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Tennis: McEnroe plädiert für weniger Frauen-Turniere

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Tennis - WTA-Tour  

McEnroe rät den Damen, weniger zu spielen

29.08.2010, 11:11 Uhr | t-online.de, t-online.de

Tennis: McEnroe plädiert für weniger Frauen-Turniere. Eine Tennis-Legende: US-Altstar John McEnroe. (Foto: imago)

Eine Tennis-Legende: US-Altstar John McEnroe. (Foto: imago) (Quelle: imago)

John McEnroe sorgt sich um das Damen-Tennis. Nach Ansicht der US-Legende spielt das vermeintlich schwache Geschlecht zuviel. Die Damen seien scheinbar "nicht in der Lage, den physischen und mentalen Anforderungen des Spiels zu entsprechen". Der viermalige Sieger der US Open stieß just vor dem abschließenden Grand-Slam-Turnier des Jahres eine Diskussion an. "Sie sollten nicht so viele Turniere spielen wie die Männer", setzte er während einer Telefonaktion des US-Senders CBS hinzu. Dem 51-Jährigen widersprach Mary Carillo, Tennis-Analystin bei CBS und dem Sportkanal ESPN. Carillo erinnerte an Erscheinungen wie Monica Seles, Steffi Graf, Chris Evert und Martina Navratilova.

Carillo zur Seite trat Stacey Allaster. Die Chefin der für die Organisation des Damentennis' verantwortlichen WTA betonte gegenüber der US-Zeitung "New York Times" ihren Respekt vor der Person McEnroes und seiner Meinung, sagte aber auch: "Ich hoffe, dass derjenige, der einen Kommentar abgibt, auch die Fakten betrachtet. Venus ist 30 Jahre alt und geht mit ihrem Körper sehr behutsam um, weil sie gerne weiterspielen möchte." Venus Williams, 2000 und 2001 Siegerin der US Open und aktuell die Nummer vier der Weltrangliste, muss in New York auf ihre verletzte Schwester Serena verzichten. Die gewann 1999, 2002 und 2008 die US Open. Erstmals in der 35-jährigen Geschichte des Turniers fehlt ihm die jeweilige Weltranglistenerste.

Pausen scheinen zu helfen

Im Vorjahr triumphierte mit der Belgierin Kim Clijsters sogar eine Mutter. Als Ungesetzte schaffte die 27-jährige Nummer drei der Weltrangliste die Wiederholung ihres Triumphes von 2005. Dazwischen war sie nie bei den US Open angetreten, hatte 2007 ihre Babypause eingelegt. Ihre Landsfrau Justine Henin, der die US Open wegen einer Verletzung des Ellenbogens durch die Lappen geht, hatte sich 19 Monate zurückgezogen, ehe sie im Januar 2010 auf Anhieb das Finale der Australian Open erreichte. Diese Beispiele belegen, wie gut eine Pause tut und dass sie durchaus nötig sein kann. Trotzdem sagte Carillo: "Ich hasse die Idee, den Frauen vorzurechnen, wann es zuviel für sie wird. Ich habe zuviele große weibliche Champions für zulange Zeit gesehen."

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