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Thomas Muster will wieder das "Nahe-am-Bewusstlos-Trainieren" spüren

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Ehemalige Nummer eins auf Challenger-Tour weiter sieglos

23.08.2010, 11:20 Uhr | t-online.de, t-online.de

Thomas Muster will wieder das "Nahe-am-Bewusstlos-Trainieren" spüren. Thomas Muster spielt mit 42 Jahren wieder Challenger-Turniere. (Foto: imago)

Thomas Muster spielt mit 42 Jahren wieder Challenger-Turniere. (Foto: imago)

Einst war er die Nummer eins der Tennis-Weltrangliste, dann verabschiedete er sich für mehrere Jahre und spielte zwischenzeitlich auf der ATP Tour of Champions. Nun tingelt Thomas Muster von Challenger-Turnier zu Challenger-Turnier - bisher erfolglos. Dennoch will der 42-Jährige weitermachen. "Mir geht es um die Spiele, die Atmosphäre. Und ums Training. Ich will den Thrill spüren, dieses Nahe-am-Bewusstlos-Trainieren. Da bin ich ein Besessener", sagte Muster in einem Interview mit der "Bild am Sonntag". Nach eigenen Angaben wog er zwischenzeitlich 99 Kilo, nun sind es 20 weniger.

Den Begriff Comeback hört Muster nicht gerne. Und schon gar nicht will er mit anderen Sportgrößen verglichen werden. "Michael Schumacher ist in die Formel 1 zurückgekehrt, in die höchste Liga, die es in seinem Sport gibt. Ich dagegen spiele auf der Challenger-Tour. Das ist die absolute Basis: kein Büffet, kein VIP-Zelt, einfache Umkleiden." Was seine Gegner denken, "ist mir scheißegal. Und wenn jemand sagt, dass ich mein Denkmal zerstöre, dann sage ich, dass mein Name in Paris in Roland Garros ins Stadion gemeißelt ist. Das kann mir keiner mehr nehmen – egal, was jetzt passiert."

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Der richtige Rhythmus fehlt noch

Seine zweite Ehefrau trage die Entscheidung mit, wieder aktiv Tennis zu spielen, berichtete Muster weiter. "Sie wollte wissen, ob ich in der Midlife-Crisis bin. Bin ich nicht. Selbst wenn – sie kann es positiv sehen. Immerhin bin ich durchtrainiert." Zwei Jahre habe ihm seine Partnerin gegeben. "Wir haben ja auch unsere zehn Monate alte Tochter Maxim. Da ich viel unterwegs bin, ist das eine Belastung für die Familie", weiß Muster.

Die Rückkehr in die Tennis-Welt ist schwer. In Braunschweig verlor er im Juni in der ersten Runde gegen den unbekannten Iren Conor Niland (derzeit Platz 154 der ATP-Weltrangliste) mit 2:6 und 1:6. In Kitzbühel unterlag er im Auftaktmatch dem in Deutschland geborenen und lebenden Jamaikaner Dustin Brown (Platz 99) 4:6, 4:6. "Es war besser als in Braunschweig, aber es liegt noch ein langer Weg vor mir. Keine Niederlage ist angenehm. Es ist nicht einfach, wieder Matches zu spielen, ich muss einfach wieder Erfahrung sammeln", zitiert der "Kurier" den 44-fachen Turniersieger auf der ATP-Tour. "Es ist schwierig, wenn du das Timing suchen musst. Ich habe einfach noch keinen Rhythmus."

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