto: Reuters)

Tomas Berdych steht im Finale von Wimbledon. (Foto: Reuters)

Tomas Berdych steht in Wimbledon in seinem ersten Endspiel bei einem Grand-Slam-Tennisturnier. Der Tscheche, der im Viertelfinale Titelverteidiger Roger Federer ausgeschaltet hatte, setzte sich gegen den Serben Novak Djokovic mit 6:3, 7:6 (11:9), 6:3 durch und trifft nun am Sonntag auf den Spanier Rafael Nadal. Der Weltranglistenerste besiegte den Briten Andy Murray 6: 4, 7:6 (8:6), 6:4.
Berdych zog damit als erster Tscheche seit Ivan Lendl 1987 ins Finale ein. "Das ist unglaublich. Ich kann gar nicht beschreiben, wie ich mich jetzt fühle", sagte Berdych, "Dass ich in einem Grand-Slam-Finale stehe, ist unwahrscheinlich schön. Dass es auch noch in Wimbledon ist, macht es noch fantastischer."

Hart umkämpfter zweiter Satz

Die 16.000 Zuschauer auf dem vollgepackten Centre Court bejubelten nach dem Matchball nach 2:18 Stunden Spielzeit nicht nur Sieger Berdych, sondern zu Recht auch den Verlierer. Beide Spieler lieferten sich bei sommerlichen 25 Grad und großer Luftfeuchtigkeit ein umkämpftes Match von größter Intensität und Spannung, in dem Berdych der etwas druckvollere und präzisere Spieler war.

Dabei war allein die Schlussphase des zweiten Satzes wohl das Beste, was in diesem Jahr beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt bislang zu sehen war. Zunächst nahm der wieder erstklassig aufschlagende Berdych dem Serben den Aufschlag zur 6:5-Führung ab, konnte den Satz aber bei eigenem Aufschlag nicht für sich entscheiden. Djokovic fightete und bejubelte den 6:6-Ausgleich wie einen Sieg und animierte auch das Publikum mit einer Jubelgeste.

Djokovic kann Satzbälle nicht nutzen

Im Tiebreak ging Berdych zunächst mit 6:2 in Führung und hatte seine ersten drei Satzbälle. Aber wieder wehrte sich Djokovic mit letztem Einsatz. Dramatisch wurde es, als ein Lob des Serben beim Stand von 6:5 für Berdych Aus gegeben wurde. Aber das Hawk Eye bewies, dass der Ball noch auf der Linie war. Dann hatte Djokovic zwei Satzbälle, aber auch er konnte seine Chance nicht nutzen. Schließlich endete der zweite Durchgang mit einem Doppelfehler Djokovics.

Danach war die Partie im Grunde entschieden. Das entscheidende Break im dritten Satz gelang Berdych zum 5:3, diesmal hatte er keine Probleme mehr, das Match auszuservieren. "Ich werde jetzt wie nach dem Federer-Match bis zum Abend diesen Sieg genießen", kündigte Berdych an, "danach beginnen die Vorbereitungen auf das Endspiel. Ich möchte jetzt hier auch das letzte Match gewinnen."


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